Januar 2012

Nun ist es da, das neue Jahr. Gut gestartet waren wir ja, schön gemütlich zu Hause. Weil ich diesen Monat zum Zahnarzt musste, dachte ich, ich nehme Jana einfach mal mit. Im Vorfeld war sie auch ganz begeistert und hat jeden Tag gefragt, ob wir jetzt zum Zahnarzt gehen. Als wir dann aber dort waren, war das plötzlich nicht mehr so cool. Erst wollte sie schon gar nicht mit ins Zimmer gehen, mit etwas Überredungskunst hatte ich das doch geschafft. Aber den Mund wollte sie einfach nicht aufmachen, nicht mal dann, als der Doktor Geschenke (Tattoos) ausgepackt hatte. Na ja, versuchen wir es eben später mal wieder! Gott sei Dank ist das Zähne putzen bei uns nicht so dramatisch. Eher im Gegenteil, darauf freut Jana sich eigentlich immer.

Ansonsten hatte Jana diesen Monat sozusagen ihre erste Verabredung zum Spielen. Weil ihr Papa einen Computer anschauen musste, waren wir mit zu Janas Freundin Mira eingeladen, die sie aus der Krabbelgruppe und aus dem Kinderturnen kennt. Das war vielleicht ein lustiges Treiben. Zu den beiden Mädels gesellte sich noch Marie dazu, die dort in der Nachbarschaft wohnt, auch im Kinderturnen ist und früher auch in der Krabbelgruppe war. Die 3 haben ganz schön für Action gesorgt – und laut war es stellenweise auch. Aber es hat offenbar allen Spaß gemacht und Jana wollte eigentlich gar nicht mehr nach Hause…

Außerdem stand für Jana dann auch mal wieder ein Frisörbesuch an. Ja, endlich wachsen die Haare!!! Nur dieses Mal wollte sie sich gar nicht auf den Kinderstuhl setzen, bei mir auf dem Schoss blieb sie dann – noch etwas protestierend – aber doch sitzen, so dass Petra ans Werk konnte. Als Jana dann oft genug gehört hat, dass sie jetzt ganz hübsch aussieht und auch noch Gummibärchen bekam, war alles wieder super!

Und zum Monatsende hat es uns dann wieder zur Familie Allmannsberger verschlagen. Ein wunderschönes Wochenende für uns alle. Für Jana natürlich doppelt schön, weil sie nicht nur nach langer Zeit ihre Freunde wiedergesehen hat, sondern weil es auch wieder Geschenke satt gab. Und was für welche !!! Lieblingsstücke sind sicherlich das Schaukel-Einhorn vom Patti, das zu Hause dann liebevoll auf den Namen “Paulinchen” getauft wurde und das Spielzelt, ein Erbstück von Dominik und Annika, das dann ab Frühjahr / Sommer wohl seinen neuen Platz in unserem Garten einnehmen wird.

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August 2011

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran: Jana ist jetzt eindeutig zu groß für ihren Baby-Spielplatz mit Mini-Baby-Rutsche in unserem Garten. Marco und ich haben uns nach einer großen Rutsche für unser Rutsche-verrücktes Kind umgesehen und haben zu einem günstigen Preis eine gebrauchte ergattern können. Schon beim Besichtigungstermin war sie – nach anfänglicher Scheu – doch ziemlich begeistert von der Rutsche für “g(r)oße Mädchen”. Und nach sehr kurzer zeit war sie aus unserem Garten auch gar nicht mehr wegzudenken. Jana liebt ihre Rutsche. Es ist unglaublich anzusehen, wie schnell sie doch sehr sicher wurde auf der Leiter und gerlernt hat, angstfrei ganz alleine dort hochzuklettern!

Eigentlich wollten wir Jana dann auch Anfang August in St. Wendel mit dem Festival der Straßenzauberer begeistern. Anfangs hat das Wetter leider nicht mitgespielt und uns zu einem Besuch bei Mc Donalds verdonnert, den Jana aber auch einzigartig fand. Einen Tag später hatte sie dann doch noch auf dem Zaubererfestival  insbesondere mit Tobi van Deisner, dem Ballon-Künstler, großen Spaß.

In Vorbereitung auf den 50. Geburtstag von Tante “Dotee” hat sich unsere gesamte Familie diesen Monat dann auch einem Frisörbesuch gestellt. Ja, auch Janas Haarpracht war – aus meiner Sicht jedenfalls – in einem Zustand, dass sich ein Frisör auch mal durchaus darum kümmern kann. Viel hat Petra zwar nicht abgeschnitten, aber man hat es doch gesehen und für die “Trophäen-Sammlerin” (also mich) gab es immerhin eine Haarsträhne als Erinnerungsstück. Ich war auch ganz beeindruckt, wie brav Jana auf Petra gehört hat und dann auch ganz still auf dem Kinderstuhl sitzen geblieben ist. Nun gut, Petra hat getrickst und Jana schon zu Anfang Gummibärchen versprochen. Das klappt fast immer!!!

Für den 12.08.2011 hatten wir uns dann den Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz vorgenommen. Mit der Bahn sollte es dorthin gehen, ein großes Abenteuer für Jana. Eigentlich war sie auf dem Hinweg müde und sollte im Zug noch ein bisschen schlafen, aber die vielen Tunnel auf der Strecke waren viel interessanter und an Schlaf deshalb überhaupt nicht zu denken. Das Wetter war an diesem Tag zwar nicht so berauschend, aber das hat uns wenig gestört. Es war trotzdem ein wunderschöner Tag und auf dem Gelände gab es so viele schöne Blumen, lustige Sessel und ähnliches zu entdecken. Nicht zu vergessen auch die total coole Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, die fanden wir alle richtig toll.

