Juni 2011

Anfang Juni war direkt Vatertag. Jana hat für ihren Papa ein Mousepad mit einem Bild von sich besorgt – o.k., die Mama hat ein bisschen geholfen… Zusammen mit Opa Günter und Oma Steffi sind wir nachmittags zum Slalom nach Theley gefahren und danach wurde bei Oma und Opa im Garten ausgiebig gegrillt.

Am 04.06.2011 waren wir in Saarbrücken bei der “Saarbrücker Zeitung”, die ihr 250-jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat. Dort gab es einen großen Kinderbereich, den Jana total toll fand. Dort konnte man Zeitungen selbst ausmalen, Glücksrad drehen, es gab einen Luftballonkünstler usw. Dann haben wir uns Briefmarken machen lassen mit einem Foto von Jana und mir, die man jetzt sogar richtig als Briefmarken benutzen kann. Klecks Klever, das Maskottchen der “SZ”, hat Jana besonders gut gefallen. Am Ende waren wir dann soweit, dass wir einen kleinen Klecks für sie gekauft haben. Als wir aus dem Shop rauskamen, kam uns dann der große “Klecks” entgegen. Dem hat Jana dann ganz stolz den Kleinen gezeigt und der große Klecks hat ihn dann richtig doll geknuddelt, das war wohl Janas Highlight des Tages. Jetzt ist “Klecks” einer von Janas besten Freunden geworden und darf sie auchzu dem einen oder anderen Ausflug begleiten.

Eine Woche später – am 10.06. – ging es zum Polterabend meiner Cousine Daniela und ihres Freundes Christof. Seit ein paar Tagen besteht Jana darauf, dass man ihre wenigen Haare zu einem “Bietzchen” (Mini-Zöpfchen) frisiert, so auch an diesem Abend. Das sorgte bei den Gästen allein schon für Begeisterung. Dann waren dort noch viele andere Kinder, mit denen Jana auch gleich Freundschaft geschlossen hat. Großen Spaß hatte sie, als sie unser mitgebrachtes Geschirr “kabbudd” (kaputt) machen durfte. Marco und ich kamen gar nicht zum Poltern, aber Jana hat sich dann auch noch am Geschirr meiner Godi bedient… Glücklicherweise hat sie aber doch kapiert, dass das Geschirr zu Hause später nicht mehr kaputt geworfen werden sollte. Wäre sonst eventuell ein teurer Spaß geworden!

Einen Tag später hatte dann Opa Günter Geburstag, den wir dort beim Frühstück ein bisschen gefeiert haben. Und dann mussten wir auch wieder nach Hause, weil wir Besuch aus Friesheim bekamen. Jana war total aufgeregt und hat schon Tage vorher nur noch die Namen der Friesheimer im Mund gehabt, die man mittlerweile auch richtig gut verstehen kann. Annika ging ja die ganze Zeit schon gut, Patt auch. Aber auch Dorothee gelingt ihr mittlerweile mit “Doro” oder “Dotee” ganz gut. Sogar Christof versucht sie jetzt, das hört sich aber im Moment noch sehr russisch an: “Kakof”. Geschenke gab es natürlich auch wieder für Jana: einen schönen Barbie-Trolley gefüllt mit Lebensmitteln für Janas Küche. Damit wurden wir alle dann auch umgehend von ihr bekocht. Die Zeit mit den Friesheimern hat Jana ausgiebig genutzt und genossen, war umgekehrt aber wohl genauso… Leider war das Wochenende aber doch mal wieder viel zu schnell vorbei und Jana ziemlich traurig, als die 4 auf einmal wieder weg waren. Besonders erwähnenswert ist, dass Jana seit dem Besuch der Friesheimer alleine isst. Natürlich braucht sie noch ein bisschen Hilfe, aber das klappt von Tag zu Tag auch deutlich besser. Die Gabel beherrscht sie jetzt schon ziemlich gut.

An dem Wochenende war übrigens am Bostalsee Kinderfest, das wir zusammen mit Oma und Opa und den Friesheimern besucht haben. Dort gab es allerhand interessante Dinge, Luftballons, Karussell, Rutschbahnen, Musik, … Weil es Jana dort offenbar gut gefallen hat, haben wir auch den Pfingstmontag dann noch genutzt, um sie dort ein bisschen davon abzulenken, dass die Familie Allmannsberger nicht mehr zu Besuch ist. Teilweise hat das auch funktioniert. Aber Jana vermisst die 4 offenbar sehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von Doro, Kakof, Annika und Patt spricht.

Am Wochenende danach hat es im Dorf gebrannt und wir saßen quasi vom Blick her in der 1. Reie. Jana war aufgeschreckt von der Sirene und hat dann auch den ganzen Qualm gesehen, die Feuerwehr gehört. Dann sah man später sogar noch Flammen aus dem Haus schlagen, das war für sie ein großes Erlebnis, das sie auch lange beschäftigt hat. Tagelang hat sie aus dem Fenster geschaut und dann immer wieder vom Feuer und vom Qualm erzählt.

