November 2011

Das Jahresende naht, Winterzeit… Natürlich auch die beste Zeit, um sich Erkältungen einzufangen. Damit hat es uns diesen Monat alle 3 getroffen. Aber wir sind hart im Nehmen, das haut uns nicht um. Selbst Jana hat das alles gut weggesteckt, von uns vielleicht noch mit am Besten. Und auch unser guter Skoda ist jetzt im November immer noch krank, hoffentlich hat das bald ein Ende!

Zwischen den Kränkeleien blieb natürlich auch noch Zeit für ein paar Ausflüge usw. Anfang des Monats hatten wir auf Wunsch unserer Party-Maus eine Pasta-Party zu Hause gestartet, dann waren wir zum verkaufsoffenen Sonntag in St. Wendel, auf Einkaufstour bei Ikea oder auch zum Mondscheinmarkt in Völklingen und ähnliches.

Nicht zu vergessen, dass wir diesen Monat immer wieder fleißig St.Martin-Lieder geübt haben, was Jana großen Spaß gemacht hat. Sie singt wirklich schon richtig fleißig mit und ich bin total begeistert, wie schnell sie sich die Texte merken kann. Mit einer (von Mama) selbst gebastelten Laterne, der “Hexe Wackelzahn” (hat Jana selbst ausgesucht aus dem Bastelheft) sind wir dann auch fleißig im Martinsumzug mitmarschiert, aber leider ohne musikalische Begleitung, was aber Jana nicht vom Singen abgehalten hat. Am Ende gab es auch die obligatorische Rostwurst zu der Martinsbrezel und für die Großen warmen Glühwein… So hatte jeder was davon!

Zum Ende des Monats schwankt die Stimmung jetzt in Weihnachts-Stimmung über. Jana kocht förmlich über vor Vorfreude auf Weihnachten! Es ist wirklich total schön, diese Vorfreude mitzuerleben und sie in der Vorweihnachtszeit zu begleiten. Sie singt auch die Weihnachtslieder mit der gleichen Begeisterung mit wie die Martins-Lieder und kann sich auch hier die Texte gut merken.  Auf dem Marpinger Nikolausmarkt wollte sie dem Nikolaus erst nicht trauen, aber mit Mama an der Hand hat sie sich dann doch hingetraut und von ihm einen Weckmann bekommen. Da war alles wieder gut. Auf dem Dirminger Weihnachtsmarkt hatte der Nikolaus sogar einen roten Mantel an, was Jana dann doch etwas sympathischer schien und außerdem hatte der sogar Schokolade dabei! Bonuspunkt für den Mann in Rot!

Ansonsten freuen Marco und ich uns jetzt – wie schon lange nicht mehr – mit Jana auf die Weihnachtsfeiertage. Janas Vorfreude wirkt wirklich ansteckend! Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt schon so früh so viele Weihnachtslieder geträllert habe…

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September 2011

Der September fing für uns eigentlich mies an, weil unser guter Skoda – wie Jana es ausdrücken würde – krank wurde. Dadurch waren wir zunächst mal dazu verdonnert, wieder viel zu Fuß zu gehen bzw. für Jana den Kinderwagen zu benutzen. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, hat uns allen das eigentlich ziemlich gut getan und auch Spaß gemacht, so lange das Wetter mitgespielt hat.

Am 10.09.2011 hatte Jana dann einen ganz besonderen Tag: sie durfte zum ersten Mal auswärts übernachten, nämlich bei Oma Steffi und Opa Günter. An dem Abend fand nämlich im Schützenhaus die ”Schützenhaus-Revival-Party” des Fördervereins statt, wo Marco und ich zum Dienst eingeteilt waren. Ich vermute mal, dass Mama und Papa aufgeregter waren als die kleine Maus. Am frühen Abend habe ich laufend auf mein Handy geschaut, ob sie vielleicht doch angerufen haben, weil Jana nach Mama oder Papa verlangt hat, als es später wurde und ruhig geblieben war, wurde es dann bei mir ein bisschen besser. Aber es war schon komisch, nach fast 2 Jahren die erste Nacht ohne die kleine Maus… Laut den Erzählungen von Oma und Opa hat es aber eigentlich ganz gut geklappt und Jana hat wohl nur ein Mal geweint, weil wir nicht da waren, was aber durch Singen und Streicheln wieder behoben werden konnte. Sie ist halt doch schon eine Große!

Und wie groß? Immerhin wurde sie jetzt ja schon 2 Jahre alt, wenn sie selbst auch felsenfest behauptet, sie wäre 3 geworden. Jana zählt nämlich richtig bis 10 mit dem kleinen Fehlerchen, dass sie die Zahl 2 einfach großzügig ignoriert. Schon vor dem eigentlichen Geburtstag kam ein großes Paket aus Friesheim mit vielen Geschenken. Damit es an ihrem Geburtstag nicht zu viel wird, hatten wir uns dazu entschieden, dass Jana schon einen Tag vorher mit dem Auspacken ein bisschen anfangen darf. In dem Paket hatte sich zum einen ein Besen-Set versteckt und Jana fing gleich nach dem Auspacken ganz begeistert damit an, das Wohnzimmer “e bissje sauber” zu machen. Nach und nach kamen dann auch die anderen Geschenke aus dem Riesen-Paket dran: Unterwäsche (Janas erste Garnitur, bisher hatte sie nur Bodys), das Spiel “Ententanz” (danach ist sie total verrückt, weil die Entchen so lustig quaken und so schön rund fahren) und eine Waschmaschine nebst Bügelbrett und Zubehör, damit sie der Mama noch mehr helfen kann!  Kein Wunder, dass sie von diesen Geschenken total begeistert war und ist. Den Geburtstag selbst haben wir dann auf den Tag ganz gemütlich verbracht. Über Nacht hatten Marco und ich das Wohnzimmer mit Luftschlagen und Herzluftballons schön dekoriert. Allein schon davon war Jana morgens total begeistert. Dann gab es ein tolles Frühstück mit Geburtstagskuchen, auf dem natürlich die 2 Kerzen nicht fehlen durften. Und zu unserem Erstaunen hat Jana es auch gut hingekriegt, die Kerzen gleich auszupusten. Über unser Geschenk, das “Mäuschen-Farbspiel” von Ravensburger, hat sie sich auch sehr gefreut, wie wir annehmen dürfen. Immerhin mussten wir es unzählige Male über den ganzen Morgen verteilt spielen und auch Oma und Opa mussten – als sie mittags zu Besuch kamen – gleich dran glauben. Von Oma und Opa gab es übrigens Geld, dazu noch Knet, Knetpresse sowie sonstiges Zubehör, weil Jana seit Doros Geburtstag leidenschaftlich gerne knetet. Das war dann auch gleichzeitig die Nachmittagsbeschäftigung von uns allen. Ein richtig toller 2. Geburtstag, an dem Jana auf uns sehr glücklich wirkte!