Dann war ja auch schon wieder die berühmte “Määbinger Kerb”, auf die sich Jana schon riesig gefreut hatte, weil sie genau wusste, dass sie dann wieder Karussell fahren darf, was ihr großen Spaß macht. Natürlich hat sie das über die 4 Kirmestage auch ausgiebig getan und sich nur selten anmerken lassen, dass Feiern auch müde macht. Auch das “Enten angeln” hat Jana mit ihrem Opa Günter in diesem Jahr entdeckt und konnte gar nicht genug davon bekommen. Aber auch der Opa hatte dabei riesigen Spaß, was dazu geführt hat, dass er gleich nach der Kirmes ein Angelspiel aus Holz für Jana gebaut hat, damit sie nicht bis zur nächsten Kirmes warten muss. Auch auf das Abschlussfeuerwerk hatte Jana sich gefreut. Probehalber hatten wir kurz vorher schon mal ein Feuerwerk im Fernsehen angeschaut, das ihr ganz gut gefallen hatte. Damit sie vor der Knallerei nicht so sehr erschreckt, hatten wir uns mit ihren Kinder-Kopfhörern bewaffnet, die sie dann auch nach dem ersten Knall gleich angezogen hatte. Dann war die Freude über das Feuerwerk riesig und Jana weiß jetzt: “Feuerwerk net slimm” (Feuerwerk nicht schlimm)!

Am Wochenende später hatten wir dann aus traurigem Anlass (Beerdigung) kurzfristig Besuch von Alis bekommen. Während Doro, Christof, Marco und ich zur Kirche gingen, haben Patti Dominik und die absolute Lieblings-Cousine Annika zusammen auf Jana aufgepasst, was tadellos funktioniert hatte. Danach sind wir alle zusammen dann auch nach Friesheim aufgebrochen, weil wir nur einen Tag später schon den 50. Geburtstag von “Tante Dotee” gefeiert haben. Das war ein tolles Fest mit allerhand Unterhaltungsprogramm. Allerdings hatte Jana so ihre Schwierigkeiten damit, als ihr Onkel Christof mit Rock und Perücke seinen Auftritt hatte. Irgendwie hat ihr das Angst gemacht… Aber es war ein toller Abend mit vielen super-netten Leuten, die auch Jana, die sich natürlich von ihrer allerbesten Seite zeigte, gleich ins Herz geschlossen haben. Kein Wunder!!! Außerdem hat Jana – dank Angelika – an dem Tag auch ihre ersten Knet-Erfahrungen machen dürfen, was sie offenbar gar nicht mal so unflott fand.

Ansonsten kann ich abschließend vielleicht einfach noch festhalten, dass unsere Jana sich immer mehr zu einer richtigen Quasselstrippe entwickelt. Aber sie entwickelt sich wirklich prächtig. Auch Fremde, die nicht täglich mit ihr zu tun haben, verstehen eigentlich ganz gut, was sie sagt. Außerdem merkt sie sich viele Dinge, die unsereins eigentlich total unwichtig erscheinen. Oft kommt sie und sagt etwas, was wir ihr viele Tage vorher mal beiläufig erklärt hatten, das ist schon der Wahnsinn. Allerdings merkt man ihr jetzt auch immer öfter an, dass sie gerne mal ihre Grenzen uns gegenüber austesten will – und das geht ganz schön an die Nerven. Wenn man alles 10 mal sagen muss, sie einen dann angrinst und dann letztlich doch das tut, was sie will…. Aber da waren Mama und Papa früher sicher auch nicht anders ???

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Juni 2011

Anfang Juni war direkt Vatertag. Jana hat für ihren Papa ein Mousepad mit einem Bild von sich besorgt – o.k., die Mama hat ein bisschen geholfen… Zusammen mit Opa Günter und Oma Steffi sind wir nachmittags zum Slalom nach Theley gefahren und danach wurde bei Oma und Opa im Garten ausgiebig gegrillt.

Am 04.06.2011 waren wir in Saarbrücken bei der “Saarbrücker Zeitung”, die ihr 250-jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat. Dort gab es einen großen Kinderbereich, den Jana total toll fand. Dort konnte man Zeitungen selbst ausmalen, Glücksrad drehen, es gab einen Luftballonkünstler usw. Dann haben wir uns Briefmarken machen lassen mit einem Foto von Jana und mir, die man jetzt sogar richtig als Briefmarken benutzen kann. Klecks Klever, das Maskottchen der “SZ”, hat Jana besonders gut gefallen. Am Ende waren wir dann soweit, dass wir einen kleinen Klecks für sie gekauft haben. Als wir aus dem Shop rauskamen, kam uns dann der große “Klecks” entgegen. Dem hat Jana dann ganz stolz den Kleinen gezeigt und der große Klecks hat ihn dann richtig doll geknuddelt, das war wohl Janas Highlight des Tages. Jetzt ist “Klecks” einer von Janas besten Freunden geworden und darf sie auchzu dem einen oder anderen Ausflug begleiten.

Eine Woche später – am 10.06. – ging es zum Polterabend meiner Cousine Daniela und ihres Freundes Christof. Seit ein paar Tagen besteht Jana darauf, dass man ihre wenigen Haare zu einem “Bietzchen” (Mini-Zöpfchen) frisiert, so auch an diesem Abend. Das sorgte bei den Gästen allein schon für Begeisterung. Dann waren dort noch viele andere Kinder, mit denen Jana auch gleich Freundschaft geschlossen hat. Großen Spaß hatte sie, als sie unser mitgebrachtes Geschirr “kabbudd” (kaputt) machen durfte. Marco und ich kamen gar nicht zum Poltern, aber Jana hat sich dann auch noch am Geschirr meiner Godi bedient… Glücklicherweise hat sie aber doch kapiert, dass das Geschirr zu Hause später nicht mehr kaputt geworfen werden sollte. Wäre sonst eventuell ein teurer Spaß geworden!

