April 2011

Am 01.04.2011 gingen wir auf große Fahrt. Wir haben auf dem Weg nach Friesheim Zwischenstation in Bad Münstereifel gemacht und uns dort nach einem kleinen Stadtspaziergang im legendären “Café Heino” ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee gegönnt. Für Jana haben Heino und Hannelore dann zum Abschluss noch die “Biene Maja” gespielt (nicht persönlich, nur die Musikanlage mit den Puppen). War ziemlich laut und wir hatten spätestens ab dann auch die Aufmerksamkeit des ganzen Cafés…

Dann ging es aber weiter nach Friesheim, wo wir schon sehnsüchtig von Christof, Doro, Annika und Dominik erwartet wurden. Weil Jana auf der Fahrt viel geschlafen hatte, war sie auch richtig gut drauf und hat mal gezeigt, was sie seit dem letzten Treffen alles gelernt hat – und das war eine ganze Menge. Bei herrlichem Wetter konnte sie schon freitags den Garten erkunden. Samstags waren wir dann im Tierpark Hellenthal, wo es natürlich viel zu sehen gab. Später ging es dann wieder in den Allmannsbergerschen Garten, wo Jana von ihrem Patt und von Annika gelernt hat, wie sie selbst Seifenblasen machen kann. Das wurde dann auch zur Genüge gemacht … Beim Grillen hat Jana dann mal vorgeführt, was alles in den Bauch eines kleinen Mädchens passt, wenn es Leckeres zu Essen gibt. Am letzten Tag haben wir dann den Flohmarkt in Köln-Godorf besucht, da war Jana leider nicht ganz so gut drauf. Dort war jede Menge los und deshalb haben wir sie nicht so rumlaufen lassen, wie sie es gern wollte. Auf dem Rückweg nach Friesheim war das aber wieder vergessen, so dass Jana mit Annika und ihrem Patt noch schön in Annikas Zimmer spielen konnte und auch noch ein bisschen geknuddelt werden konnte, bevor wir leider nach einem super-schönen Wochenende die Heimreise wieder antreten mussten. Insgesamt kann man sagen, dass Jana sich über das Wochenende eigentlich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie hat ordentlich gegessen, war ziemlich brav und war abends so erledigt, dass sie todmüde in ihrem Bettchen durchgeschlafen hat. Wirklich vorbildlich!

Dann kam ja schon Ostern. Der Osterhase hat sich schon mittwochs vor Ostern in der Krabbelgruppe die Ehre gegeben und die kleinen Racker mit “Weck-Hasen” und einem kleinen Beutelchen mit Süßigkeiten und einem Osterei verwöhnt. Kein Wunder, dass da die Stimmung richtig gut war.

Dann ging ab donnerstags ja das “Kleppern” los und wir wollten einfach mal sehen, ob Jana in diesem Jahr schon Lust darauf hat. Lust ist gar kein Ausdruck. sie war total begeistert von dem “Krach”, ein neues Wort auf ihrer Liste. Und auch die Kinder, die mit ihr da unterwegs waren, sind ihr in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen. Die ersten Namen kann sie auch schon nachsprechen…  Wo man uns gesehen hat, waren alle ganz fasziniert, dass ein Kind in dem Alter sich in dem Trubel und Lärm offenbar wohl fühlt. Natürlich wurde Janas Einsatz, wenn sie auch die meiste Zeit von mir getragen wurde, um mitzukommen, dann zum Schluss auch ordentlich mit Geld und Süßigkeiten belohnt!

An Karfreitag wurden dann traditionell bei Oma und Opa die Eier gefärbt, wobei Jana sich dieses Jahr dafür noch nicht so sehr interessiert hat. Aber als sie dann bunt waren, mussten wir auch gleich eins naschen. Samstags haben wir uns einen ganz gemütlichen Tag gemacht: bei herrlichem Wetter haben wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht, erst beim Frühstücken auf dem St. Wendeler Schlossplatz und dann nachher in unserem Garten. Sonntags morgens hat Jana dann fleißig im Garten die Geschenke vom Osterhasen gesucht und mit etwas Hilfe auch alles gefunden. Einen Sandkasten gab es, dazu Eimerchen und was man sonst so braucht und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten, Häschen und Eier. Nach Friesheim brachte er einen Schubkarren und einiges zum Anziehen, zu Oma und Opa brachte er tolle neue Schuhe, ein T-Shirt und noch mehr Süßigkeiten… Hat sich wohl gelohnt für die kleine Maus!