Ende des Monats hatte Oma Steffi dann Urlaub und damit nachmittags auch viel Zeit, die sie gerne mit dem Enkchen verbringen wollte. Deshalb durfte Jana dann mittags alleine zu Oma Steffi und Opa Günter zu Besuch. Weil das Wetter mitgespielt hatte, durfte sie dort im Garten toben, der auch bestens ausgestattet ist mit Planschbecken und Sandkasten usw. Mama Carmen und Papa Marco durften abends dann auch noch in den Garten kommen, wo zum Abschluss des Tages gemütlich gegrillt wurde. An dem Tag hatten ganz eindeutig Groß (Oma und Opa) und Klein (Jana) Spaß, deshalb waren wir uns einig, dass es in die Wiederholung geht…

Ansonsten gibt es festzustellen, dass Jana seit Ende des Monats mit dem Strohhalm trinken kann. Beim Glücksrad der Fa. Hochwald im Globus hatten wir einen Trinkbecher mit dickem Strohhalm gewonnen, aus dem sie unbedingt trinken wollte. Ich habe ihr gezeigt wie es geht und sie hat es ohne Probleme direkt nachgemacht. Damit war der Knoten geplatzt und sie will kaum noch mit was anderem trinken. Strohhalm ist halt “cool”.

“Cool” ist sowieso nahezu alles bei Jana, was sie gut findet. Ist nämlich inzwischen eines ihrer Lieblingswörter, das ziemlich oft verwendet wird. Sie spricht inzwischen auch wie ein Wasserfall, eine richtige Quassel-Liese – und man versteht sie auch wirklich gut. Neue Wörter kommen eigentlich täglich dazu, sie spricht alles nach, was sie so hört. Neu gelernt hat sie “Gummibär”, das war die ganze Zeit nur Kauderwelsch, was da kam. Und zu Schokolade sagt sie inzwischen schon mal “Lade”. Stück für Stück wird es immer besser… Wir sind so stolz auf die süße kleine Schnecke!

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Mai 2011

In den Mai sind wir natürlich ganz traditionell mit einer Mai-Tour gestartet,  weil das Wetter auch wirklich hervorragend war. Mit unserem brandneuen Bollerwagen, der natürlich voll beladen war mit allem, was man auch zu einem reichlichen Picknick braucht, sind wir 3 dann von zu Hause aus schon vormittags gestartet. Wir hatten uns einen langen Weg vorgenommen über die Rheinstraße vorbei am Westernfest bis nach St. Wendel zum “Harschberger Hof”, wo an diesem Tag das Rapsblütenfest gefeiert wurde. Jana hatte richtig viel Spaß im Bollerwagen. Sie hat sich vermutlich köstlich darüber amüsiert, wie Mama und Papa geschwitzt und gestöhnt haben, als es zuerst immer nur bergauf ging. Aber sie ist auch immer wieder zwischendurch ein gutes Stück gelaufen und hat fleißig Steine gesammelt. Auf dem “Harschberger Hof” gab es dann für alle eine wohlverdiente Rostwurst und für Mama und Papa auch ein Bier. Jana konnte nicht genug vom Schweinestall haben und hat immer wieder laut “Wein” gerufen, aber die Schweine waren eher nicht aktiv. Dann ging es wieder zurück mit einem Abstecher zu Oma und Opa, unterwegs gab es noch einen Maibaum für Mutti & Tochter vom Vati und dann wurde zu Hause geruht…

Der Mai verwöhnt uns wirklich mit richtig tollem Wetter. Deshalb haben wir am 07.05.2011 auch zum ersten Mal für dieses Jahr Janas Planschbecken aufgestellt. Das war ein Spaß, als sie nackig durch den Garten laufen und sich immer wieder im Wasser suhlen konnte. Das beste war, dass man sich anschließend auch teilweise im Sandkasten panieren konnte… Der Tag war dann alles in allem so anstrengend, dass Jana beim Abendessen eingeschlafen ist. Das war uns echt schon lange nicht mehr passiert!

Zum Muttertag am 08.05.2011 habe ich dann von Jana und ihrem Papa eine wunderschöne Bromelie bekommen und was Süßes zum Naschen. Die Blume hat jetzt natürlich einen Ehrenplatz auf unserer Fensterbank, wo ich sie jeden Tag sehen und bewundern kann. Den Tag haben wir gemütlich in unserem Garten zugebracht, Oma & Opa waren zum Kaffee da und abends wurde zum Abschluss gegrillt. Jana liebt übrigens das “Gillen” (bedeutet: Grillen), Marco und ich haben sie schon erfolgreich infiziert. Wenn es nach ihrem Kopf ginge, würde sie auch schon zum Frühstück gegrillte Würstchen essen…

Mitte Mai stand dann nach langem Warten der Umzug von Janas Godi und Familie in das neue Haus an, bei dem wir 3 auch geholfen haben. Jana hatte richtig ihren Spaß, weil sie dort von Zimmer zu Zimmer flitzen und alles neu entdecken konnte. Außerdem gab es auch große Jungs dort, denen man unbedingt nachrennen wollte: mein Patenkind Aleksander und seinen Freund Gérome.

Rund um Marcos Geburtstag hatte ich ein paar Tage frei, die wir natürlich für herrliche Ausflüge genutzt haben. Zuerst waren wir im Wild- und Erlebnispark Daun, der uns im letzten Urlaub so begeistert hatte. Oma Steffi und Opa Günter sind auch mitgefahren. Jana war total hin und weg von den ganzen Tieren und hatte auch keine Spur von Angst. Sie hat Lamas, Esel und sogar kleine Wildschweine selbst gefüttert und gestreichelt. In der Affenschlucht hatte sie ihren Spaß mit den Affen, die zum Teil am Wegrand saßen. Vor allem von den Babys war sie begeistert, die waren gerade mal 3 Tage alt, winzig klein und so süß… Dann waren wir an Marcos Geburtstag in Luxemburg und haben dort den”Jardin du Papillon” in Grevenmacher besucht. Unzählige Schmetterlinge in allen Farben und Größen, das war echt wunderschön. Jana allerdings war am Anfang etwas mutlos, als die ersten Schmetterlinge auf sie zukamen. Da hatte sie sich erst mal an meine Beine gedrückt und sich versteckt. Waren eben keine Wildschweine… Auch Schwimmbadbesuch stand für unsere kleine Wasserratte noch auf dem Programm. Im Badeparadies Zweibrücken haben wir den herrlichen Kinderbereich ausgiebig über 3 Stunden getestet. Nach dem Rumtoben und vor allem den vielen Rutschpartien war Jana dann aber auch total am Ende und ist im Auto gleich eingeschlafen.