Weil sie ja jetzt, wie sie auch selbst immer sagt, ein “große Mädche” ist, sind wir dann am 19.09.2011 zum ersten Mal ins Kinderturnen gegangen. Die Kinder dort kannte Jana schon zu einem großen Teil aus den bisherigen Krabbelgruppen und so hatte sie auch nach einem ganz kurzen Zögern keine Probleme damit, mit den anderen durch die Turnhalle zu rasen. Auch die angesagten Übungen hat sie gut und offenbar mit großem Spaß mitgemacht und auch den Parcours, der später aufgebaut wurde, hat sie schon gut bewältigt. Es war so schön, ihr beim Turnen zuzuschauen, weil sie so viel gelacht hat. Ihre Augen haben richtig gestrahlt und sie war fast schon ein bisschen enttäuscht, als es vorbei war. Natürlich hat sie dann jeden Tag davon gesprochen und sich versprechen lassen, dass wir bald wieder zum Kinderturnen gehen.

Ab diesem Tag hatte ich dann auch übrigens Urlaub und pünktlich wurde auch das Wetter wirklich ausgesprochen schön, total sonnig und warm. Weil unser Auto ja “krank” ist und die Reparatur wohl auch teuer werden wird, haben wir uns dazu entschieden, in diesem Jahr nicht zu verreisen. Aber natürlich haben wir uns ein entsprechendes Programm überlegt. Mittwochs (21.) haben wir erst mal Janas Geburtstag mit leckeren Muffins in der Krabbelgruppe gefeiert, bevor wir nachmittags zum Wildpark auf dem Potzberg gefahren sind. Dort war Jana vor allem von der Flugshow begeistert, wo sie zum Abschluss dann auch Eulen streicheln durfte. Nur der hinterhältige Angriff eines Ponys hat ihr nicht gefallen: das hatte nämlich den Kopf genau in dem Moment gehoben, als Jana ihm über die Schnauze streicheln wollte, so dass das Pony sie “geschubst” hat. Das gab ganz schön Mecker für das arme Tier! Donnerstags (22.) sind wir dann nach Idar Oberstein gefahren, weil Jana doch Steine so sehr liebt. Dort waren wir in der Felsenkirche, wo wir natürlich auch Kerzen angezündet haben und später in der Edelstein-Erlebnis-Welt, wo alle Steine auch ausdrücklich angefasst werden durften. Das war natürlich prima. Zum Abschluss liefen wir dann auch noch durch die Fußgänger-Zone, wo Jana unbedingt Geschenke für Oma und Opa mitnehmen wollte und sich auch selbst noch was ausgesucht hatte (einen Teelichthalter aus Salzkristall und eine Halskette mit Edelsteinen). Freitags (23.) sind wir dann nach Kaiserslautern in den Zoo gefahren, der allerdings nicht wirklich schön und unterhaltsam war. Das hat man Jana auch deutlich angemerkt. Um dem Tag doch noch etwas Schönes mitzugeben, haben wir uns dann mal wieder für einen Mc Donalds-Besuch entschieden, den Jana toll fand (und auch ordentlich ihr Happy Meal weggeputzt hat). Sonntags (25.) haben wir dann mit Godi Natascha und ihrer Familie Janas Geburtstag gefeiert, da gab es ja wieder Geschenke: eine tolle “Hello Kitty”-Trinkflasche, “Hello Kitty”-Bücher und ein Angelspiel, das natürlich auch gleich ausprobiert werden musste. Außerdem hatte Jana ihren Spaß, weil sie an diesem Abend dann ja auch mit Aleksander einen Spielkameraden hatte, was auch ordentlich ausgenutzt wurde.

Montags danach, am 26.09. also, gab es dann mal ausnahmsweise Pflichtprogramm. Da stand nämlich für Jana die Vorsorgeuntersuchung U 7 auf dem Plan. Die verlief aber, wie ich mir schon dachte, völlig reibungslos. Das Bilderbuch hatte Jana sich ruck zuck mit Frau Dr. Saupe angeschaut und ihr direkt erklärt, welche Tiere sie dort jeweils gesehen hat und welche Laute diese Tiere machen. Auch das Ball spielen (Werfen und Schießen) war für Jana eine leichte Aufgabe, wie es auch das Malen später hätte sein sollen. Aber nicht einen Strich hat sie auf das Blatt gesetzt, da hätte ich echt weglaufen können, wo sie doch zu Hause fast den ganzen Tag am Malen ist. Aber das war auch nicht tragisch. Frau Dr. Saupe war mit der Entwicklung und auch dem allgemeinen Gesundheitszustand von Jana sehr zufrieden. Jana ist jetzt ???? cm groß, wiegt genau 12 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

Mittags ging es dann auch endlich wieder mit riesiger Begeisterung zum Kinderturnen, wo dieses Mal sogar die Oma als Zuschauer mit dabei war.

Dann ging auch das eigentliche Urlaubsprogramm ab dienstags (27.) wieder weiter mit einem Besuch im St. Wendeler Schwimmbad, damit unsere kleine Wasser-Ratte wieder auf ihre Kosten kam. Morgens hatten wir in Neunkirchen als Übergangslösung für unseren kaputten Skoda noch eine Rappelkiste in Neunkirchen gekauft, die wir dann mittwochs (28.) zugelassen und dann in Neunkirchen abgeholt hatten. Das haben wir noch mit einem Besuch auf einem dortgigen Spielplatz verbunden, was Jana offenbar auch gut gefallen hat. Donnerstags hatte ich die Idee, am Bostalsee ein bisschen Tretboot zu fahren, dort zu picknicken und auch dort den Spielplatz unsicher zu machen. Dazu hatten wir dann auch Oma Steffi und Opa Günter eingeladen, was Jana auch riesigen Spaß machte. Seither will sie ständig Picknick machen und Tretboot fahren. Einen Tag später (30.) haben wir uns dann in Hirzweiler die Schaukäserei angeschaut, sind dann nachmittags noch in den Neunkircher Zoo gefahren haben dann abends noch mit Oma und Opa, die uns den ganzen Tag begleitet hatten, bei uns zum Abschluss gegrillt.