Der Garten ist jetzt bei entsprechendem Wetter Janas großer Spielplatz, den sie heiß und innig liebt. Am liebsten möchte sie gleich nach dem Aufstehen raus, um mit dem Ball zu spielen, zu rutschen, im Bällebad rumzutoben oder im Sandkasten Schweinerei zu veranstalten, vor allem wenn der Papa noch etwas Wasser im Garten an zugänglicher Stelle deponiert…

Dass vor allem der Sandkasten viel Spaß macht, merkt man daran, dass Jana das Wort “Sand” auch versucht, nachzusprechen. Im Moment hört es sich noch nach “Dand” an, aber wir wissen immerhin schon, was sie meint. Eigentlich versucht sie jetzt, alles nachzusprechen, manche Wörter nur ein einziges Mal, andere halten sich etwas länger und werden hartnäckiger geübt wie zum Beispiel: “tante” (bedeutet: tanzen, macht Jana für ihr Leben gern) und “Heke” (bedeutet: Hexe, wird sie oft von uns genannt…)

A propos: Hexe. Jana ist ja unsere kleine Tanzhexe, so nennen wir sie auch ziemlich oft. Deshalb sollte sie in diesem Jahr auch eigentlich am 30.04.2011 mit uns zum Hexentanzfestival an den Bostalsee. Natürlich hatten wir ihr ein extra T-Shirt (natürlich schwarz) machen lassen und haben extra einen Gehörschutz für Kinder besorgt, aber das Wetter war uns zu wechselhaft und bei Regen hätten wir wohl keinen Spaß gehabt, deshalb waren wir nur auf dem Mittelaltermarkt, auf dem Jana aber dann trotzdem zur Festival-Musik in ihrem schwarzen T-Shirt mächtig abgerockt hat. Da waren die Festival- und Markt-Besucher ziemlich begeistert und wir mächtig stolz. Oma Steffi und Opa Günter waren auch mit, sicher auch ein bisschen stolz, aber auch bestimmt ganz froh, dass Jana doch noch nicht auf dem Festival selbst unterwegs war… Dann eben bei nächster Gelegenheit, die Hexe kommt schon noch zu ihrem Spaß!

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März 2011

Da heißt es doch gleich: “Alleh hopp”, denn der März fängt quasi mit der Faasenacht an – und da haben wir in diesem Jahr so ziemlich alles mitgenommen, was geht. Janas Kostüm lag schon lange zu Hause und war auch schon vor geraumer Zeit einem Stiftung-Jana-Test unterzogen worden. Hat offenbar gut abgeschnitten, denn Jana fühlte sich als kleiner roter Teufel offenbar sichtlich wohl. Kein Wunder, der Patti ist ja auch Fan!

Mittwochs vor der Fastnacht haben wir mit Kinderfastnacht in der Krabbelgruppe angefangen. Das war vielleicht ein Spaß! Alle Kinder kamen in ihren Kostümen: Blümchen, Teufelchen, Bienchen, Piraten, alles da. Und für reichlich Verpflegung hatten die Mamis u. Papis auch gesorgt, so dass die kleinen “Faasebooze” immer schön am Knabbern waren. Natürlich wurde auch viel gespielt und die Mamis u. Papis hatten auch an sich gedacht – es gab auch etwas Sekt zum Anstoßen auf die tollen Tage. Auch die kleine Foto-Session durfte nicht fehlen und es wurden einige Fotos geschossen, wobei die Stimmung beim Gruppenfoto ein bisschen anstrengend war. Dazu hatten doch nicht alle Lust, da schlug auch langsam die Müdigkeit schon um sich. Letztendlich war es aber für Groß und Klein mit Sicherheit ein schöner Morgen, fanden Jana und ich jedenfalls.

Den ersten Umzug haben wir uns schon freitags in Theley angeschaut. Jana fand das voll lustig. Da war alles bunt, die meisten Leute sahen irgendwie komisch aus, es gab viel laute Musik, zu der man hüpfen konnte und dann haben die auch noch Bonbons geworfen und lauter lustige Sachen… Samstags haben wir zu Hause eine kleine Faschingsparty zu Hause veranstaltet, dazu war natürlich auch das Wohnzimmer schön dekoriert mit Luftschlangen und Luftballons. Weil das ziemlich toll war, ging es gleich sonntags nach St. Wendel auf den nächsten Umzug. Hier natürlich das gleiche Spiel und ein total begeisterter kleiner Jana-Teufel. Damit waren wir dann auch gut gerüstet für den Marpinger Rosenmontagsumzug, wobei Jana hier den Schluss – wie im letzten Jahr – verschlafen hat. Aber alles in allem scheinen wir einen sogenannten “Faasebooz” groß zu ziehen, wie man das hier so schön nennt. Und einigermaßen gelohnt hat es sich für Jana auch: eine große Menge Süßigkeiten der verschiedensten Art (natürlich wollen wir uns nicht mit der Großregion Köln messen, da haben wir keine Chance) und ein paar Spielsachen.