Insgesamt muss ich sagen, dass Jana sich im Moment rasend schnell entwickelt. Marco und ich haben das Gefühl, dass sie irgendwie täglich etwas Neues kann. Sie hüpft ohne Ende, aber ohne zu stürzen. Das wirkt schon sehr sicher. Auf der Treppe klappt es richtig gut, zumindest wenn Jana will. Manchmal muss man auch noch Baby spielen und auf allen Vieren hochkrabbeln, um Mama und Papa ein bisschen zu ärgern… Auf Janas Sprechgewohnheiten sind wir besonders stolz, weil sie für ihr Alter – wie alle sagen – doch schon sehr viel und auch sehr deutlich spricht. Leider ist ihr Sprachdrang aber manchmal auch kaum auszuhalten, weil sie quatscht und quatscht und quatscht…. Ein paar Wort-Highlights dieses Monats sollen natürlcih auch nicht vergessen werden:

  • “Nanal” ist Janas Wort für Schokolade, wenn sich auch niemand von uns erklären kann, wie sie darauf kommt.
  • Ihre nackigen Füße bezeichnet Jana im Moment als “Muckl-Füße”. Sie liebt nämlich das Pumuckl-Karussel im Globus St. Wendel und der hat nunmal nackige Füße…
  • Jana isst für ihr Leben gerne “Abdabdab”. Keine Idee, was sich dahinter versteckt? Na, Erdbeeren natürlich!!!
  • Und sie trinkt auch gerne “Mel-Mel”, dahinter verbirgt sich Actimel.

Janas liebste Beschäftigungen sind diesen Monat – sofern das Wetter mitspielt – im Garten toben mit dem Ball, ihrem Bobby-Car, im Bällebad oder auf der Rutsche. Nicht zu vergessen, dass sie ihren Sandkasten über alles liebt. Ansonsten schaut sie total gerne alle möglichen Bücher an und erzählt – zum Teil auch schon auswendig – was dort alles zu sehen ist. Das hat ihr geholfen, schon alle möglichen Tiere zu erkennen und richtig zu benennen. Auch Alltagsgegenstände wie Geschirr, Besteck, Lebensmittel usw. erkennt und benennt sie schon richtig toll. Sie wird wirklich richtig groß, mittlerweile kann man sich mit ihr auch schon in kurzen Gesprächen regelrecht unterhalten. Unglaublich, wie die Zeit vergeht…

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April 2011

Am 01.04.2011 gingen wir auf große Fahrt. Wir haben auf dem Weg nach Friesheim Zwischenstation in Bad Münstereifel gemacht und uns dort nach einem kleinen Stadtspaziergang im legendären “Café Heino” ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee gegönnt. Für Jana haben Heino und Hannelore dann zum Abschluss noch die “Biene Maja” gespielt (nicht persönlich, nur die Musikanlage mit den Puppen). War ziemlich laut und wir hatten spätestens ab dann auch die Aufmerksamkeit des ganzen Cafés…

Dann ging es aber weiter nach Friesheim, wo wir schon sehnsüchtig von Christof, Doro, Annika und Dominik erwartet wurden. Weil Jana auf der Fahrt viel geschlafen hatte, war sie auch richtig gut drauf und hat mal gezeigt, was sie seit dem letzten Treffen alles gelernt hat – und das war eine ganze Menge. Bei herrlichem Wetter konnte sie schon freitags den Garten erkunden. Samstags waren wir dann im Tierpark Hellenthal, wo es natürlich viel zu sehen gab. Später ging es dann wieder in den Allmannsbergerschen Garten, wo Jana von ihrem Patt und von Annika gelernt hat, wie sie selbst Seifenblasen machen kann. Das wurde dann auch zur Genüge gemacht … Beim Grillen hat Jana dann mal vorgeführt, was alles in den Bauch eines kleinen Mädchens passt, wenn es Leckeres zu Essen gibt. Am letzten Tag haben wir dann den Flohmarkt in Köln-Godorf besucht, da war Jana leider nicht ganz so gut drauf. Dort war jede Menge los und deshalb haben wir sie nicht so rumlaufen lassen, wie sie es gern wollte. Auf dem Rückweg nach Friesheim war das aber wieder vergessen, so dass Jana mit Annika und ihrem Patt noch schön in Annikas Zimmer spielen konnte und auch noch ein bisschen geknuddelt werden konnte, bevor wir leider nach einem super-schönen Wochenende die Heimreise wieder antreten mussten. Insgesamt kann man sagen, dass Jana sich über das Wochenende eigentlich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie hat ordentlich gegessen, war ziemlich brav und war abends so erledigt, dass sie todmüde in ihrem Bettchen durchgeschlafen hat. Wirklich vorbildlich!