Einen Tag später hatte dann Opa Günter Geburstag, den wir dort beim Frühstück ein bisschen gefeiert haben. Und dann mussten wir auch wieder nach Hause, weil wir Besuch aus Friesheim bekamen. Jana war total aufgeregt und hat schon Tage vorher nur noch die Namen der Friesheimer im Mund gehabt, die man mittlerweile auch richtig gut verstehen kann. Annika ging ja die ganze Zeit schon gut, Patt auch. Aber auch Dorothee gelingt ihr mittlerweile mit “Doro” oder “Dotee” ganz gut. Sogar Christof versucht sie jetzt, das hört sich aber im Moment noch sehr russisch an: “Kakof”. Geschenke gab es natürlich auch wieder für Jana: einen schönen Barbie-Trolley gefüllt mit Lebensmitteln für Janas Küche. Damit wurden wir alle dann auch umgehend von ihr bekocht. Die Zeit mit den Friesheimern hat Jana ausgiebig genutzt und genossen, war umgekehrt aber wohl genauso… Leider war das Wochenende aber doch mal wieder viel zu schnell vorbei und Jana ziemlich traurig, als die 4 auf einmal wieder weg waren. Besonders erwähnenswert ist, dass Jana seit dem Besuch der Friesheimer alleine isst. Natürlich braucht sie noch ein bisschen Hilfe, aber das klappt von Tag zu Tag auch deutlich besser. Die Gabel beherrscht sie jetzt schon ziemlich gut.

An dem Wochenende war übrigens am Bostalsee Kinderfest, das wir zusammen mit Oma und Opa und den Friesheimern besucht haben. Dort gab es allerhand interessante Dinge, Luftballons, Karussell, Rutschbahnen, Musik, … Weil es Jana dort offenbar gut gefallen hat, haben wir auch den Pfingstmontag dann noch genutzt, um sie dort ein bisschen davon abzulenken, dass die Familie Allmannsberger nicht mehr zu Besuch ist. Teilweise hat das auch funktioniert. Aber Jana vermisst die 4 offenbar sehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von Doro, Kakof, Annika und Patt spricht.

Am Wochenende danach hat es im Dorf gebrannt und wir saßen quasi vom Blick her in der 1. Reie. Jana war aufgeschreckt von der Sirene und hat dann auch den ganzen Qualm gesehen, die Feuerwehr gehört. Dann sah man später sogar noch Flammen aus dem Haus schlagen, das war für sie ein großes Erlebnis, das sie auch lange beschäftigt hat. Tagelang hat sie aus dem Fenster geschaut und dann immer wieder vom Feuer und vom Qualm erzählt.

Ende des Monats hatte Oma Steffi dann Urlaub und damit nachmittags auch viel Zeit, die sie gerne mit dem Enkchen verbringen wollte. Deshalb durfte Jana dann mittags alleine zu Oma Steffi und Opa Günter zu Besuch. Weil das Wetter mitgespielt hatte, durfte sie dort im Garten toben, der auch bestens ausgestattet ist mit Planschbecken und Sandkasten usw. Mama Carmen und Papa Marco durften abends dann auch noch in den Garten kommen, wo zum Abschluss des Tages gemütlich gegrillt wurde. An dem Tag hatten ganz eindeutig Groß (Oma und Opa) und Klein (Jana) Spaß, deshalb waren wir uns einig, dass es in die Wiederholung geht…

Ansonsten gibt es festzustellen, dass Jana seit Ende des Monats mit dem Strohhalm trinken kann. Beim Glücksrad der Fa. Hochwald im Globus hatten wir einen Trinkbecher mit dickem Strohhalm gewonnen, aus dem sie unbedingt trinken wollte. Ich habe ihr gezeigt wie es geht und sie hat es ohne Probleme direkt nachgemacht. Damit war der Knoten geplatzt und sie will kaum noch mit was anderem trinken. Strohhalm ist halt “cool”.

“Cool” ist sowieso nahezu alles bei Jana, was sie gut findet. Ist nämlich inzwischen eines ihrer Lieblingswörter, das ziemlich oft verwendet wird. Sie spricht inzwischen auch wie ein Wasserfall, eine richtige Quassel-Liese – und man versteht sie auch wirklich gut. Neue Wörter kommen eigentlich täglich dazu, sie spricht alles nach, was sie so hört. Neu gelernt hat sie “Gummibär”, das war die ganze Zeit nur Kauderwelsch, was da kam. Und zu Schokolade sagt sie inzwischen schon mal “Lade”. Stück für Stück wird es immer besser… Wir sind so stolz auf die süße kleine Schnecke!

