Mai 2011

In den Mai sind wir natürlich ganz traditionell mit einer Mai-Tour gestartet,  weil das Wetter auch wirklich hervorragend war. Mit unserem brandneuen Bollerwagen, der natürlich voll beladen war mit allem, was man auch zu einem reichlichen Picknick braucht, sind wir 3 dann von zu Hause aus schon vormittags gestartet. Wir hatten uns einen langen Weg vorgenommen über die Rheinstraße vorbei am Westernfest bis nach St. Wendel zum “Harschberger Hof”, wo an diesem Tag das Rapsblütenfest gefeiert wurde. Jana hatte richtig viel Spaß im Bollerwagen. Sie hat sich vermutlich köstlich darüber amüsiert, wie Mama und Papa geschwitzt und gestöhnt haben, als es zuerst immer nur bergauf ging. Aber sie ist auch immer wieder zwischendurch ein gutes Stück gelaufen und hat fleißig Steine gesammelt. Auf dem “Harschberger Hof” gab es dann für alle eine wohlverdiente Rostwurst und für Mama und Papa auch ein Bier. Jana konnte nicht genug vom Schweinestall haben und hat immer wieder laut “Wein” gerufen, aber die Schweine waren eher nicht aktiv. Dann ging es wieder zurück mit einem Abstecher zu Oma und Opa, unterwegs gab es noch einen Maibaum für Mutti & Tochter vom Vati und dann wurde zu Hause geruht…

Der Mai verwöhnt uns wirklich mit richtig tollem Wetter. Deshalb haben wir am 07.05.2011 auch zum ersten Mal für dieses Jahr Janas Planschbecken aufgestellt. Das war ein Spaß, als sie nackig durch den Garten laufen und sich immer wieder im Wasser suhlen konnte. Das beste war, dass man sich anschließend auch teilweise im Sandkasten panieren konnte… Der Tag war dann alles in allem so anstrengend, dass Jana beim Abendessen eingeschlafen ist. Das war uns echt schon lange nicht mehr passiert!

Zum Muttertag am 08.05.2011 habe ich dann von Jana und ihrem Papa eine wunderschöne Bromelie bekommen und was Süßes zum Naschen. Die Blume hat jetzt natürlich einen Ehrenplatz auf unserer Fensterbank, wo ich sie jeden Tag sehen und bewundern kann. Den Tag haben wir gemütlich in unserem Garten zugebracht, Oma & Opa waren zum Kaffee da und abends wurde zum Abschluss gegrillt. Jana liebt übrigens das “Gillen” (bedeutet: Grillen), Marco und ich haben sie schon erfolgreich infiziert. Wenn es nach ihrem Kopf ginge, würde sie auch schon zum Frühstück gegrillte Würstchen essen…

Mitte Mai stand dann nach langem Warten der Umzug von Janas Godi und Familie in das neue Haus an, bei dem wir 3 auch geholfen haben. Jana hatte richtig ihren Spaß, weil sie dort von Zimmer zu Zimmer flitzen und alles neu entdecken konnte. Außerdem gab es auch große Jungs dort, denen man unbedingt nachrennen wollte: mein Patenkind Aleksander und seinen Freund Gérome.

Rund um Marcos Geburtstag hatte ich ein paar Tage frei, die wir natürlich für herrliche Ausflüge genutzt haben. Zuerst waren wir im Wild- und Erlebnispark Daun, der uns im letzten Urlaub so begeistert hatte. Oma Steffi und Opa Günter sind auch mitgefahren. Jana war total hin und weg von den ganzen Tieren und hatte auch keine Spur von Angst. Sie hat Lamas, Esel und sogar kleine Wildschweine selbst gefüttert und gestreichelt. In der Affenschlucht hatte sie ihren Spaß mit den Affen, die zum Teil am Wegrand saßen. Vor allem von den Babys war sie begeistert, die waren gerade mal 3 Tage alt, winzig klein und so süß… Dann waren wir an Marcos Geburtstag in Luxemburg und haben dort den”Jardin du Papillon” in Grevenmacher besucht. Unzählige Schmetterlinge in allen Farben und Größen, das war echt wunderschön. Jana allerdings war am Anfang etwas mutlos, als die ersten Schmetterlinge auf sie zukamen. Da hatte sie sich erst mal an meine Beine gedrückt und sich versteckt. Waren eben keine Wildschweine… Auch Schwimmbadbesuch stand für unsere kleine Wasserratte noch auf dem Programm. Im Badeparadies Zweibrücken haben wir den herrlichen Kinderbereich ausgiebig über 3 Stunden getestet. Nach dem Rumtoben und vor allem den vielen Rutschpartien war Jana dann aber auch total am Ende und ist im Auto gleich eingeschlafen.