Dann kam ja schon Ostern. Der Osterhase hat sich schon mittwochs vor Ostern in der Krabbelgruppe die Ehre gegeben und die kleinen Racker mit “Weck-Hasen” und einem kleinen Beutelchen mit Süßigkeiten und einem Osterei verwöhnt. Kein Wunder, dass da die Stimmung richtig gut war.

Dann ging ab donnerstags ja das “Kleppern” los und wir wollten einfach mal sehen, ob Jana in diesem Jahr schon Lust darauf hat. Lust ist gar kein Ausdruck. sie war total begeistert von dem “Krach”, ein neues Wort auf ihrer Liste. Und auch die Kinder, die mit ihr da unterwegs waren, sind ihr in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen. Die ersten Namen kann sie auch schon nachsprechen…  Wo man uns gesehen hat, waren alle ganz fasziniert, dass ein Kind in dem Alter sich in dem Trubel und Lärm offenbar wohl fühlt. Natürlich wurde Janas Einsatz, wenn sie auch die meiste Zeit von mir getragen wurde, um mitzukommen, dann zum Schluss auch ordentlich mit Geld und Süßigkeiten belohnt!

An Karfreitag wurden dann traditionell bei Oma und Opa die Eier gefärbt, wobei Jana sich dieses Jahr dafür noch nicht so sehr interessiert hat. Aber als sie dann bunt waren, mussten wir auch gleich eins naschen. Samstags haben wir uns einen ganz gemütlichen Tag gemacht: bei herrlichem Wetter haben wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht, erst beim Frühstücken auf dem St. Wendeler Schlossplatz und dann nachher in unserem Garten. Sonntags morgens hat Jana dann fleißig im Garten die Geschenke vom Osterhasen gesucht und mit etwas Hilfe auch alles gefunden. Einen Sandkasten gab es, dazu Eimerchen und was man sonst so braucht und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten, Häschen und Eier. Nach Friesheim brachte er einen Schubkarren und einiges zum Anziehen, zu Oma und Opa brachte er tolle neue Schuhe, ein T-Shirt und noch mehr Süßigkeiten… Hat sich wohl gelohnt für die kleine Maus!

Der Garten ist jetzt bei entsprechendem Wetter Janas großer Spielplatz, den sie heiß und innig liebt. Am liebsten möchte sie gleich nach dem Aufstehen raus, um mit dem Ball zu spielen, zu rutschen, im Bällebad rumzutoben oder im Sandkasten Schweinerei zu veranstalten, vor allem wenn der Papa noch etwas Wasser im Garten an zugänglicher Stelle deponiert…

Dass vor allem der Sandkasten viel Spaß macht, merkt man daran, dass Jana das Wort “Sand” auch versucht, nachzusprechen. Im Moment hört es sich noch nach “Dand” an, aber wir wissen immerhin schon, was sie meint. Eigentlich versucht sie jetzt, alles nachzusprechen, manche Wörter nur ein einziges Mal, andere halten sich etwas länger und werden hartnäckiger geübt wie zum Beispiel: “tante” (bedeutet: tanzen, macht Jana für ihr Leben gern) und “Heke” (bedeutet: Hexe, wird sie oft von uns genannt…)

A propos: Hexe. Jana ist ja unsere kleine Tanzhexe, so nennen wir sie auch ziemlich oft. Deshalb sollte sie in diesem Jahr auch eigentlich am 30.04.2011 mit uns zum Hexentanzfestival an den Bostalsee. Natürlich hatten wir ihr ein extra T-Shirt (natürlich schwarz) machen lassen und haben extra einen Gehörschutz für Kinder besorgt, aber das Wetter war uns zu wechselhaft und bei Regen hätten wir wohl keinen Spaß gehabt, deshalb waren wir nur auf dem Mittelaltermarkt, auf dem Jana aber dann trotzdem zur Festival-Musik in ihrem schwarzen T-Shirt mächtig abgerockt hat. Da waren die Festival- und Markt-Besucher ziemlich begeistert und wir mächtig stolz. Oma Steffi und Opa Günter waren auch mit, sicher auch ein bisschen stolz, aber auch bestimmt ganz froh, dass Jana doch noch nicht auf dem Festival selbst unterwegs war… Dann eben bei nächster Gelegenheit, die Hexe kommt schon noch zu ihrem Spaß!

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März 2011

Da heißt es doch gleich: “Alleh hopp”, denn der März fängt quasi mit der Faasenacht an – und da haben wir in diesem Jahr so ziemlich alles mitgenommen, was geht. Janas Kostüm lag schon lange zu Hause und war auch schon vor geraumer Zeit einem Stiftung-Jana-Test unterzogen worden. Hat offenbar gut abgeschnitten, denn Jana fühlte sich als kleiner roter Teufel offenbar sichtlich wohl. Kein Wunder, der Patti ist ja auch Fan!

Mittwochs vor der Fastnacht haben wir mit Kinderfastnacht in der Krabbelgruppe angefangen. Das war vielleicht ein Spaß! Alle Kinder kamen in ihren Kostümen: Blümchen, Teufelchen, Bienchen, Piraten, alles da. Und für reichlich Verpflegung hatten die Mamis u. Papis auch gesorgt, so dass die kleinen “Faasebooze” immer schön am Knabbern waren. Natürlich wurde auch viel gespielt und die Mamis u. Papis hatten auch an sich gedacht – es gab auch etwas Sekt zum Anstoßen auf die tollen Tage. Auch die kleine Foto-Session durfte nicht fehlen und es wurden einige Fotos geschossen, wobei die Stimmung beim Gruppenfoto ein bisschen anstrengend war. Dazu hatten doch nicht alle Lust, da schlug auch langsam die Müdigkeit schon um sich. Letztendlich war es aber für Groß und Klein mit Sicherheit ein schöner Morgen, fanden Jana und ich jedenfalls.