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April 2011

Am 01.04.2011 gingen wir auf große Fahrt. Wir haben auf dem Weg nach Friesheim Zwischenstation in Bad Münstereifel gemacht und uns dort nach einem kleinen Stadtspaziergang im legendären “Café Heino” ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee gegönnt. Für Jana haben Heino und Hannelore dann zum Abschluss noch die “Biene Maja” gespielt (nicht persönlich, nur die Musikanlage mit den Puppen). War ziemlich laut und wir hatten spätestens ab dann auch die Aufmerksamkeit des ganzen Cafés…

Dann ging es aber weiter nach Friesheim, wo wir schon sehnsüchtig von Christof, Doro, Annika und Dominik erwartet wurden. Weil Jana auf der Fahrt viel geschlafen hatte, war sie auch richtig gut drauf und hat mal gezeigt, was sie seit dem letzten Treffen alles gelernt hat – und das war eine ganze Menge. Bei herrlichem Wetter konnte sie schon freitags den Garten erkunden. Samstags waren wir dann im Tierpark Hellenthal, wo es natürlich viel zu sehen gab. Später ging es dann wieder in den Allmannsbergerschen Garten, wo Jana von ihrem Patt und von Annika gelernt hat, wie sie selbst Seifenblasen machen kann. Das wurde dann auch zur Genüge gemacht … Beim Grillen hat Jana dann mal vorgeführt, was alles in den Bauch eines kleinen Mädchens passt, wenn es Leckeres zu Essen gibt. Am letzten Tag haben wir dann den Flohmarkt in Köln-Godorf besucht, da war Jana leider nicht ganz so gut drauf. Dort war jede Menge los und deshalb haben wir sie nicht so rumlaufen lassen, wie sie es gern wollte. Auf dem Rückweg nach Friesheim war das aber wieder vergessen, so dass Jana mit Annika und ihrem Patt noch schön in Annikas Zimmer spielen konnte und auch noch ein bisschen geknuddelt werden konnte, bevor wir leider nach einem super-schönen Wochenende die Heimreise wieder antreten mussten. Insgesamt kann man sagen, dass Jana sich über das Wochenende eigentlich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie hat ordentlich gegessen, war ziemlich brav und war abends so erledigt, dass sie todmüde in ihrem Bettchen durchgeschlafen hat. Wirklich vorbildlich!

Dann kam ja schon Ostern. Der Osterhase hat sich schon mittwochs vor Ostern in der Krabbelgruppe die Ehre gegeben und die kleinen Racker mit “Weck-Hasen” und einem kleinen Beutelchen mit Süßigkeiten und einem Osterei verwöhnt. Kein Wunder, dass da die Stimmung richtig gut war.

Dann ging ab donnerstags ja das “Kleppern” los und wir wollten einfach mal sehen, ob Jana in diesem Jahr schon Lust darauf hat. Lust ist gar kein Ausdruck. sie war total begeistert von dem “Krach”, ein neues Wort auf ihrer Liste. Und auch die Kinder, die mit ihr da unterwegs waren, sind ihr in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen. Die ersten Namen kann sie auch schon nachsprechen…  Wo man uns gesehen hat, waren alle ganz fasziniert, dass ein Kind in dem Alter sich in dem Trubel und Lärm offenbar wohl fühlt. Natürlich wurde Janas Einsatz, wenn sie auch die meiste Zeit von mir getragen wurde, um mitzukommen, dann zum Schluss auch ordentlich mit Geld und Süßigkeiten belohnt!

An Karfreitag wurden dann traditionell bei Oma und Opa die Eier gefärbt, wobei Jana sich dieses Jahr dafür noch nicht so sehr interessiert hat. Aber als sie dann bunt waren, mussten wir auch gleich eins naschen. Samstags haben wir uns einen ganz gemütlichen Tag gemacht: bei herrlichem Wetter haben wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht, erst beim Frühstücken auf dem St. Wendeler Schlossplatz und dann nachher in unserem Garten. Sonntags morgens hat Jana dann fleißig im Garten die Geschenke vom Osterhasen gesucht und mit etwas Hilfe auch alles gefunden. Einen Sandkasten gab es, dazu Eimerchen und was man sonst so braucht und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten, Häschen und Eier. Nach Friesheim brachte er einen Schubkarren und einiges zum Anziehen, zu Oma und Opa brachte er tolle neue Schuhe, ein T-Shirt und noch mehr Süßigkeiten… Hat sich wohl gelohnt für die kleine Maus!

Der Garten ist jetzt bei entsprechendem Wetter Janas großer Spielplatz, den sie heiß und innig liebt. Am liebsten möchte sie gleich nach dem Aufstehen raus, um mit dem Ball zu spielen, zu rutschen, im Bällebad rumzutoben oder im Sandkasten Schweinerei zu veranstalten, vor allem wenn der Papa noch etwas Wasser im Garten an zugänglicher Stelle deponiert…

Dass vor allem der Sandkasten viel Spaß macht, merkt man daran, dass Jana das Wort “Sand” auch versucht, nachzusprechen. Im Moment hört es sich noch nach “Dand” an, aber wir wissen immerhin schon, was sie meint. Eigentlich versucht sie jetzt, alles nachzusprechen, manche Wörter nur ein einziges Mal, andere halten sich etwas länger und werden hartnäckiger geübt wie zum Beispiel: “tante” (bedeutet: tanzen, macht Jana für ihr Leben gern) und “Heke” (bedeutet: Hexe, wird sie oft von uns genannt…)

A propos: Hexe. Jana ist ja unsere kleine Tanzhexe, so nennen wir sie auch ziemlich oft. Deshalb sollte sie in diesem Jahr auch eigentlich am 30.04.2011 mit uns zum Hexentanzfestival an den Bostalsee. Natürlich hatten wir ihr ein extra T-Shirt (natürlich schwarz) machen lassen und haben extra einen Gehörschutz für Kinder besorgt, aber das Wetter war uns zu wechselhaft und bei Regen hätten wir wohl keinen Spaß gehabt, deshalb waren wir nur auf dem Mittelaltermarkt, auf dem Jana aber dann trotzdem zur Festival-Musik in ihrem schwarzen T-Shirt mächtig abgerockt hat. Da waren die Festival- und Markt-Besucher ziemlich begeistert und wir mächtig stolz. Oma Steffi und Opa Günter waren auch mit, sicher auch ein bisschen stolz, aber auch bestimmt ganz froh, dass Jana doch noch nicht auf dem Festival selbst unterwegs war… Dann eben bei nächster Gelegenheit, die Hexe kommt schon noch zu ihrem Spaß!