Tja, und da ist also schon wieder ein Monat rum, aber mein Urlaub noch nicht ganz. Ein paar Tage bleiben noch, in denen ich das Mama sein mal zu 100 % auskosten darf…

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August 2011

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran: Jana ist jetzt eindeutig zu groß für ihren Baby-Spielplatz mit Mini-Baby-Rutsche in unserem Garten. Marco und ich haben uns nach einer großen Rutsche für unser Rutsche-verrücktes Kind umgesehen und haben zu einem günstigen Preis eine gebrauchte ergattern können. Schon beim Besichtigungstermin war sie – nach anfänglicher Scheu – doch ziemlich begeistert von der Rutsche für “g(r)oße Mädchen”. Und nach sehr kurzer zeit war sie aus unserem Garten auch gar nicht mehr wegzudenken. Jana liebt ihre Rutsche. Es ist unglaublich anzusehen, wie schnell sie doch sehr sicher wurde auf der Leiter und gerlernt hat, angstfrei ganz alleine dort hochzuklettern!

Eigentlich wollten wir Jana dann auch Anfang August in St. Wendel mit dem Festival der Straßenzauberer begeistern. Anfangs hat das Wetter leider nicht mitgespielt und uns zu einem Besuch bei Mc Donalds verdonnert, den Jana aber auch einzigartig fand. Einen Tag später hatte sie dann doch noch auf dem Zaubererfestival  insbesondere mit Tobi van Deisner, dem Ballon-Künstler, großen Spaß.

In Vorbereitung auf den 50. Geburtstag von Tante “Dotee” hat sich unsere gesamte Familie diesen Monat dann auch einem Frisörbesuch gestellt. Ja, auch Janas Haarpracht war – aus meiner Sicht jedenfalls – in einem Zustand, dass sich ein Frisör auch mal durchaus darum kümmern kann. Viel hat Petra zwar nicht abgeschnitten, aber man hat es doch gesehen und für die “Trophäen-Sammlerin” (also mich) gab es immerhin eine Haarsträhne als Erinnerungsstück. Ich war auch ganz beeindruckt, wie brav Jana auf Petra gehört hat und dann auch ganz still auf dem Kinderstuhl sitzen geblieben ist. Nun gut, Petra hat getrickst und Jana schon zu Anfang Gummibärchen versprochen. Das klappt fast immer!!!

Für den 12.08.2011 hatten wir uns dann den Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz vorgenommen. Mit der Bahn sollte es dorthin gehen, ein großes Abenteuer für Jana. Eigentlich war sie auf dem Hinweg müde und sollte im Zug noch ein bisschen schlafen, aber die vielen Tunnel auf der Strecke waren viel interessanter und an Schlaf deshalb überhaupt nicht zu denken. Das Wetter war an diesem Tag zwar nicht so berauschend, aber das hat uns wenig gestört. Es war trotzdem ein wunderschöner Tag und auf dem Gelände gab es so viele schöne Blumen, lustige Sessel und ähnliches zu entdecken. Nicht zu vergessen auch die total coole Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, die fanden wir alle richtig toll.

Dann war ja auch schon wieder die berühmte “Määbinger Kerb”, auf die sich Jana schon riesig gefreut hatte, weil sie genau wusste, dass sie dann wieder Karussell fahren darf, was ihr großen Spaß macht. Natürlich hat sie das über die 4 Kirmestage auch ausgiebig getan und sich nur selten anmerken lassen, dass Feiern auch müde macht. Auch das “Enten angeln” hat Jana mit ihrem Opa Günter in diesem Jahr entdeckt und konnte gar nicht genug davon bekommen. Aber auch der Opa hatte dabei riesigen Spaß, was dazu geführt hat, dass er gleich nach der Kirmes ein Angelspiel aus Holz für Jana gebaut hat, damit sie nicht bis zur nächsten Kirmes warten muss. Auch auf das Abschlussfeuerwerk hatte Jana sich gefreut. Probehalber hatten wir kurz vorher schon mal ein Feuerwerk im Fernsehen angeschaut, das ihr ganz gut gefallen hatte. Damit sie vor der Knallerei nicht so sehr erschreckt, hatten wir uns mit ihren Kinder-Kopfhörern bewaffnet, die sie dann auch nach dem ersten Knall gleich angezogen hatte. Dann war die Freude über das Feuerwerk riesig und Jana weiß jetzt: “Feuerwerk net slimm” (Feuerwerk nicht schlimm)!

Am Wochenende später hatten wir dann aus traurigem Anlass (Beerdigung) kurzfristig Besuch von Alis bekommen. Während Doro, Christof, Marco und ich zur Kirche gingen, haben Patti Dominik und die absolute Lieblings-Cousine Annika zusammen auf Jana aufgepasst, was tadellos funktioniert hatte. Danach sind wir alle zusammen dann auch nach Friesheim aufgebrochen, weil wir nur einen Tag später schon den 50. Geburtstag von “Tante Dotee” gefeiert haben. Das war ein tolles Fest mit allerhand Unterhaltungsprogramm. Allerdings hatte Jana so ihre Schwierigkeiten damit, als ihr Onkel Christof mit Rock und Perücke seinen Auftritt hatte. Irgendwie hat ihr das Angst gemacht… Aber es war ein toller Abend mit vielen super-netten Leuten, die auch Jana, die sich natürlich von ihrer allerbesten Seite zeigte, gleich ins Herz geschlossen haben. Kein Wunder!!! Außerdem hat Jana – dank Angelika – an dem Tag auch ihre ersten Knet-Erfahrungen machen dürfen, was sie offenbar gar nicht mal so unflott fand.

Ansonsten kann ich abschließend vielleicht einfach noch festhalten, dass unsere Jana sich immer mehr zu einer richtigen Quasselstrippe entwickelt. Aber sie entwickelt sich wirklich prächtig. Auch Fremde, die nicht täglich mit ihr zu tun haben, verstehen eigentlich ganz gut, was sie sagt. Außerdem merkt sie sich viele Dinge, die unsereins eigentlich total unwichtig erscheinen. Oft kommt sie und sagt etwas, was wir ihr viele Tage vorher mal beiläufig erklärt hatten, das ist schon der Wahnsinn. Allerdings merkt man ihr jetzt auch immer öfter an, dass sie gerne mal ihre Grenzen uns gegenüber austesten will – und das geht ganz schön an die Nerven. Wenn man alles 10 mal sagen muss, sie einen dann angrinst und dann letztlich doch das tut, was sie will…. Aber da waren Mama und Papa früher sicher auch nicht anders ???