Den ersten Umzug haben wir uns schon freitags in Theley angeschaut. Jana fand das voll lustig. Da war alles bunt, die meisten Leute sahen irgendwie komisch aus, es gab viel laute Musik, zu der man hüpfen konnte und dann haben die auch noch Bonbons geworfen und lauter lustige Sachen… Samstags haben wir zu Hause eine kleine Faschingsparty zu Hause veranstaltet, dazu war natürlich auch das Wohnzimmer schön dekoriert mit Luftschlangen und Luftballons. Weil das ziemlich toll war, ging es gleich sonntags nach St. Wendel auf den nächsten Umzug. Hier natürlich das gleiche Spiel und ein total begeisterter kleiner Jana-Teufel. Damit waren wir dann auch gut gerüstet für den Marpinger Rosenmontagsumzug, wobei Jana hier den Schluss – wie im letzten Jahr – verschlafen hat. Aber alles in allem scheinen wir einen sogenannten “Faasebooz” groß zu ziehen, wie man das hier so schön nennt. Und einigermaßen gelohnt hat es sich für Jana auch: eine große Menge Süßigkeiten der verschiedensten Art (natürlich wollen wir uns nicht mit der Großregion Köln messen, da haben wir keine Chance) und ein paar Spielsachen.

Ansonsten hat Jana im März wieder riesige Entwicklungssprünge gemacht, und das einfach mal so eben über Nacht. Das Sprechen klappt sozusagen täglich besser, wobei uns manche Dinge noch Rätsel aufgeben. Zum einen hat Jana noch viele – ja – Fantasieworte, die wir einfach noch nicht zuordnen können. Zum anderen gibt es Worte, die sie die ganze Zeit eigentlich richtig ausgesprochen hat, wie z.B. Bär. Jetzt plötzlich ist der Bär ein “Beich” und von uns weiß keiner, wie sie dazu kommt. Am häufigsten verwendet sie aber mit Abstand die Wörter: Mama, Papa, Oma, Opa, Nunu (Nudeln) und Eier. Auch “Hugo” hören wir ziemlich oft, weil Jana total auf unser Meerschweinchen steht.

Weil wir für Anfang April eine Einladung nach Friesheim hatten, auf die wir alle uns riesig gefreut haben, haben wir dann mit Jana fleißig die Namen geübt. “Patt” konnte sie ja schon lange, das hat sie dann auch ständig wiederholt und regelrecht perfektioniert. Natürlich hat sie ihn auch auf Fotos richtig erkannt. “Annika” war schon etwas kniffliger, aber irgendwie bringt Jana – fast mit einem Knoten in der Zunge – dann doch etwas zustande, dass sich ziemlich gut nach Annika anhört. “Dorothee” war Jana anfangs einfach zu schwer, deshalb haben wir es mit der Kurzform “Doro” versuchen wollen. Fiel ihr auch nicht ganz so leicht, aber ein “Oro” hat sie letztlich doch geschafft mit etwas Übung. Nur “Christof” fällt ihr sehr schwer. Wir sagen es ihr immer wieder vor, aber das ist ein Name, der ihr gar nicht über die Lippen will. Scheint sehr schwierig zu sein, aber wir üben weiter.

Weil Jana übrigens die ganze Zeit immer zeigt und sagt, wenn sie gerade “Pipi” oder “Kaka” macht, haben wir uns doch jetzt schon für den Kauf eines Töpfchens entschieden, auch wenn wir es noch ein bisschen früh finden. Natürlich ist es rosa bzw. pink und hat ein Minnie-Maus-Motiv. Jana fährt – seit sie im Fernsehen zufällig mal die Sendung “Micky-Maus-Wunderhaus” gesehen hat – total auf Micky Maus ab. Da war das Töpfchen natürlich auch sofort als Sitzgelegenheit akzeptiert. Schnell hat sie auch gemerkt, dass man es unter Umständen auch als Hut benutzen kann. “Ihr Geschäft” wollte sie bislang nicht dort machen, sagt uns aber weiter Bescheid, wenn die Pampers voll ist. Hat ja alles auch noch ein bisschen Zeit, sie wird ohnehin so schnell groß…

Beim Spazieren gehen will sie schon gar nicht mehr in den Kinderwagen, läuft am liebsten allein und schafft auch schon ziemlich weite Strecken. Jetzt fängt sie auch endlich an, mit unserer Hilfe mal richtig aus dem Becher zu trinken, nicht mehr nur aus den Trink-Lern-Bechern oder Flaschen. Vor allem wenn sie dabei Prost machen kann, macht ihr das offenbar richtig Spaß. Aber “Prost” heißt bei Jana nicht “Prost”, sondern “Skal” – Diner for one lässt grüßen…

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Februar 2011

Das Geplapper von Jana geht immer weiter und weiter … Mittlerweile kann sie sich – sofern sie auch gerade Lust dazu hat – auch schon ganz gut verständlich machen. Zum Beispiel macht sie mittags ihrem Papa schon unmissverständlich klar, ob sie jetzt “Nunu” (Nudeln) mit Soße oder lieber mit Ei essen will. Sie redet auch immer wieder nach, was man ihr vorsagt und übt auch schön. Auch das “Bitte” und “Danke” sagen klappt schon ganz gut, kommt verständlich und manchmal auch bei der richtigen Gelegenheit.