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März 2011

Da heißt es doch gleich: “Alleh hopp”, denn der März fängt quasi mit der Faasenacht an – und da haben wir in diesem Jahr so ziemlich alles mitgenommen, was geht. Janas Kostüm lag schon lange zu Hause und war auch schon vor geraumer Zeit einem Stiftung-Jana-Test unterzogen worden. Hat offenbar gut abgeschnitten, denn Jana fühlte sich als kleiner roter Teufel offenbar sichtlich wohl. Kein Wunder, der Patti ist ja auch Fan!

Mittwochs vor der Fastnacht haben wir mit Kinderfastnacht in der Krabbelgruppe angefangen. Das war vielleicht ein Spaß! Alle Kinder kamen in ihren Kostümen: Blümchen, Teufelchen, Bienchen, Piraten, alles da. Und für reichlich Verpflegung hatten die Mamis u. Papis auch gesorgt, so dass die kleinen “Faasebooze” immer schön am Knabbern waren. Natürlich wurde auch viel gespielt und die Mamis u. Papis hatten auch an sich gedacht – es gab auch etwas Sekt zum Anstoßen auf die tollen Tage. Auch die kleine Foto-Session durfte nicht fehlen und es wurden einige Fotos geschossen, wobei die Stimmung beim Gruppenfoto ein bisschen anstrengend war. Dazu hatten doch nicht alle Lust, da schlug auch langsam die Müdigkeit schon um sich. Letztendlich war es aber für Groß und Klein mit Sicherheit ein schöner Morgen, fanden Jana und ich jedenfalls.

Den ersten Umzug haben wir uns schon freitags in Theley angeschaut. Jana fand das voll lustig. Da war alles bunt, die meisten Leute sahen irgendwie komisch aus, es gab viel laute Musik, zu der man hüpfen konnte und dann haben die auch noch Bonbons geworfen und lauter lustige Sachen… Samstags haben wir zu Hause eine kleine Faschingsparty zu Hause veranstaltet, dazu war natürlich auch das Wohnzimmer schön dekoriert mit Luftschlangen und Luftballons. Weil das ziemlich toll war, ging es gleich sonntags nach St. Wendel auf den nächsten Umzug. Hier natürlich das gleiche Spiel und ein total begeisterter kleiner Jana-Teufel. Damit waren wir dann auch gut gerüstet für den Marpinger Rosenmontagsumzug, wobei Jana hier den Schluss – wie im letzten Jahr – verschlafen hat. Aber alles in allem scheinen wir einen sogenannten “Faasebooz” groß zu ziehen, wie man das hier so schön nennt. Und einigermaßen gelohnt hat es sich für Jana auch: eine große Menge Süßigkeiten der verschiedensten Art (natürlich wollen wir uns nicht mit der Großregion Köln messen, da haben wir keine Chance) und ein paar Spielsachen.

Ansonsten hat Jana im März wieder riesige Entwicklungssprünge gemacht, und das einfach mal so eben über Nacht. Das Sprechen klappt sozusagen täglich besser, wobei uns manche Dinge noch Rätsel aufgeben. Zum einen hat Jana noch viele – ja – Fantasieworte, die wir einfach noch nicht zuordnen können. Zum anderen gibt es Worte, die sie die ganze Zeit eigentlich richtig ausgesprochen hat, wie z.B. Bär. Jetzt plötzlich ist der Bär ein “Beich” und von uns weiß keiner, wie sie dazu kommt. Am häufigsten verwendet sie aber mit Abstand die Wörter: Mama, Papa, Oma, Opa, Nunu (Nudeln) und Eier. Auch “Hugo” hören wir ziemlich oft, weil Jana total auf unser Meerschweinchen steht.

Weil wir für Anfang April eine Einladung nach Friesheim hatten, auf die wir alle uns riesig gefreut haben, haben wir dann mit Jana fleißig die Namen geübt. “Patt” konnte sie ja schon lange, das hat sie dann auch ständig wiederholt und regelrecht perfektioniert. Natürlich hat sie ihn auch auf Fotos richtig erkannt. “Annika” war schon etwas kniffliger, aber irgendwie bringt Jana – fast mit einem Knoten in der Zunge – dann doch etwas zustande, dass sich ziemlich gut nach Annika anhört. “Dorothee” war Jana anfangs einfach zu schwer, deshalb haben wir es mit der Kurzform “Doro” versuchen wollen. Fiel ihr auch nicht ganz so leicht, aber ein “Oro” hat sie letztlich doch geschafft mit etwas Übung. Nur “Christof” fällt ihr sehr schwer. Wir sagen es ihr immer wieder vor, aber das ist ein Name, der ihr gar nicht über die Lippen will. Scheint sehr schwierig zu sein, aber wir üben weiter.