Ansonsten hat Jana im März wieder riesige Entwicklungssprünge gemacht, und das einfach mal so eben über Nacht. Das Sprechen klappt sozusagen täglich besser, wobei uns manche Dinge noch Rätsel aufgeben. Zum einen hat Jana noch viele – ja – Fantasieworte, die wir einfach noch nicht zuordnen können. Zum anderen gibt es Worte, die sie die ganze Zeit eigentlich richtig ausgesprochen hat, wie z.B. Bär. Jetzt plötzlich ist der Bär ein “Beich” und von uns weiß keiner, wie sie dazu kommt. Am häufigsten verwendet sie aber mit Abstand die Wörter: Mama, Papa, Oma, Opa, Nunu (Nudeln) und Eier. Auch “Hugo” hören wir ziemlich oft, weil Jana total auf unser Meerschweinchen steht.

Weil wir für Anfang April eine Einladung nach Friesheim hatten, auf die wir alle uns riesig gefreut haben, haben wir dann mit Jana fleißig die Namen geübt. “Patt” konnte sie ja schon lange, das hat sie dann auch ständig wiederholt und regelrecht perfektioniert. Natürlich hat sie ihn auch auf Fotos richtig erkannt. “Annika” war schon etwas kniffliger, aber irgendwie bringt Jana – fast mit einem Knoten in der Zunge – dann doch etwas zustande, dass sich ziemlich gut nach Annika anhört. “Dorothee” war Jana anfangs einfach zu schwer, deshalb haben wir es mit der Kurzform “Doro” versuchen wollen. Fiel ihr auch nicht ganz so leicht, aber ein “Oro” hat sie letztlich doch geschafft mit etwas Übung. Nur “Christof” fällt ihr sehr schwer. Wir sagen es ihr immer wieder vor, aber das ist ein Name, der ihr gar nicht über die Lippen will. Scheint sehr schwierig zu sein, aber wir üben weiter.

Weil Jana übrigens die ganze Zeit immer zeigt und sagt, wenn sie gerade “Pipi” oder “Kaka” macht, haben wir uns doch jetzt schon für den Kauf eines Töpfchens entschieden, auch wenn wir es noch ein bisschen früh finden. Natürlich ist es rosa bzw. pink und hat ein Minnie-Maus-Motiv. Jana fährt – seit sie im Fernsehen zufällig mal die Sendung “Micky-Maus-Wunderhaus” gesehen hat – total auf Micky Maus ab. Da war das Töpfchen natürlich auch sofort als Sitzgelegenheit akzeptiert. Schnell hat sie auch gemerkt, dass man es unter Umständen auch als Hut benutzen kann. “Ihr Geschäft” wollte sie bislang nicht dort machen, sagt uns aber weiter Bescheid, wenn die Pampers voll ist. Hat ja alles auch noch ein bisschen Zeit, sie wird ohnehin so schnell groß…

Beim Spazieren gehen will sie schon gar nicht mehr in den Kinderwagen, läuft am liebsten allein und schafft auch schon ziemlich weite Strecken. Jetzt fängt sie auch endlich an, mit unserer Hilfe mal richtig aus dem Becher zu trinken, nicht mehr nur aus den Trink-Lern-Bechern oder Flaschen. Vor allem wenn sie dabei Prost machen kann, macht ihr das offenbar richtig Spaß. Aber “Prost” heißt bei Jana nicht “Prost”, sondern “Skal” – Diner for one lässt grüßen…

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Februar 2011

Das Geplapper von Jana geht immer weiter und weiter … Mittlerweile kann sie sich – sofern sie auch gerade Lust dazu hat – auch schon ganz gut verständlich machen. Zum Beispiel macht sie mittags ihrem Papa schon unmissverständlich klar, ob sie jetzt “Nunu” (Nudeln) mit Soße oder lieber mit Ei essen will. Sie redet auch immer wieder nach, was man ihr vorsagt und übt auch schön. Auch das “Bitte” und “Danke” sagen klappt schon ganz gut, kommt verständlich und manchmal auch bei der richtigen Gelegenheit.