Auch ansonsten macht ihre Entwicklung ständig Fortschritte, die man deutlich wahrnehmen kann. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, setzt Jana sich voller Vorfreude auf den Teppich und fängt schon mal an, auf ihre Beine zu klatschen oder so. Damit zeigt sie an, dass sie jetzt die Mitmach-Lieder singen will, die wir immer in der Krabbelgruppe mittwochs singen. Und bei einigen macht sie auch schon richtig schön mit, beim Feuerwehrlied zum Beispiel oder bei “Gulli-Gulli-Ram-Sam-Sam”. Bei Musik flippt Jana sowieso regelmäßig aus und tanzt und hüpft, was das Zeug hält. Seit Anfang Februar gelingt es ihr jetzt auch, alleine die Couch im Wohnzimmer hochzuklettern oder aber auch auf unser Bett. Das macht vielleicht Laune! Mitte Februar hat sie dann auch auf der Rutsche in der Krabbelgruppe schon mal versucht, ganz allein hochzuklettern und dann runter zu rutschen. Ein kleines bisschen musste ich dann zwar noch helfen, aber das sah schon verdammt gut aus. Mittlerweile ist Jana auch am Telefon nicht mehr nur die stumme Zuhörerin. Sie lässt sich jetzt doch auch schon mal dazu hinreißen, ein paar Laute von sich zugeben. Zumindest das “Hi” bei der Begrüßung klappt schon ganz gut, vor allem hebt sie dabei – auch am Telefon – immer schön die Hand, um zu winken. Das “Hi” kommt aber auch dann, wenn man z.B. mit ihr durch den Globus geht und sorgt dort natürlich insbesondere auch bei Fremden für Begeisterungsstürme.

Auch bei den Zähnchen geht es voran: am 19.02.2011 habe ich zum ersten Mal die Spitzchen von den oberen Backenzähnchen gespürt, am 24.02.2011 waren sie dann doch deutlich durch. Auch unten schließt sich in absehbarer Zeit wohl die Lücke zwischen den Schneide- und den Backenzähnchen. Da schimmert es auch schon weiß.

Was haben wir denn so unternommen im Februar? Anfang Februar waren wir im Saarpark-Center, weil es dort eine Sonderausstellung zur “Augsburger Puppenkiste” gab, die zugegebenermaßen in erster Linie die Mama nicht verpassen wollte, nachdem Papa Marco darauf aufmerksam geworden war. Aber auch Jana war von den Marionetten schon total fasziniert. Lauthals lachend ist sie auf die Puppenkisten zugerannt, um ganz neugierig zu spitzen, welche lustigen Puppen sich darin verstecken. Dann haben wir uns das Neunkircher Winterevent angeschaut, wo die ganze Innenstadt voll Schnee geräumt wurde. Im Februar haben Marco und ich, weil wir beide als Kinder selbst total davon begeistert waren, mit Jana nachmittags zu Hause im Wohnzimmer eine “Stuhl-Höhle” gebaut. Wir haben die Stühle als Pfosten aufgestellt, Decken darüber gehängt, Marco hat innen eine kleine Lampe aufgestellt und ich habe Käsewürfel, Mini-Würstchen und Kekse klar gemacht und dann ging es los: eion tolles Familien-Picknick in Janas eigener Räuber-Höhle! Wie Mama und Papa war auch Jana direkt total beeindruckt, so dass wir das dumme Gefühl haben, noch ziemlich oft in einer solchen Höhle zu sitzen. Aber natürlich haben wir – also Marco und ich – das auch sehr genossen, alleine schon deshalb, weil Jana immer wieder so schön gelacht hat, wenn sie rein- und wieder rausgekrabbelt ist.

Für den Februar dürften das jetzt die wichtigsten Dinge gewesen sein. Jetzt geht es ab in den März, mit großen Schritten in Richtung Faasenacht: Alleh hopp!

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Januar 2011

Das neue Jahr fängt schon gut an für Jana, nämlich mit neuen Zähnchen. Am 05.01.2011 ist mir abends beim Zähnchen putzen aufgefallen, dass unten 2 Backenzähne neu dazu gekommen sind. Wenn das jetzt mit dem Futtern, v.a. von Fleisch und Wurst, nicht mal richtig klappt…

Am 07.01.2011 mussten wir dann wieder zum Kinderarzt, wieder mal zur Impfung. Die gute Nachricht dabei: Wenn alles nach Plan läuft, war das erst mal die letzte Impfung bis 2015!

Am 08.01.2011 hat Jana bei richtig tollem Wetter ihren ersten Spaziergang auf den eigenen Beinen hinter  sich gebracht. Wir hatten ihre Emma-Puppe und ihren Puppen-Buggy mitgenommen und sind von zu Hause aus in Richtung Marienkapelle gewandert. Manchmal hat Jana zwar den Buggy einfach auf der Straße stehen lassen, aber sie ist die Strecke fleißig marschiert. Unterwegs haben wir dann einen Mann mit Hund getroffen und auf dem Rückweg wurden wir von Leuten, die im Kapellenweg neu eingezogen sind, mit einer Milchschnitte für Jana und deren beiden Hunden erwartet, mit denen Jana dann auch noch ihren Spaß hatte. Auf dem letzten Stück unseres Heimweges ist Jana dann doch noch hingeplumpst und hat sich natürlich auch prompt die erste richtige Macke am Knie eingefangen. Natürlich war da die Lust am Laufen für diesen Spaziergang dann auch vorbei. Aber alle Achtung: da ist sie wirklich ein gutes Stück gelaufen!