Weil Jana übrigens die ganze Zeit immer zeigt und sagt, wenn sie gerade “Pipi” oder “Kaka” macht, haben wir uns doch jetzt schon für den Kauf eines Töpfchens entschieden, auch wenn wir es noch ein bisschen früh finden. Natürlich ist es rosa bzw. pink und hat ein Minnie-Maus-Motiv. Jana fährt – seit sie im Fernsehen zufällig mal die Sendung “Micky-Maus-Wunderhaus” gesehen hat – total auf Micky Maus ab. Da war das Töpfchen natürlich auch sofort als Sitzgelegenheit akzeptiert. Schnell hat sie auch gemerkt, dass man es unter Umständen auch als Hut benutzen kann. “Ihr Geschäft” wollte sie bislang nicht dort machen, sagt uns aber weiter Bescheid, wenn die Pampers voll ist. Hat ja alles auch noch ein bisschen Zeit, sie wird ohnehin so schnell groß…

Beim Spazieren gehen will sie schon gar nicht mehr in den Kinderwagen, läuft am liebsten allein und schafft auch schon ziemlich weite Strecken. Jetzt fängt sie auch endlich an, mit unserer Hilfe mal richtig aus dem Becher zu trinken, nicht mehr nur aus den Trink-Lern-Bechern oder Flaschen. Vor allem wenn sie dabei Prost machen kann, macht ihr das offenbar richtig Spaß. Aber “Prost” heißt bei Jana nicht “Prost”, sondern “Skal” – Diner for one lässt grüßen…

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Dezember 2010

Dezember ist ja bekanntlich die Zeit der Geschenke, das fing schon gleich mit dem Nikolaus an. Zur Bescherung hatten wir Besuch von Oma Steffi und Opa Günter. Für Jana wieder mal ein Tag, der sich gelohnt hat, weil es tolle Geschenke gab, die ihr jetzt die Langeweile vertreiben.

Dann waren wir natürlich auch mit ihr auf dem tollen Weihnachtsmarkt in St. Wendel, wo sie von der lebenden Krippe ebenso begeistert war wie von den Heiligen 3 Königen mit ihren Kamelen. Nicht zu vergessen die leckeren Rosinenbrötchen aus der “Feldbäckerey”, da hat sie wohl den Geschmack ihres Papas geerbt!

Eine Impfung stand im Dezember auch wieder an (10.12.2010), aber die hat Jana – wie sonst auch – mal wieder im Grunde nichts ausgemacht. Nur das Pieksen ist ihr immer sehr lästig und nervt sie offenbar total, wenn ich ihr Geschrei so richtig deute…

Mitte Dezember hatten wir dann an einem Sonntag ganz lieben Besuch von den Friesheimern, über den wir uns alle sehr gefreut haben. Leider waren Onkel Christof, Tante Doro, Cousine Annika und der Patti Dominik nur einen Tag da, so dass sie wieder fahren mussten, als Jana sich gerade eingewöhnt hatte. Aber schön war es trotzdem, ich denke für alle… Jana war übrigens von ihrem Nikolaus-Geschenk der Friesheimer – einem rosafarbenen Ballett-Tütü mit glitzerndem Tüll - völlig begeistert, so dass sie es nach der Anprobe auch gar nicht mehr ausziehen wollte!

Aber der Dezember hatte auch einen traurigen Moment: unser Meerschweinchen Rocky ist nämlich am Morgen des 15.12. gestorben. Beim Aufstehen merkten wir schon, dass was nicht stimmt, weil Rocky Jana gar nicht mit seinem Gequietsche begrüßt hat. Jana merkte das auch und wich Rocky nicht von der Seite, bis wir sie weggeholt haben. Sie wollte aber trotzdem immer wieder hin und nachsehen, was los ist. Als Rocky es dann endlich in den Meerschweinchen-Himmel geschafft hatte, lief sie ständig an den leeren Platz, wo sein Käfig war und hat dann gejammert. Nicht nur uns, auch Jana fehlt da etwas! Vermutlich werden wir bald wieder Familienzuwachs in Form eines Meerschweinchens haben, das halten wir ohne wohl nicht lange aus…

Zu Weihnachten gab es dann in diesem Jahr bei uns ein kleines Tannenbäumchen, damit Jana auch alles im Auge haben konnte. Sie war natürlich von den glitzernden Kugeln, Bärchen usw. und von den Lichtern total begeistert. Wehe, das Bäumchen war nicht an, wenn sie im Wohnzimmer unterwegs war! Heiligabend war ganz gemütlich bei uns. Jana hat bei den Großen ordentlich mitgegessen uns sich dann darauf gefreut, endlich mit ihren Geschenken weiterzuspielen. Die Bescherung war ihr zuliebe nämlich schon vor dem Essen! Und das waren echt tolle Geschenke in diesem Jahr: ein Schlitten, eine Kugelbahn, der Lego-Duplo-Bauernhof, Lego-Duplo-Bausteine, ein Tierstimmen-Keyboard und und und. Langeweile dürfte in der nächsten Zeit also erst mal nicht aufkommen.

Den Schlitten konnten wir dann auch gleich an Weihnachten ausgiebig testen, Schnee gab es ja mehr als genug. Jana schien sehr begeistert und wollte phasenweise auch gar nicht mehr aus dem Schlitten aussteigen – auch in der Wohnung nicht. Nur da war das Schlittenfahren dann doch etwas schwierig.

