Juni 2011
Anfang Juni war direkt Vatertag. Jana hat für ihren Papa ein Mousepad mit einem Bild von sich besorgt – o.k., die Mama hat ein bisschen geholfen… Zusammen mit Opa Günter und Oma Steffi sind wir nachmittags zum Slalom nach Theley gefahren und danach wurde bei Oma und Opa im Garten ausgiebig gegrillt.
Am 04.06.2011 waren wir in Saarbrücken bei der “Saarbrücker Zeitung”, die ihr 250-jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat. Dort gab es einen großen Kinderbereich, den Jana total toll fand. Dort konnte man Zeitungen selbst ausmalen, Glücksrad drehen, es gab einen Luftballonkünstler usw. Dann haben wir uns Briefmarken machen lassen mit einem Foto von Jana und mir, die man jetzt sogar richtig als Briefmarken benutzen kann. Klecks Klever, das Maskottchen der “SZ”, hat Jana besonders gut gefallen. Am Ende waren wir dann soweit, dass wir einen kleinen Klecks für sie gekauft haben. Als wir aus dem Shop rauskamen, kam uns dann der große “Klecks” entgegen. Dem hat Jana dann ganz stolz den Kleinen gezeigt und der große Klecks hat ihn dann richtig doll geknuddelt, das war wohl Janas Highlight des Tages. Jetzt ist “Klecks” einer von Janas besten Freunden geworden und darf sie auchzu dem einen oder anderen Ausflug begleiten.
Eine Woche später – am 10.06. – ging es zum Polterabend meiner Cousine Daniela und ihres Freundes Christof. Seit ein paar Tagen besteht Jana darauf, dass man ihre wenigen Haare zu einem “Bietzchen” (Mini-Zöpfchen) frisiert, so auch an diesem Abend. Das sorgte bei den Gästen allein schon für Begeisterung. Dann waren dort noch viele andere Kinder, mit denen Jana auch gleich Freundschaft geschlossen hat. Großen Spaß hatte sie, als sie unser mitgebrachtes Geschirr “kabbudd” (kaputt) machen durfte. Marco und ich kamen gar nicht zum Poltern, aber Jana hat sich dann auch noch am Geschirr meiner Godi bedient… Glücklicherweise hat sie aber doch kapiert, dass das Geschirr zu Hause später nicht mehr kaputt geworfen werden sollte. Wäre sonst eventuell ein teurer Spaß geworden!
Einen Tag später hatte dann Opa Günter Geburstag, den wir dort beim Frühstück ein bisschen gefeiert haben. Und dann mussten wir auch wieder nach Hause, weil wir Besuch aus Friesheim bekamen. Jana war total aufgeregt und hat schon Tage vorher nur noch die Namen der Friesheimer im Mund gehabt, die man mittlerweile auch richtig gut verstehen kann. Annika ging ja die ganze Zeit schon gut, Patt auch. Aber auch Dorothee gelingt ihr mittlerweile mit “Doro” oder “Dotee” ganz gut. Sogar Christof versucht sie jetzt, das hört sich aber im Moment noch sehr russisch an: “Kakof”. Geschenke gab es natürlich auch wieder für Jana: einen schönen Barbie-Trolley gefüllt mit Lebensmitteln für Janas Küche. Damit wurden wir alle dann auch umgehend von ihr bekocht. Die Zeit mit den Friesheimern hat Jana ausgiebig genutzt und genossen, war umgekehrt aber wohl genauso… Leider war das Wochenende aber doch mal wieder viel zu schnell vorbei und Jana ziemlich traurig, als die 4 auf einmal wieder weg waren. Besonders erwähnenswert ist, dass Jana seit dem Besuch der Friesheimer alleine isst. Natürlich braucht sie noch ein bisschen Hilfe, aber das klappt von Tag zu Tag auch deutlich besser. Die Gabel beherrscht sie jetzt schon ziemlich gut.
An dem Wochenende war übrigens am Bostalsee Kinderfest, das wir zusammen mit Oma und Opa und den Friesheimern besucht haben. Dort gab es allerhand interessante Dinge, Luftballons, Karussell, Rutschbahnen, Musik, … Weil es Jana dort offenbar gut gefallen hat, haben wir auch den Pfingstmontag dann noch genutzt, um sie dort ein bisschen davon abzulenken, dass die Familie Allmannsberger nicht mehr zu Besuch ist. Teilweise hat das auch funktioniert. Aber Jana vermisst die 4 offenbar sehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von Doro, Kakof, Annika und Patt spricht.
Am Wochenende danach hat es im Dorf gebrannt und wir saßen quasi vom Blick her in der 1. Reie. Jana war aufgeschreckt von der Sirene und hat dann auch den ganzen Qualm gesehen, die Feuerwehr gehört. Dann sah man später sogar noch Flammen aus dem Haus schlagen, das war für sie ein großes Erlebnis, das sie auch lange beschäftigt hat. Tagelang hat sie aus dem Fenster geschaut und dann immer wieder vom Feuer und vom Qualm erzählt.
Ende des Monats hatte Oma Steffi dann Urlaub und damit nachmittags auch viel Zeit, die sie gerne mit dem Enkchen verbringen wollte. Deshalb durfte Jana dann mittags alleine zu Oma Steffi und Opa Günter zu Besuch. Weil das Wetter mitgespielt hatte, durfte sie dort im Garten toben, der auch bestens ausgestattet ist mit Planschbecken und Sandkasten usw. Mama Carmen und Papa Marco durften abends dann auch noch in den Garten kommen, wo zum Abschluss des Tages gemütlich gegrillt wurde. An dem Tag hatten ganz eindeutig Groß (Oma und Opa) und Klein (Jana) Spaß, deshalb waren wir uns einig, dass es in die Wiederholung geht…
Ansonsten gibt es festzustellen, dass Jana seit Ende des Monats mit dem Strohhalm trinken kann. Beim Glücksrad der Fa. Hochwald im Globus hatten wir einen Trinkbecher mit dickem Strohhalm gewonnen, aus dem sie unbedingt trinken wollte. Ich habe ihr gezeigt wie es geht und sie hat es ohne Probleme direkt nachgemacht. Damit war der Knoten geplatzt und sie will kaum noch mit was anderem trinken. Strohhalm ist halt “cool”.
“Cool” ist sowieso nahezu alles bei Jana, was sie gut findet. Ist nämlich inzwischen eines ihrer Lieblingswörter, das ziemlich oft verwendet wird. Sie spricht inzwischen auch wie ein Wasserfall, eine richtige Quassel-Liese – und man versteht sie auch wirklich gut. Neue Wörter kommen eigentlich täglich dazu, sie spricht alles nach, was sie so hört. Neu gelernt hat sie “Gummibär”, das war die ganze Zeit nur Kauderwelsch, was da kam. Und zu Schokolade sagt sie inzwischen schon mal “Lade”. Stück für Stück wird es immer besser… Wir sind so stolz auf die süße kleine Schnecke!