Seit dem 12.01.2011 hat die Familie Görlich übrigens wieder einen neuen Mitbewohner in Form eines Meerschweinchens. Wir konnten es nicht lassen! Und Jana ist total davon begeistert, die Begeisterung beruht auch (noch???) auf Gegenseitigkeit. Wir hatten das “Weinchen” – wie Jana es nennt – erst mal auf den Namen Snoopy getauft, weil es von der Optik her passte. Das Wutzi ist ganz weiß mit ´nem schwarnzen Fuß und schwarzen Ohren und hat übrigens rote Augen. Aber durch dummen Zufall ist zu Hause der Name Hugo gefallen, den fand Jana total lustig und konnte es auch schon nachsprechen. Deshalb wurde Snoopy dann kurzfristig doch noch auf Hugo umgetauft.

Mitte des Monats haben wir dann etwas veranstaltet, was längst mal wieder überfällig war: wir haben Janas Godi mit Familie zu uns eingeladen. Es war echt schön, weil Jana und mein Patenkind Aleksander jetzt auch endlich mal miteinander spielen können, weil Jana endlich groß genug dazu ist. Darauf hat Aleksander lange gewartet. Er hat sich fast benommen wie ein großer Bruder und Jana gezeigt, was man mit den Spielsachen alles so anstellen kann. Und wir “Großen” hatten auch einen schönen und unterhaltsamen Abend. Sollte man wiederholen…

Zur Entwicklung von Jana kann ich noch sagen, dass das mit dem Nachsprechen immer besser klappt und dass sie an manchen Tagen nicht mal für ein paar Minuten den Schnabel halten kann. Ihre neuen Lieblingswörter in diesem Monat sind: Mahine für Kaffee- oder Waschmaschine und Manet für Magnet (sie spielt leidenschaftlich gern mit Kühlschrank-Magneten).

Im Wohnzimmerfenster habe ich ihr  aus Tonpapier ein Aquarium gebaut mit vielen Fischen, Muscheln, Seepferdchen und was so dazu gehört. Davon ist sie total fasziniert und grüßt das Fenster mehrfach täglich mit einen lauten “Uiii”. Wenn das kein schöner Lohn für das Basteln ist! Wir haben halt `ne Süße!!!

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Dezember 2010

Dezember ist ja bekanntlich die Zeit der Geschenke, das fing schon gleich mit dem Nikolaus an. Zur Bescherung hatten wir Besuch von Oma Steffi und Opa Günter. Für Jana wieder mal ein Tag, der sich gelohnt hat, weil es tolle Geschenke gab, die ihr jetzt die Langeweile vertreiben.

Dann waren wir natürlich auch mit ihr auf dem tollen Weihnachtsmarkt in St. Wendel, wo sie von der lebenden Krippe ebenso begeistert war wie von den Heiligen 3 Königen mit ihren Kamelen. Nicht zu vergessen die leckeren Rosinenbrötchen aus der “Feldbäckerey”, da hat sie wohl den Geschmack ihres Papas geerbt!

Eine Impfung stand im Dezember auch wieder an (10.12.2010), aber die hat Jana – wie sonst auch – mal wieder im Grunde nichts ausgemacht. Nur das Pieksen ist ihr immer sehr lästig und nervt sie offenbar total, wenn ich ihr Geschrei so richtig deute…

Mitte Dezember hatten wir dann an einem Sonntag ganz lieben Besuch von den Friesheimern, über den wir uns alle sehr gefreut haben. Leider waren Onkel Christof, Tante Doro, Cousine Annika und der Patti Dominik nur einen Tag da, so dass sie wieder fahren mussten, als Jana sich gerade eingewöhnt hatte. Aber schön war es trotzdem, ich denke für alle… Jana war übrigens von ihrem Nikolaus-Geschenk der Friesheimer – einem rosafarbenen Ballett-Tütü mit glitzerndem Tüll - völlig begeistert, so dass sie es nach der Anprobe auch gar nicht mehr ausziehen wollte!

Aber der Dezember hatte auch einen traurigen Moment: unser Meerschweinchen Rocky ist nämlich am Morgen des 15.12. gestorben. Beim Aufstehen merkten wir schon, dass was nicht stimmt, weil Rocky Jana gar nicht mit seinem Gequietsche begrüßt hat. Jana merkte das auch und wich Rocky nicht von der Seite, bis wir sie weggeholt haben. Sie wollte aber trotzdem immer wieder hin und nachsehen, was los ist. Als Rocky es dann endlich in den Meerschweinchen-Himmel geschafft hatte, lief sie ständig an den leeren Platz, wo sein Käfig war und hat dann gejammert. Nicht nur uns, auch Jana fehlt da etwas! Vermutlich werden wir bald wieder Familienzuwachs in Form eines Meerschweinchens haben, das halten wir ohne wohl nicht lange aus…

Zu Weihnachten gab es dann in diesem Jahr bei uns ein kleines Tannenbäumchen, damit Jana auch alles im Auge haben konnte. Sie war natürlich von den glitzernden Kugeln, Bärchen usw. und von den Lichtern total begeistert. Wehe, das Bäumchen war nicht an, wenn sie im Wohnzimmer unterwegs war! Heiligabend war ganz gemütlich bei uns. Jana hat bei den Großen ordentlich mitgegessen uns sich dann darauf gefreut, endlich mit ihren Geschenken weiterzuspielen. Die Bescherung war ihr zuliebe nämlich schon vor dem Essen! Und das waren echt tolle Geschenke in diesem Jahr: ein Schlitten, eine Kugelbahn, der Lego-Duplo-Bauernhof, Lego-Duplo-Bausteine, ein Tierstimmen-Keyboard und und und. Langeweile dürfte in der nächsten Zeit also erst mal nicht aufkommen.