Insgesamt muss ich sagen, dass Jana sich im Moment rasend schnell entwickelt. Marco und ich haben das Gefühl, dass sie irgendwie täglich etwas Neues kann. Sie hüpft ohne Ende, aber ohne zu stürzen. Das wirkt schon sehr sicher. Auf der Treppe klappt es richtig gut, zumindest wenn Jana will. Manchmal muss man auch noch Baby spielen und auf allen Vieren hochkrabbeln, um Mama und Papa ein bisschen zu ärgern… Auf Janas Sprechgewohnheiten sind wir besonders stolz, weil sie für ihr Alter – wie alle sagen – doch schon sehr viel und auch sehr deutlich spricht. Leider ist ihr Sprachdrang aber manchmal auch kaum auszuhalten, weil sie quatscht und quatscht und quatscht…. Ein paar Wort-Highlights dieses Monats sollen natürlcih auch nicht vergessen werden:

  • “Nanal” ist Janas Wort für Schokolade, wenn sich auch niemand von uns erklären kann, wie sie darauf kommt.
  • Ihre nackigen Füße bezeichnet Jana im Moment als “Muckl-Füße”. Sie liebt nämlich das Pumuckl-Karussel im Globus St. Wendel und der hat nunmal nackige Füße…
  • Jana isst für ihr Leben gerne “Abdabdab”. Keine Idee, was sich dahinter versteckt? Na, Erdbeeren natürlich!!!
  • Und sie trinkt auch gerne “Mel-Mel”, dahinter verbirgt sich Actimel.

Janas liebste Beschäftigungen sind diesen Monat – sofern das Wetter mitspielt – im Garten toben mit dem Ball, ihrem Bobby-Car, im Bällebad oder auf der Rutsche. Nicht zu vergessen, dass sie ihren Sandkasten über alles liebt. Ansonsten schaut sie total gerne alle möglichen Bücher an und erzählt – zum Teil auch schon auswendig – was dort alles zu sehen ist. Das hat ihr geholfen, schon alle möglichen Tiere zu erkennen und richtig zu benennen. Auch Alltagsgegenstände wie Geschirr, Besteck, Lebensmittel usw. erkennt und benennt sie schon richtig toll. Sie wird wirklich richtig groß, mittlerweile kann man sich mit ihr auch schon in kurzen Gesprächen regelrecht unterhalten. Unglaublich, wie die Zeit vergeht…

Kein Kommentar »

April 2011

Am 01.04.2011 gingen wir auf große Fahrt. Wir haben auf dem Weg nach Friesheim Zwischenstation in Bad Münstereifel gemacht und uns dort nach einem kleinen Stadtspaziergang im legendären “Café Heino” ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee gegönnt. Für Jana haben Heino und Hannelore dann zum Abschluss noch die “Biene Maja” gespielt (nicht persönlich, nur die Musikanlage mit den Puppen). War ziemlich laut und wir hatten spätestens ab dann auch die Aufmerksamkeit des ganzen Cafés…

Dann ging es aber weiter nach Friesheim, wo wir schon sehnsüchtig von Christof, Doro, Annika und Dominik erwartet wurden. Weil Jana auf der Fahrt viel geschlafen hatte, war sie auch richtig gut drauf und hat mal gezeigt, was sie seit dem letzten Treffen alles gelernt hat – und das war eine ganze Menge. Bei herrlichem Wetter konnte sie schon freitags den Garten erkunden. Samstags waren wir dann im Tierpark Hellenthal, wo es natürlich viel zu sehen gab. Später ging es dann wieder in den Allmannsbergerschen Garten, wo Jana von ihrem Patt und von Annika gelernt hat, wie sie selbst Seifenblasen machen kann. Das wurde dann auch zur Genüge gemacht … Beim Grillen hat Jana dann mal vorgeführt, was alles in den Bauch eines kleinen Mädchens passt, wenn es Leckeres zu Essen gibt. Am letzten Tag haben wir dann den Flohmarkt in Köln-Godorf besucht, da war Jana leider nicht ganz so gut drauf. Dort war jede Menge los und deshalb haben wir sie nicht so rumlaufen lassen, wie sie es gern wollte. Auf dem Rückweg nach Friesheim war das aber wieder vergessen, so dass Jana mit Annika und ihrem Patt noch schön in Annikas Zimmer spielen konnte und auch noch ein bisschen geknuddelt werden konnte, bevor wir leider nach einem super-schönen Wochenende die Heimreise wieder antreten mussten. Insgesamt kann man sagen, dass Jana sich über das Wochenende eigentlich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie hat ordentlich gegessen, war ziemlich brav und war abends so erledigt, dass sie todmüde in ihrem Bettchen durchgeschlafen hat. Wirklich vorbildlich!