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Juni 2011

Anfang Juni war direkt Vatertag. Jana hat für ihren Papa ein Mousepad mit einem Bild von sich besorgt – o.k., die Mama hat ein bisschen geholfen… Zusammen mit Opa Günter und Oma Steffi sind wir nachmittags zum Slalom nach Theley gefahren und danach wurde bei Oma und Opa im Garten ausgiebig gegrillt.

Am 04.06.2011 waren wir in Saarbrücken bei der “Saarbrücker Zeitung”, die ihr 250-jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat. Dort gab es einen großen Kinderbereich, den Jana total toll fand. Dort konnte man Zeitungen selbst ausmalen, Glücksrad drehen, es gab einen Luftballonkünstler usw. Dann haben wir uns Briefmarken machen lassen mit einem Foto von Jana und mir, die man jetzt sogar richtig als Briefmarken benutzen kann. Klecks Klever, das Maskottchen der “SZ”, hat Jana besonders gut gefallen. Am Ende waren wir dann soweit, dass wir einen kleinen Klecks für sie gekauft haben. Als wir aus dem Shop rauskamen, kam uns dann der große “Klecks” entgegen. Dem hat Jana dann ganz stolz den Kleinen gezeigt und der große Klecks hat ihn dann richtig doll geknuddelt, das war wohl Janas Highlight des Tages. Jetzt ist “Klecks” einer von Janas besten Freunden geworden und darf sie auchzu dem einen oder anderen Ausflug begleiten.

Eine Woche später – am 10.06. – ging es zum Polterabend meiner Cousine Daniela und ihres Freundes Christof. Seit ein paar Tagen besteht Jana darauf, dass man ihre wenigen Haare zu einem “Bietzchen” (Mini-Zöpfchen) frisiert, so auch an diesem Abend. Das sorgte bei den Gästen allein schon für Begeisterung. Dann waren dort noch viele andere Kinder, mit denen Jana auch gleich Freundschaft geschlossen hat. Großen Spaß hatte sie, als sie unser mitgebrachtes Geschirr “kabbudd” (kaputt) machen durfte. Marco und ich kamen gar nicht zum Poltern, aber Jana hat sich dann auch noch am Geschirr meiner Godi bedient… Glücklicherweise hat sie aber doch kapiert, dass das Geschirr zu Hause später nicht mehr kaputt geworfen werden sollte. Wäre sonst eventuell ein teurer Spaß geworden!

Einen Tag später hatte dann Opa Günter Geburstag, den wir dort beim Frühstück ein bisschen gefeiert haben. Und dann mussten wir auch wieder nach Hause, weil wir Besuch aus Friesheim bekamen. Jana war total aufgeregt und hat schon Tage vorher nur noch die Namen der Friesheimer im Mund gehabt, die man mittlerweile auch richtig gut verstehen kann. Annika ging ja die ganze Zeit schon gut, Patt auch. Aber auch Dorothee gelingt ihr mittlerweile mit “Doro” oder “Dotee” ganz gut. Sogar Christof versucht sie jetzt, das hört sich aber im Moment noch sehr russisch an: “Kakof”. Geschenke gab es natürlich auch wieder für Jana: einen schönen Barbie-Trolley gefüllt mit Lebensmitteln für Janas Küche. Damit wurden wir alle dann auch umgehend von ihr bekocht. Die Zeit mit den Friesheimern hat Jana ausgiebig genutzt und genossen, war umgekehrt aber wohl genauso… Leider war das Wochenende aber doch mal wieder viel zu schnell vorbei und Jana ziemlich traurig, als die 4 auf einmal wieder weg waren. Besonders erwähnenswert ist, dass Jana seit dem Besuch der Friesheimer alleine isst. Natürlich braucht sie noch ein bisschen Hilfe, aber das klappt von Tag zu Tag auch deutlich besser. Die Gabel beherrscht sie jetzt schon ziemlich gut.

An dem Wochenende war übrigens am Bostalsee Kinderfest, das wir zusammen mit Oma und Opa und den Friesheimern besucht haben. Dort gab es allerhand interessante Dinge, Luftballons, Karussell, Rutschbahnen, Musik, … Weil es Jana dort offenbar gut gefallen hat, haben wir auch den Pfingstmontag dann noch genutzt, um sie dort ein bisschen davon abzulenken, dass die Familie Allmannsberger nicht mehr zu Besuch ist. Teilweise hat das auch funktioniert. Aber Jana vermisst die 4 offenbar sehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von Doro, Kakof, Annika und Patt spricht.

Am Wochenende danach hat es im Dorf gebrannt und wir saßen quasi vom Blick her in der 1. Reie. Jana war aufgeschreckt von der Sirene und hat dann auch den ganzen Qualm gesehen, die Feuerwehr gehört. Dann sah man später sogar noch Flammen aus dem Haus schlagen, das war für sie ein großes Erlebnis, das sie auch lange beschäftigt hat. Tagelang hat sie aus dem Fenster geschaut und dann immer wieder vom Feuer und vom Qualm erzählt.

Ende des Monats hatte Oma Steffi dann Urlaub und damit nachmittags auch viel Zeit, die sie gerne mit dem Enkchen verbringen wollte. Deshalb durfte Jana dann mittags alleine zu Oma Steffi und Opa Günter zu Besuch. Weil das Wetter mitgespielt hatte, durfte sie dort im Garten toben, der auch bestens ausgestattet ist mit Planschbecken und Sandkasten usw. Mama Carmen und Papa Marco durften abends dann auch noch in den Garten kommen, wo zum Abschluss des Tages gemütlich gegrillt wurde. An dem Tag hatten ganz eindeutig Groß (Oma und Opa) und Klein (Jana) Spaß, deshalb waren wir uns einig, dass es in die Wiederholung geht…

Ansonsten gibt es festzustellen, dass Jana seit Ende des Monats mit dem Strohhalm trinken kann. Beim Glücksrad der Fa. Hochwald im Globus hatten wir einen Trinkbecher mit dickem Strohhalm gewonnen, aus dem sie unbedingt trinken wollte. Ich habe ihr gezeigt wie es geht und sie hat es ohne Probleme direkt nachgemacht. Damit war der Knoten geplatzt und sie will kaum noch mit was anderem trinken. Strohhalm ist halt “cool”.