Auch ansonsten macht ihre Entwicklung ständig Fortschritte, die man deutlich wahrnehmen kann. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, setzt Jana sich voller Vorfreude auf den Teppich und fängt schon mal an, auf ihre Beine zu klatschen oder so. Damit zeigt sie an, dass sie jetzt die Mitmach-Lieder singen will, die wir immer in der Krabbelgruppe mittwochs singen. Und bei einigen macht sie auch schon richtig schön mit, beim Feuerwehrlied zum Beispiel oder bei “Gulli-Gulli-Ram-Sam-Sam”. Bei Musik flippt Jana sowieso regelmäßig aus und tanzt und hüpft, was das Zeug hält. Seit Anfang Februar gelingt es ihr jetzt auch, alleine die Couch im Wohnzimmer hochzuklettern oder aber auch auf unser Bett. Das macht vielleicht Laune! Mitte Februar hat sie dann auch auf der Rutsche in der Krabbelgruppe schon mal versucht, ganz allein hochzuklettern und dann runter zu rutschen. Ein kleines bisschen musste ich dann zwar noch helfen, aber das sah schon verdammt gut aus. Mittlerweile ist Jana auch am Telefon nicht mehr nur die stumme Zuhörerin. Sie lässt sich jetzt doch auch schon mal dazu hinreißen, ein paar Laute von sich zugeben. Zumindest das “Hi” bei der Begrüßung klappt schon ganz gut, vor allem hebt sie dabei – auch am Telefon – immer schön die Hand, um zu winken. Das “Hi” kommt aber auch dann, wenn man z.B. mit ihr durch den Globus geht und sorgt dort natürlich insbesondere auch bei Fremden für Begeisterungsstürme.

Auch bei den Zähnchen geht es voran: am 19.02.2011 habe ich zum ersten Mal die Spitzchen von den oberen Backenzähnchen gespürt, am 24.02.2011 waren sie dann doch deutlich durch. Auch unten schließt sich in absehbarer Zeit wohl die Lücke zwischen den Schneide- und den Backenzähnchen. Da schimmert es auch schon weiß.

Was haben wir denn so unternommen im Februar? Anfang Februar waren wir im Saarpark-Center, weil es dort eine Sonderausstellung zur “Augsburger Puppenkiste” gab, die zugegebenermaßen in erster Linie die Mama nicht verpassen wollte, nachdem Papa Marco darauf aufmerksam geworden war. Aber auch Jana war von den Marionetten schon total fasziniert. Lauthals lachend ist sie auf die Puppenkisten zugerannt, um ganz neugierig zu spitzen, welche lustigen Puppen sich darin verstecken. Dann haben wir uns das Neunkircher Winterevent angeschaut, wo die ganze Innenstadt voll Schnee geräumt wurde. Im Februar haben Marco und ich, weil wir beide als Kinder selbst total davon begeistert waren, mit Jana nachmittags zu Hause im Wohnzimmer eine “Stuhl-Höhle” gebaut. Wir haben die Stühle als Pfosten aufgestellt, Decken darüber gehängt, Marco hat innen eine kleine Lampe aufgestellt und ich habe Käsewürfel, Mini-Würstchen und Kekse klar gemacht und dann ging es los: eion tolles Familien-Picknick in Janas eigener Räuber-Höhle! Wie Mama und Papa war auch Jana direkt total beeindruckt, so dass wir das dumme Gefühl haben, noch ziemlich oft in einer solchen Höhle zu sitzen. Aber natürlich haben wir – also Marco und ich – das auch sehr genossen, alleine schon deshalb, weil Jana immer wieder so schön gelacht hat, wenn sie rein- und wieder rausgekrabbelt ist.

Für den Februar dürften das jetzt die wichtigsten Dinge gewesen sein. Jetzt geht es ab in den März, mit großen Schritten in Richtung Faasenacht: Alleh hopp!

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Hurra, Krabbelgruppe !!!

Schon vor ein paar Wochen hatte ich mich nach einem Platz für Jana in einer Krabbelgruppe erkundigt und am 24.08.2010 war nach der Sommerpause der erste Termin, wo ich dann mit ihr mal dort vorbeischauen wollte. Gesagt, getan! Insgesamt waren gestern 10 Kinder (6 Mädchen, 4 Jungs) da, da ging es ganz schön turbulent zu. Jana hat sich gleich ins Spielzeug gestürzt und war ganz begeistert von den anderen Kindern. Es schien ihr wirklich gut zu gefallen – und ganz nebenbei hat es mir auch gut gefallen, Kontakt zu den anderen Müttern zu bekommen, die ich eigentlich alle auch schon gekannt habe. Jedenfalls war die erste Erfahrung so positiv, dass ich mir sicher bin, dass wir weiterhin dienstags in die Krabbelgruppe gehen werden. Marco hat erzählt, dass Jana – als ich dann auf der Arbeit war – erst mal für 2 Stunden in ihrem Bettchen verschwunden ist, so ausgepowert war sie. Aber Hauptsache, sie hatte ihren Spaß!

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