Den Geburtstag von Oma Steffi wollten wir auswärts feiern, deshalb waren wir mit Oma und Opa an diesem Abend nach St. Wendel gefahren, wo wir dann beim Griechen mal wieder mehr als lecker gegessen haben. Jana hat an diesem Abend mehr oder weniger das ganze Restaurant in Schach gehalten, weil sie überall mal nach den Leuten schauen musste. Vor allem aber hat sie immer mit der Bedienung gelacht, so dass die am Ende ständig in unserer Nähe war…

Zum guten Schluss noch Silvester. Da waren wir 3 in diesem Jahr mal ganz alleine zu Hause, eine ganz andere – aber sehr schöne – Art, den Jahreswechsel zu feiern. Abends haben wir Raclette gemacht, da hat Jana sich auch schon fleißig beteiligt. Dann gab es im Wohnzimmer viel Musik und Luftschlangen, so dass unsere kleine Party-Maus so richtig abgehen konnte. Ich kann euch garantieren, dass nicht nur Jana ihren Spaß hatte, das war so schön anzusehen, wie sie rumhopste und tanzte. Nachdem sie am frühen Abend noch ein kleines Schläfchen gemacht hatte, hat sie dann auch gut durchgehalten, so dass sie um 00:00 Uhr auch mit vor die Tür konnte. Das Feuerwerk war ihr dann aber doch nicht ganz so geheuer, so dass wir es lieber vom Wohnzimmer aus durch die Balkontür geschaut haben. Dort fand sie die vielen bunten Lichter am Himmel dann doch wieder ganz toll, da war es aber auch nicht so laut. Kurze Zeit später merkten wir dann, dass die Party-Maus doch so langsam ins Bett muss. Aber in dem Alter war das schon eine beachtliche Leistung!

A propos Leistung: Im Dezember hat Jana gelernt, rückwärts zu gehen. Das klappt inzwischen auch schon ganz gut und manchmal sogar “unfallfrei”. Abgesehen davon, fängt sie jetzt an, verschiedene Wörter nachzusprechen, das hört sich manchmal ganz ulkig an. Ihre Lieblingswörter in den letzten Tagen dieses Jahres waren eindeutig “woorschd” (Wurst) – kein Wunder, die isst sie auch ziemlich gerne – direkt gefolgt von “nok” (noch) – weil sie davon auch nicht genug haben kann! Bin gespannt, wie das mit unserem Plapper-Mäulchen im neuen Jahr weitergeht!

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Besuch in Friesheim

Anfang Oktober waren wir wieder auf Besuch bei Alis in Friesheim, weil wir Annika zum Geburtstag gratulieren wollten und einfach auch wieder mal Sehnsucht hatten… Die Geschenke für Jana waren richtig super: es gab einen Lauflernwagen von einer schwedischen Möbelhauskette (wie hieß die nochmal….), warme Strumpfhosen für den Winter und vom Patt eine Walze mit Holzklötzen, die auf Laminat schönen Krach macht. Wenn das jetzt mit dem Laufen lernen nicht klappt, dann weiß ich auch nicht!

Übrigens gab es noch ein weiteres Geschenk, nämlich einen riesigen Eisbär, der noch ein gutes Stück größer ist als Jana. Wer glaubt, dass sie deshalb Angst vor ihm hat, kennt die kleine Hexe nicht. Er ist inzwischen ihr bester Freund, der mitten bei uns im Wohnzimmer liegt und dort nicht mehr wegzudenken ist. Zu schön, wie sie sich mit ihm durch das Zimmer wälzt!

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Der erste Urlaub mit Jana

Nach langem Überlegen haben Marco und ich uns entschieden, im September ein paar Tage wegzufahren, aber die Fahrt sollte nicht zu lange dauern, um Jana nicht zu “quälen”. Dabei fiel unsere Wahl auf die Eifel, Marco hat auch gleich ein geeignetes Ferienhäuschen in Üdersdorf / Kreis Daun für uns gefunden. Am 11.09.2010 sind wir mit unserem voll bepackten Skoda bei tollem Wetter zu Hause losgefahren. Und das Wetter sollte weiterhin – auch in der Eifel – so gut bleiben. Schon auf der Hinfahrt haben wir uns ein paar Maare angeschaut und Jana durfte bei dem tollen Wetter auch gleich zum Urlaubsstart ein leckeres Eis genießen. Sonntags hatten wir uns mit den Friesheimern in Bitburg auf dem Flugplatz getroffen, wo es aber leider für ihren Patt Dominik doch nich tzum geplanten Fallschirmsprung kam. Stattdessen waren wir alle zusammen im Eifel-Zoo bei Prüm. An dem Abend gab es für Jana übrigens auch ein sehr delikates Abendessen, d.h. sie hat sich, als wir essen waren, fleißig an meinem Eifel-Schnitzel mit Semmelknödeln und frischen Steinpilzen bedient. Nur gut, dass es dort große Portionen gab, so dass am Ende auch die Mama doch noch satt wurde. Was haben wir sonst noch im Urlaub gemacht? Wir waren in Cochem, dort hatte die Fremdenführerin der Burg Jana für sich entdeckt und hat fast die gesamte Führung mit Jana auf dem Arm gemacht. War mal was Anderes! Dann haben wir uns noch die Glockengießerei in Brockscheid angeschaut, waren noch in Gerolstein und in Hillesheim im ersten Krimi-Café Deutschlands, im “Café Sherlock”. Leider war dann auch schon am 15.09.2010 der Abreisetag wieder da, aber auch für diesen Tag hatten wir für unseren kleinen Liebling noch Programm geplant. Weil wir ja schon herausgefunden haben, dass Jana voll auf Tiere steht, waren wir mit ihr im Wild- und Erlebnispark Daun, bevor wir nach Hause gefahren sind. Hier konnte man die Tiere wirklich aus allernächster Nähe sehen und beim Füttern – oder schon beim Aussteigen aus dem Auto – auf Tuchfühlung gehen. Für Jana genau das Richtige, hatte die dabei einen Spaß, vor allem bei den Lamas und den Eseln. Auch nachher in der Affenschlucht, die wir uns zum Abschluss noch angeschaut haben, war sie – obwohl sie wirklich todmüde war – noch ziemlich gut drauf und total begeistert von den lustigen Äffchen. Wer so brav ist und so viel Spaß mit und bei den Tieren hatte, durfte sich dann zum Schluss im Souvenir-Shop auch noch ein Plüschtier aussuchen. Und wen wundert es? Janas Wahl fiel auch hier auf einen kleinen Esel… Aber auch alles Schöne hat ein Ende, deshalb war der erste Urlaub mit dem Besuch im Wildpark auch zu Ende und es ging wieder zurück nach Marpingen. Aber Mama hat noch Urlaub bis zum 27.09.2010, da wird es schon noch so manche Unternehmung geben …

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Unser 1. Besuch bei Alis

Anfang Juni gab es die ersten richtig warmen Sommertage, so dass wir Jana ihr Planschbecken aufgestellt haben. Da hatte die kleine Wasserratte richtig Spaß – und Mama & Papa wurden nebendran mindestens genau so nass wie die kleine Maus. War aber egal, Hauptsache, Jana hatte ihren Spaß!