“Cool” ist sowieso nahezu alles bei Jana, was sie gut findet. Ist nämlich inzwischen eines ihrer Lieblingswörter, das ziemlich oft verwendet wird. Sie spricht inzwischen auch wie ein Wasserfall, eine richtige Quassel-Liese – und man versteht sie auch wirklich gut. Neue Wörter kommen eigentlich täglich dazu, sie spricht alles nach, was sie so hört. Neu gelernt hat sie “Gummibär”, das war die ganze Zeit nur Kauderwelsch, was da kam. Und zu Schokolade sagt sie inzwischen schon mal “Lade”. Stück für Stück wird es immer besser… Wir sind so stolz auf die süße kleine Schnecke!

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Mai 2011

In den Mai sind wir natürlich ganz traditionell mit einer Mai-Tour gestartet,  weil das Wetter auch wirklich hervorragend war. Mit unserem brandneuen Bollerwagen, der natürlich voll beladen war mit allem, was man auch zu einem reichlichen Picknick braucht, sind wir 3 dann von zu Hause aus schon vormittags gestartet. Wir hatten uns einen langen Weg vorgenommen über die Rheinstraße vorbei am Westernfest bis nach St. Wendel zum “Harschberger Hof”, wo an diesem Tag das Rapsblütenfest gefeiert wurde. Jana hatte richtig viel Spaß im Bollerwagen. Sie hat sich vermutlich köstlich darüber amüsiert, wie Mama und Papa geschwitzt und gestöhnt haben, als es zuerst immer nur bergauf ging. Aber sie ist auch immer wieder zwischendurch ein gutes Stück gelaufen und hat fleißig Steine gesammelt. Auf dem “Harschberger Hof” gab es dann für alle eine wohlverdiente Rostwurst und für Mama und Papa auch ein Bier. Jana konnte nicht genug vom Schweinestall haben und hat immer wieder laut “Wein” gerufen, aber die Schweine waren eher nicht aktiv. Dann ging es wieder zurück mit einem Abstecher zu Oma und Opa, unterwegs gab es noch einen Maibaum für Mutti & Tochter vom Vati und dann wurde zu Hause geruht…

Der Mai verwöhnt uns wirklich mit richtig tollem Wetter. Deshalb haben wir am 07.05.2011 auch zum ersten Mal für dieses Jahr Janas Planschbecken aufgestellt. Das war ein Spaß, als sie nackig durch den Garten laufen und sich immer wieder im Wasser suhlen konnte. Das beste war, dass man sich anschließend auch teilweise im Sandkasten panieren konnte… Der Tag war dann alles in allem so anstrengend, dass Jana beim Abendessen eingeschlafen ist. Das war uns echt schon lange nicht mehr passiert!

Zum Muttertag am 08.05.2011 habe ich dann von Jana und ihrem Papa eine wunderschöne Bromelie bekommen und was Süßes zum Naschen. Die Blume hat jetzt natürlich einen Ehrenplatz auf unserer Fensterbank, wo ich sie jeden Tag sehen und bewundern kann. Den Tag haben wir gemütlich in unserem Garten zugebracht, Oma & Opa waren zum Kaffee da und abends wurde zum Abschluss gegrillt. Jana liebt übrigens das “Gillen” (bedeutet: Grillen), Marco und ich haben sie schon erfolgreich infiziert. Wenn es nach ihrem Kopf ginge, würde sie auch schon zum Frühstück gegrillte Würstchen essen…

Mitte Mai stand dann nach langem Warten der Umzug von Janas Godi und Familie in das neue Haus an, bei dem wir 3 auch geholfen haben. Jana hatte richtig ihren Spaß, weil sie dort von Zimmer zu Zimmer flitzen und alles neu entdecken konnte. Außerdem gab es auch große Jungs dort, denen man unbedingt nachrennen wollte: mein Patenkind Aleksander und seinen Freund Gérome.

Rund um Marcos Geburtstag hatte ich ein paar Tage frei, die wir natürlich für herrliche Ausflüge genutzt haben. Zuerst waren wir im Wild- und Erlebnispark Daun, der uns im letzten Urlaub so begeistert hatte. Oma Steffi und Opa Günter sind auch mitgefahren. Jana war total hin und weg von den ganzen Tieren und hatte auch keine Spur von Angst. Sie hat Lamas, Esel und sogar kleine Wildschweine selbst gefüttert und gestreichelt. In der Affenschlucht hatte sie ihren Spaß mit den Affen, die zum Teil am Wegrand saßen. Vor allem von den Babys war sie begeistert, die waren gerade mal 3 Tage alt, winzig klein und so süß… Dann waren wir an Marcos Geburtstag in Luxemburg und haben dort den”Jardin du Papillon” in Grevenmacher besucht. Unzählige Schmetterlinge in allen Farben und Größen, das war echt wunderschön. Jana allerdings war am Anfang etwas mutlos, als die ersten Schmetterlinge auf sie zukamen. Da hatte sie sich erst mal an meine Beine gedrückt und sich versteckt. Waren eben keine Wildschweine… Auch Schwimmbadbesuch stand für unsere kleine Wasserratte noch auf dem Programm. Im Badeparadies Zweibrücken haben wir den herrlichen Kinderbereich ausgiebig über 3 Stunden getestet. Nach dem Rumtoben und vor allem den vielen Rutschpartien war Jana dann aber auch total am Ende und ist im Auto gleich eingeschlafen.

Insgesamt muss ich sagen, dass Jana sich im Moment rasend schnell entwickelt. Marco und ich haben das Gefühl, dass sie irgendwie täglich etwas Neues kann. Sie hüpft ohne Ende, aber ohne zu stürzen. Das wirkt schon sehr sicher. Auf der Treppe klappt es richtig gut, zumindest wenn Jana will. Manchmal muss man auch noch Baby spielen und auf allen Vieren hochkrabbeln, um Mama und Papa ein bisschen zu ärgern… Auf Janas Sprechgewohnheiten sind wir besonders stolz, weil sie für ihr Alter – wie alle sagen – doch schon sehr viel und auch sehr deutlich spricht. Leider ist ihr Sprachdrang aber manchmal auch kaum auszuhalten, weil sie quatscht und quatscht und quatscht…. Ein paar Wort-Highlights dieses Monats sollen natürlcih auch nicht vergessen werden:

  • “Nanal” ist Janas Wort für Schokolade, wenn sich auch niemand von uns erklären kann, wie sie darauf kommt.
  • Ihre nackigen Füße bezeichnet Jana im Moment als “Muckl-Füße”. Sie liebt nämlich das Pumuckl-Karussel im Globus St. Wendel und der hat nunmal nackige Füße…
  • Jana isst für ihr Leben gerne “Abdabdab”. Keine Idee, was sich dahinter versteckt? Na, Erdbeeren natürlich!!!
  • Und sie trinkt auch gerne “Mel-Mel”, dahinter verbirgt sich Actimel.