Dann kam ja schon Ostern. Der Osterhase hat sich schon mittwochs vor Ostern in der Krabbelgruppe die Ehre gegeben und die kleinen Racker mit “Weck-Hasen” und einem kleinen Beutelchen mit Süßigkeiten und einem Osterei verwöhnt. Kein Wunder, dass da die Stimmung richtig gut war.

Dann ging ab donnerstags ja das “Kleppern” los und wir wollten einfach mal sehen, ob Jana in diesem Jahr schon Lust darauf hat. Lust ist gar kein Ausdruck. sie war total begeistert von dem “Krach”, ein neues Wort auf ihrer Liste. Und auch die Kinder, die mit ihr da unterwegs waren, sind ihr in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen. Die ersten Namen kann sie auch schon nachsprechen…  Wo man uns gesehen hat, waren alle ganz fasziniert, dass ein Kind in dem Alter sich in dem Trubel und Lärm offenbar wohl fühlt. Natürlich wurde Janas Einsatz, wenn sie auch die meiste Zeit von mir getragen wurde, um mitzukommen, dann zum Schluss auch ordentlich mit Geld und Süßigkeiten belohnt!

An Karfreitag wurden dann traditionell bei Oma und Opa die Eier gefärbt, wobei Jana sich dieses Jahr dafür noch nicht so sehr interessiert hat. Aber als sie dann bunt waren, mussten wir auch gleich eins naschen. Samstags haben wir uns einen ganz gemütlichen Tag gemacht: bei herrlichem Wetter haben wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht, erst beim Frühstücken auf dem St. Wendeler Schlossplatz und dann nachher in unserem Garten. Sonntags morgens hat Jana dann fleißig im Garten die Geschenke vom Osterhasen gesucht und mit etwas Hilfe auch alles gefunden. Einen Sandkasten gab es, dazu Eimerchen und was man sonst so braucht und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten, Häschen und Eier. Nach Friesheim brachte er einen Schubkarren und einiges zum Anziehen, zu Oma und Opa brachte er tolle neue Schuhe, ein T-Shirt und noch mehr Süßigkeiten… Hat sich wohl gelohnt für die kleine Maus!

Der Garten ist jetzt bei entsprechendem Wetter Janas großer Spielplatz, den sie heiß und innig liebt. Am liebsten möchte sie gleich nach dem Aufstehen raus, um mit dem Ball zu spielen, zu rutschen, im Bällebad rumzutoben oder im Sandkasten Schweinerei zu veranstalten, vor allem wenn der Papa noch etwas Wasser im Garten an zugänglicher Stelle deponiert…

Dass vor allem der Sandkasten viel Spaß macht, merkt man daran, dass Jana das Wort “Sand” auch versucht, nachzusprechen. Im Moment hört es sich noch nach “Dand” an, aber wir wissen immerhin schon, was sie meint. Eigentlich versucht sie jetzt, alles nachzusprechen, manche Wörter nur ein einziges Mal, andere halten sich etwas länger und werden hartnäckiger geübt wie zum Beispiel: “tante” (bedeutet: tanzen, macht Jana für ihr Leben gern) und “Heke” (bedeutet: Hexe, wird sie oft von uns genannt…)

A propos: Hexe. Jana ist ja unsere kleine Tanzhexe, so nennen wir sie auch ziemlich oft. Deshalb sollte sie in diesem Jahr auch eigentlich am 30.04.2011 mit uns zum Hexentanzfestival an den Bostalsee. Natürlich hatten wir ihr ein extra T-Shirt (natürlich schwarz) machen lassen und haben extra einen Gehörschutz für Kinder besorgt, aber das Wetter war uns zu wechselhaft und bei Regen hätten wir wohl keinen Spaß gehabt, deshalb waren wir nur auf dem Mittelaltermarkt, auf dem Jana aber dann trotzdem zur Festival-Musik in ihrem schwarzen T-Shirt mächtig abgerockt hat. Da waren die Festival- und Markt-Besucher ziemlich begeistert und wir mächtig stolz. Oma Steffi und Opa Günter waren auch mit, sicher auch ein bisschen stolz, aber auch bestimmt ganz froh, dass Jana doch noch nicht auf dem Festival selbst unterwegs war… Dann eben bei nächster Gelegenheit, die Hexe kommt schon noch zu ihrem Spaß!

Kein Kommentar »