Am 11.06.2010 haben wir dann erst mal zu Opas Geburtstag zusammen dort gefrühstückt. Nachmittags ging es dann zum ersten Mal mit Jana zusammen auf nach Friesheim, wo wir über das ganze Wochenende geblieben sind. Ich war ganz schön nervös, ob wir alles für Jana dabei haben und wie es mit ihr während der langen Fahrt funktioniert. Aber das war alles völlig unproblematisch. In Friesheim wurden wir, das heißt vor allem unsere Prinzessin, sehnsüchtig erwartet. Samstags waren wir zusammen im Kölner Zoo, wo wir mal wieder mächtig Spaß hatten. Abends haben wir dann auch Annikas Freund Martin endlich mal kennenlernen dürfen. Sonntags haben wir uns dann noch den Friesheimer Schützenumzug und das Schützenfest angeschaut, bevor wir dann auch leider wieder nach Hause aufbrechen mussten. Das war in jedem Fall für uns 4 ein ganz tolles Wochenende. Nachdem wir wieder zu Hause waren, war Jana wie ausgewechselt: viele Dinge kann sie jetzt viel besser als vorher, z.B. alleine hinsetzen. Jetzt kommt sie auch angekrochen, wenn sie schmusen will und lässt uns auch merken, wenn sie gerade nicht schmusen will. Außerdem stellt sie sich ununterbrochen hin, sofern sich irgendeine Gelegenheit dazu ergibt. Man könnte glatt meinen, dass sie gar nicht erst krabbeln, sondern sofort loslaufen möchte…

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Jana´s Taufe

Seit Ende Februar haben Marco und ich uns Gedanken über Janas Taufe gemacht. Eigentlich war unser Plan, dass sie von dem früheren Abt des Tholeyer Klosters, Makarios Hebler, getauft werden sollte, der auch Marco und mich vor 4 Jahren getraut hat. Aber aus verschiedenen Gründen hat das einfach nicht funktioniert. Deshalb haben wir uns letztlich dazu entschlossen, sie trotzdem in Tholey taufen zu lassen.

Am 30.03.2010 waren Marco, Jana und ich dann bei Pater Hugo in der Abtei zum Taufgespräch. Es war ein sehr angenehmes Gespräch und Pater Hugo schien soweit auch sehr nett zu sein. Jana hat auch gleich mit ihm gelacht. Im Taufgespräch haben wir dann erfahren, dass Jana doch nicht alleine getauft wird, wie wir es uns eigentlich erhofft hatten. Aber nach uns gab es noch eine weitere Anmeldung, auch ein Mädchen, aus Tholey.

Im Vorfeld hatten Marco und ich im Internet eine wunderschöne Taufkerze mit Foto bestellt, dazu gab es auch noch 3 sogenannte Patenkerzen, die wir am Tag der Taufe an Patt, Godi und Oma & Opa verschenkt haben. Am 18.03.2010 haben wir dann auch die Tauffeier organisiert, nämlich im Römerkastell auf der Habenichts. An meinem Geburtstag waren wir in Neunkirchen und haben dort Janas Tauf-Outfit ausgesucht und gekauft.

Und am 25.04.2010 um 15:00 Uhr war es dann soweit. Allmannsbergers waren vorher zu uns nach Hause gekommen, dann haben wir Oma & Opa eingesammelt und uns vor der Kirche mit Janas Godi und Familie getroffen. Dazu kamen dann noch meine Godi und ihre Tochter Verena, damit war die Görlich-Taufgesellschaft dann auch komplett. In der Kirche war Jana sehr brav und geduldig, Pater Hugo hat aber auch nicht zu lange gepredigt, so dass die Kirche insgesamt nur etwas mehr als 30 Minuten gedauert hat. Die eigentliche Taufe hat Jana offenbar gut gefallen, sie hat den Kopf extra weit in den Nacken gelegt, damit das Übergießen mit Wasser gut klappt. Das Highlight war dann, als Pater Hugo beim Auflegen des Taufkleides die Namen verwechselte und Jana ganz plötzlich Chiara heißen sollte. Anschließend haben wir dann alle zusammen im Römerkastell schön gefeiert und vor allem auch hervorragend gegessen. Auch dort war unsere Jana wirklich vorbildlich brav. Als sie einfach vom vielen Feiern zu müde war, hat sie es sich auf dem Arm von ihrem Patt Dominik schön gemütlich gemacht und dann ein Nickerchen gemacht. Da konnte der Patti mal schön einen auf dicke Arme machen, denn die Maus wird mit der Zeit dann doch schön schwer. Aber kein Problem, denn Jana hat dann einfach nachher im Maxi Cosi weitergeschlafen….Insgesamt war das – denke ich – für uns alle doch ein wirklich schöner Tag bei wunderbarem Sonnenschein. Ein Tag, an den wir uns bestimmt noch oft und gerne erinnern werden…

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