Janas liebste Beschäftigungen sind diesen Monat – sofern das Wetter mitspielt – im Garten toben mit dem Ball, ihrem Bobby-Car, im Bällebad oder auf der Rutsche. Nicht zu vergessen, dass sie ihren Sandkasten über alles liebt. Ansonsten schaut sie total gerne alle möglichen Bücher an und erzählt – zum Teil auch schon auswendig – was dort alles zu sehen ist. Das hat ihr geholfen, schon alle möglichen Tiere zu erkennen und richtig zu benennen. Auch Alltagsgegenstände wie Geschirr, Besteck, Lebensmittel usw. erkennt und benennt sie schon richtig toll. Sie wird wirklich richtig groß, mittlerweile kann man sich mit ihr auch schon in kurzen Gesprächen regelrecht unterhalten. Unglaublich, wie die Zeit vergeht…

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April 2011

Am 01.04.2011 gingen wir auf große Fahrt. Wir haben auf dem Weg nach Friesheim Zwischenstation in Bad Münstereifel gemacht und uns dort nach einem kleinen Stadtspaziergang im legendären “Café Heino” ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee gegönnt. Für Jana haben Heino und Hannelore dann zum Abschluss noch die “Biene Maja” gespielt (nicht persönlich, nur die Musikanlage mit den Puppen). War ziemlich laut und wir hatten spätestens ab dann auch die Aufmerksamkeit des ganzen Cafés…

Dann ging es aber weiter nach Friesheim, wo wir schon sehnsüchtig von Christof, Doro, Annika und Dominik erwartet wurden. Weil Jana auf der Fahrt viel geschlafen hatte, war sie auch richtig gut drauf und hat mal gezeigt, was sie seit dem letzten Treffen alles gelernt hat – und das war eine ganze Menge. Bei herrlichem Wetter konnte sie schon freitags den Garten erkunden. Samstags waren wir dann im Tierpark Hellenthal, wo es natürlich viel zu sehen gab. Später ging es dann wieder in den Allmannsbergerschen Garten, wo Jana von ihrem Patt und von Annika gelernt hat, wie sie selbst Seifenblasen machen kann. Das wurde dann auch zur Genüge gemacht … Beim Grillen hat Jana dann mal vorgeführt, was alles in den Bauch eines kleinen Mädchens passt, wenn es Leckeres zu Essen gibt. Am letzten Tag haben wir dann den Flohmarkt in Köln-Godorf besucht, da war Jana leider nicht ganz so gut drauf. Dort war jede Menge los und deshalb haben wir sie nicht so rumlaufen lassen, wie sie es gern wollte. Auf dem Rückweg nach Friesheim war das aber wieder vergessen, so dass Jana mit Annika und ihrem Patt noch schön in Annikas Zimmer spielen konnte und auch noch ein bisschen geknuddelt werden konnte, bevor wir leider nach einem super-schönen Wochenende die Heimreise wieder antreten mussten. Insgesamt kann man sagen, dass Jana sich über das Wochenende eigentlich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie hat ordentlich gegessen, war ziemlich brav und war abends so erledigt, dass sie todmüde in ihrem Bettchen durchgeschlafen hat. Wirklich vorbildlich!

Dann kam ja schon Ostern. Der Osterhase hat sich schon mittwochs vor Ostern in der Krabbelgruppe die Ehre gegeben und die kleinen Racker mit “Weck-Hasen” und einem kleinen Beutelchen mit Süßigkeiten und einem Osterei verwöhnt. Kein Wunder, dass da die Stimmung richtig gut war.

Dann ging ab donnerstags ja das “Kleppern” los und wir wollten einfach mal sehen, ob Jana in diesem Jahr schon Lust darauf hat. Lust ist gar kein Ausdruck. sie war total begeistert von dem “Krach”, ein neues Wort auf ihrer Liste. Und auch die Kinder, die mit ihr da unterwegs waren, sind ihr in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen. Die ersten Namen kann sie auch schon nachsprechen…  Wo man uns gesehen hat, waren alle ganz fasziniert, dass ein Kind in dem Alter sich in dem Trubel und Lärm offenbar wohl fühlt. Natürlich wurde Janas Einsatz, wenn sie auch die meiste Zeit von mir getragen wurde, um mitzukommen, dann zum Schluss auch ordentlich mit Geld und Süßigkeiten belohnt!

An Karfreitag wurden dann traditionell bei Oma und Opa die Eier gefärbt, wobei Jana sich dieses Jahr dafür noch nicht so sehr interessiert hat. Aber als sie dann bunt waren, mussten wir auch gleich eins naschen. Samstags haben wir uns einen ganz gemütlichen Tag gemacht: bei herrlichem Wetter haben wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht, erst beim Frühstücken auf dem St. Wendeler Schlossplatz und dann nachher in unserem Garten. Sonntags morgens hat Jana dann fleißig im Garten die Geschenke vom Osterhasen gesucht und mit etwas Hilfe auch alles gefunden. Einen Sandkasten gab es, dazu Eimerchen und was man sonst so braucht und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten, Häschen und Eier. Nach Friesheim brachte er einen Schubkarren und einiges zum Anziehen, zu Oma und Opa brachte er tolle neue Schuhe, ein T-Shirt und noch mehr Süßigkeiten… Hat sich wohl gelohnt für die kleine Maus!

Der Garten ist jetzt bei entsprechendem Wetter Janas großer Spielplatz, den sie heiß und innig liebt. Am liebsten möchte sie gleich nach dem Aufstehen raus, um mit dem Ball zu spielen, zu rutschen, im Bällebad rumzutoben oder im Sandkasten Schweinerei zu veranstalten, vor allem wenn der Papa noch etwas Wasser im Garten an zugänglicher Stelle deponiert…

Dass vor allem der Sandkasten viel Spaß macht, merkt man daran, dass Jana das Wort “Sand” auch versucht, nachzusprechen. Im Moment hört es sich noch nach “Dand” an, aber wir wissen immerhin schon, was sie meint. Eigentlich versucht sie jetzt, alles nachzusprechen, manche Wörter nur ein einziges Mal, andere halten sich etwas länger und werden hartnäckiger geübt wie zum Beispiel: “tante” (bedeutet: tanzen, macht Jana für ihr Leben gern) und “Heke” (bedeutet: Hexe, wird sie oft von uns genannt…)

A propos: Hexe. Jana ist ja unsere kleine Tanzhexe, so nennen wir sie auch ziemlich oft. Deshalb sollte sie in diesem Jahr auch eigentlich am 30.04.2011 mit uns zum Hexentanzfestival an den Bostalsee. Natürlich hatten wir ihr ein extra T-Shirt (natürlich schwarz) machen lassen und haben extra einen Gehörschutz für Kinder besorgt, aber das Wetter war uns zu wechselhaft und bei Regen hätten wir wohl keinen Spaß gehabt, deshalb waren wir nur auf dem Mittelaltermarkt, auf dem Jana aber dann trotzdem zur Festival-Musik in ihrem schwarzen T-Shirt mächtig abgerockt hat. Da waren die Festival- und Markt-Besucher ziemlich begeistert und wir mächtig stolz. Oma Steffi und Opa Günter waren auch mit, sicher auch ein bisschen stolz, aber auch bestimmt ganz froh, dass Jana doch noch nicht auf dem Festival selbst unterwegs war… Dann eben bei nächster Gelegenheit, die Hexe kommt schon noch zu ihrem Spaß!

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Februar 2011

Das Geplapper von Jana geht immer weiter und weiter … Mittlerweile kann sie sich – sofern sie auch gerade Lust dazu hat – auch schon ganz gut verständlich machen. Zum Beispiel macht sie mittags ihrem Papa schon unmissverständlich klar, ob sie jetzt “Nunu” (Nudeln) mit Soße oder lieber mit Ei essen will. Sie redet auch immer wieder nach, was man ihr vorsagt und übt auch schön. Auch das “Bitte” und “Danke” sagen klappt schon ganz gut, kommt verständlich und manchmal auch bei der richtigen Gelegenheit.

Auch ansonsten macht ihre Entwicklung ständig Fortschritte, die man deutlich wahrnehmen kann. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, setzt Jana sich voller Vorfreude auf den Teppich und fängt schon mal an, auf ihre Beine zu klatschen oder so. Damit zeigt sie an, dass sie jetzt die Mitmach-Lieder singen will, die wir immer in der Krabbelgruppe mittwochs singen. Und bei einigen macht sie auch schon richtig schön mit, beim Feuerwehrlied zum Beispiel oder bei “Gulli-Gulli-Ram-Sam-Sam”. Bei Musik flippt Jana sowieso regelmäßig aus und tanzt und hüpft, was das Zeug hält. Seit Anfang Februar gelingt es ihr jetzt auch, alleine die Couch im Wohnzimmer hochzuklettern oder aber auch auf unser Bett. Das macht vielleicht Laune! Mitte Februar hat sie dann auch auf der Rutsche in der Krabbelgruppe schon mal versucht, ganz allein hochzuklettern und dann runter zu rutschen. Ein kleines bisschen musste ich dann zwar noch helfen, aber das sah schon verdammt gut aus. Mittlerweile ist Jana auch am Telefon nicht mehr nur die stumme Zuhörerin. Sie lässt sich jetzt doch auch schon mal dazu hinreißen, ein paar Laute von sich zugeben. Zumindest das “Hi” bei der Begrüßung klappt schon ganz gut, vor allem hebt sie dabei – auch am Telefon – immer schön die Hand, um zu winken. Das “Hi” kommt aber auch dann, wenn man z.B. mit ihr durch den Globus geht und sorgt dort natürlich insbesondere auch bei Fremden für Begeisterungsstürme.

Auch bei den Zähnchen geht es voran: am 19.02.2011 habe ich zum ersten Mal die Spitzchen von den oberen Backenzähnchen gespürt, am 24.02.2011 waren sie dann doch deutlich durch. Auch unten schließt sich in absehbarer Zeit wohl die Lücke zwischen den Schneide- und den Backenzähnchen. Da schimmert es auch schon weiß.

Was haben wir denn so unternommen im Februar? Anfang Februar waren wir im Saarpark-Center, weil es dort eine Sonderausstellung zur “Augsburger Puppenkiste” gab, die zugegebenermaßen in erster Linie die Mama nicht verpassen wollte, nachdem Papa Marco darauf aufmerksam geworden war. Aber auch Jana war von den Marionetten schon total fasziniert. Lauthals lachend ist sie auf die Puppenkisten zugerannt, um ganz neugierig zu spitzen, welche lustigen Puppen sich darin verstecken. Dann haben wir uns das Neunkircher Winterevent angeschaut, wo die ganze Innenstadt voll Schnee geräumt wurde. Im Februar haben Marco und ich, weil wir beide als Kinder selbst total davon begeistert waren, mit Jana nachmittags zu Hause im Wohnzimmer eine “Stuhl-Höhle” gebaut. Wir haben die Stühle als Pfosten aufgestellt, Decken darüber gehängt, Marco hat innen eine kleine Lampe aufgestellt und ich habe Käsewürfel, Mini-Würstchen und Kekse klar gemacht und dann ging es los: eion tolles Familien-Picknick in Janas eigener Räuber-Höhle! Wie Mama und Papa war auch Jana direkt total beeindruckt, so dass wir das dumme Gefühl haben, noch ziemlich oft in einer solchen Höhle zu sitzen. Aber natürlich haben wir – also Marco und ich – das auch sehr genossen, alleine schon deshalb, weil Jana immer wieder so schön gelacht hat, wenn sie rein- und wieder rausgekrabbelt ist.

Für den Februar dürften das jetzt die wichtigsten Dinge gewesen sein. Jetzt geht es ab in den März, mit großen Schritten in Richtung Faasenacht: Alleh hopp!

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Januar 2011

Das neue Jahr fängt schon gut an für Jana, nämlich mit neuen Zähnchen. Am 05.01.2011 ist mir abends beim Zähnchen putzen aufgefallen, dass unten 2 Backenzähne neu dazu gekommen sind. Wenn das jetzt mit dem Futtern, v.a. von Fleisch und Wurst, nicht mal richtig klappt…

Am 07.01.2011 mussten wir dann wieder zum Kinderarzt, wieder mal zur Impfung. Die gute Nachricht dabei: Wenn alles nach Plan läuft, war das erst mal die letzte Impfung bis 2015!

Am 08.01.2011 hat Jana bei richtig tollem Wetter ihren ersten Spaziergang auf den eigenen Beinen hinter  sich gebracht. Wir hatten ihre Emma-Puppe und ihren Puppen-Buggy mitgenommen und sind von zu Hause aus in Richtung Marienkapelle gewandert. Manchmal hat Jana zwar den Buggy einfach auf der Straße stehen lassen, aber sie ist die Strecke fleißig marschiert. Unterwegs haben wir dann einen Mann mit Hund getroffen und auf dem Rückweg wurden wir von Leuten, die im Kapellenweg neu eingezogen sind, mit einer Milchschnitte für Jana und deren beiden Hunden erwartet, mit denen Jana dann auch noch ihren Spaß hatte. Auf dem letzten Stück unseres Heimweges ist Jana dann doch noch hingeplumpst und hat sich natürlich auch prompt die erste richtige Macke am Knie eingefangen. Natürlich war da die Lust am Laufen für diesen Spaziergang dann auch vorbei. Aber alle Achtung: da ist sie wirklich ein gutes Stück gelaufen!

Seit dem 12.01.2011 hat die Familie Görlich übrigens wieder einen neuen Mitbewohner in Form eines Meerschweinchens. Wir konnten es nicht lassen! Und Jana ist total davon begeistert, die Begeisterung beruht auch (noch???) auf Gegenseitigkeit. Wir hatten das “Weinchen” – wie Jana es nennt – erst mal auf den Namen Snoopy getauft, weil es von der Optik her passte. Das Wutzi ist ganz weiß mit ´nem schwarnzen Fuß und schwarzen Ohren und hat übrigens rote Augen. Aber durch dummen Zufall ist zu Hause der Name Hugo gefallen, den fand Jana total lustig und konnte es auch schon nachsprechen. Deshalb wurde Snoopy dann kurzfristig doch noch auf Hugo umgetauft.

Mitte des Monats haben wir dann etwas veranstaltet, was längst mal wieder überfällig war: wir haben Janas Godi mit Familie zu uns eingeladen. Es war echt schön, weil Jana und mein Patenkind Aleksander jetzt auch endlich mal miteinander spielen können, weil Jana endlich groß genug dazu ist. Darauf hat Aleksander lange gewartet. Er hat sich fast benommen wie ein großer Bruder und Jana gezeigt, was man mit den Spielsachen alles so anstellen kann. Und wir “Großen” hatten auch einen schönen und unterhaltsamen Abend. Sollte man wiederholen…

Zur Entwicklung von Jana kann ich noch sagen, dass das mit dem Nachsprechen immer besser klappt und dass sie an manchen Tagen nicht mal für ein paar Minuten den Schnabel halten kann. Ihre neuen Lieblingswörter in diesem Monat sind: Mahine für Kaffee- oder Waschmaschine und Manet für Magnet (sie spielt leidenschaftlich gern mit Kühlschrank-Magneten).

Im Wohnzimmerfenster habe ich ihr  aus Tonpapier ein Aquarium gebaut mit vielen Fischen, Muscheln, Seepferdchen und was so dazu gehört. Davon ist sie total fasziniert und grüßt das Fenster mehrfach täglich mit einen lauten “Uiii”. Wenn das kein schöner Lohn für das Basteln ist! Wir haben halt `ne Süße!!!

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Das große Krabbeln

Seit dem 23.06.2010 krabbelt Jana nun endlich auch vorwärts, ganz plötzlich hat sie irgendwann den Vorwärtsgang gefunden. Das macht sie natürlich wesentlich schneller und es ist kaum noch etwas vor ihr sicher.  Seit dieser Woche stellt sie sich jetzt auch andauernd auf ihre Füße und zieht sich hoch. Manchmal vergisst sie, dass sie sich alleine noch nicht halten kann und lässt dann einfach los – das Ende: ein kleiner Sturz. Marco und ich sind uns sicher, dass wir es hier mit der kleinen “Miss Notaufnahme” zu tun haben, wenn sie so weiter macht. Jedenfalls haben wir eine äußerst aktive Tochter.

Am vergangenen Samstag, 27.06.2010, ist Jana dann zum ersten Mal Zug gefahren. Wir hatten Opa Günter zum Geburtstag nämlich eine Fahrt mit der Ostertalbahn (Museumsbahn) geschenkt. Auch das schien Jana gut gefallen zu haben, vor allem mit ihrem Papa vor dem offenen Fenster zu stehen, den vorbeifliegenden Bäumen zuzuschauen und mit herausgestreckter Zunge den Wind einzufangen.

In den letzten Tagen habe ich damit angefangen, ihr abends zum Einschlafen eine Geschichte vorzulesen. Eigentlich dachte ich, dass das noch etwas früh ist, aber andererseits hört sie offenbar auch schon richtig zu. Leider bleibt sie nicht immer liegen, sondern ist neugierig und will sehen was ich da in der Hand halte. Dann setzt sie sich wieder auf und streckt den Kopf über die Gitterstäbe ihres Bettchens…. Aber der Mama macht es riesigen Spaß und es gehört inzwischen schon einfach zum Schlafen gehen dazu!

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Unser 1. Besuch bei Alis

Anfang Juni gab es die ersten richtig warmen Sommertage, so dass wir Jana ihr Planschbecken aufgestellt haben. Da hatte die kleine Wasserratte richtig Spaß – und Mama & Papa wurden nebendran mindestens genau so nass wie die kleine Maus. War aber egal, Hauptsache, Jana hatte ihren Spaß!

Am 11.06.2010 haben wir dann erst mal zu Opas Geburtstag zusammen dort gefrühstückt. Nachmittags ging es dann zum ersten Mal mit Jana zusammen auf nach Friesheim, wo wir über das ganze Wochenende geblieben sind. Ich war ganz schön nervös, ob wir alles für Jana dabei haben und wie es mit ihr während der langen Fahrt funktioniert. Aber das war alles völlig unproblematisch. In Friesheim wurden wir, das heißt vor allem unsere Prinzessin, sehnsüchtig erwartet. Samstags waren wir zusammen im Kölner Zoo, wo wir mal wieder mächtig Spaß hatten. Abends haben wir dann auch Annikas Freund Martin endlich mal kennenlernen dürfen. Sonntags haben wir uns dann noch den Friesheimer Schützenumzug und das Schützenfest angeschaut, bevor wir dann auch leider wieder nach Hause aufbrechen mussten. Das war in jedem Fall für uns 4 ein ganz tolles Wochenende. Nachdem wir wieder zu Hause waren, war Jana wie ausgewechselt: viele Dinge kann sie jetzt viel besser als vorher, z.B. alleine hinsetzen. Jetzt kommt sie auch angekrochen, wenn sie schmusen will und lässt uns auch merken, wenn sie gerade nicht schmusen will. Außerdem stellt sie sich ununterbrochen hin, sofern sich irgendeine Gelegenheit dazu ergibt. Man könnte glatt meinen, dass sie gar nicht erst krabbeln, sondern sofort loslaufen möchte…

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