Den Schlitten konnten wir dann auch gleich an Weihnachten ausgiebig testen, Schnee gab es ja mehr als genug. Jana schien sehr begeistert und wollte phasenweise auch gar nicht mehr aus dem Schlitten aussteigen – auch in der Wohnung nicht. Nur da war das Schlittenfahren dann doch etwas schwierig.

Den Geburtstag von Oma Steffi wollten wir auswärts feiern, deshalb waren wir mit Oma und Opa an diesem Abend nach St. Wendel gefahren, wo wir dann beim Griechen mal wieder mehr als lecker gegessen haben. Jana hat an diesem Abend mehr oder weniger das ganze Restaurant in Schach gehalten, weil sie überall mal nach den Leuten schauen musste. Vor allem aber hat sie immer mit der Bedienung gelacht, so dass die am Ende ständig in unserer Nähe war…

Zum guten Schluss noch Silvester. Da waren wir 3 in diesem Jahr mal ganz alleine zu Hause, eine ganz andere – aber sehr schöne – Art, den Jahreswechsel zu feiern. Abends haben wir Raclette gemacht, da hat Jana sich auch schon fleißig beteiligt. Dann gab es im Wohnzimmer viel Musik und Luftschlangen, so dass unsere kleine Party-Maus so richtig abgehen konnte. Ich kann euch garantieren, dass nicht nur Jana ihren Spaß hatte, das war so schön anzusehen, wie sie rumhopste und tanzte. Nachdem sie am frühen Abend noch ein kleines Schläfchen gemacht hatte, hat sie dann auch gut durchgehalten, so dass sie um 00:00 Uhr auch mit vor die Tür konnte. Das Feuerwerk war ihr dann aber doch nicht ganz so geheuer, so dass wir es lieber vom Wohnzimmer aus durch die Balkontür geschaut haben. Dort fand sie die vielen bunten Lichter am Himmel dann doch wieder ganz toll, da war es aber auch nicht so laut. Kurze Zeit später merkten wir dann, dass die Party-Maus doch so langsam ins Bett muss. Aber in dem Alter war das schon eine beachtliche Leistung!

A propos Leistung: Im Dezember hat Jana gelernt, rückwärts zu gehen. Das klappt inzwischen auch schon ganz gut und manchmal sogar “unfallfrei”. Abgesehen davon, fängt sie jetzt an, verschiedene Wörter nachzusprechen, das hört sich manchmal ganz ulkig an. Ihre Lieblingswörter in den letzten Tagen dieses Jahres waren eindeutig “woorschd” (Wurst) – kein Wunder, die isst sie auch ziemlich gerne – direkt gefolgt von “nok” (noch) – weil sie davon auch nicht genug haben kann! Bin gespannt, wie das mit unserem Plapper-Mäulchen im neuen Jahr weitergeht!

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November 2010

Ich muss sagen, dass Marco und ich wirklich außerordentlich stolz sind auf unser großes Mädchen. Das Laufen klappt wirklich enorm gut, jetzt wird sie auch immer flotter und fängt schon richtig an, durch die Gegend zu rennen. Natürlich klappt das nicht immer ganz unfallfrei. Ist aber auch gemein: Manchmal springt einem da plötzlich ein Stuhl, Sessel oder sogar ein Tisch in den Weg, unverschämt!

Mit diesen tollen Fähigkeiten hat Jana dann auch beim diesjährigen Sippentreffen der Familie Dreiser am 06.11. ordentlich geglänzt. Alle Onkel und Tanten waren restlos begeistert von der kleinen Maus, die sich in der Gesellschaft auch eigentlich recht gut geschickt hat.

Auch den Martinsumzug haben wir 3 am 10.11. – trotz regnerischem Wetter – zusammen in Angriff genommen. Die Mama hat extra eine Hexenlaterne für ihre kleine Hexe gebastelt und in den ersten Novembertagen haben wir auch schon fleißig Martinslieder gesungen und Probeläufe mit einem Laternenstab im Wohnzimmer veranstaltet. Leider fiel wegen dem Wetter die musikalische Begleitung beim Umzug aus, aber Jana hatte trotzdem ihren Spaß. Immerhin gab es am Ende ein helles Feuer und auch eine leckere Rostwurst (und Glühwein für Mama & Papa !!!).

Am 13.11.2010 haben zum ersten Mal Oma Steffi & Opa Günter alleine auf Jana aufgepasst, während Marco und ich auf der Vorstandssitzung des Fördervereins waren. Entgegen meiner ersten Vermutung hat das soweit ganz gut geklappt, scheint ausbaufähig zu sein….

Ansonsten fängt Jana jetzt damit an, sich zu beschweren, wenn die Hose voll ist. Sie stellt sich dann vor uns, zeigt auf die Hose und macht “bäh”, dabei rümpft sie meistens auch die Nase so süß! Sollte dies für uns der Hinweis sein, evtl. schon mal ein Töpfchen zu besorgen? Ich denke, da sollten wir am Ball bleiben. Kommt mir zwar sehr früh vor, aber wer weiß?

Jetzt beginnt auch schon wieder die Adventszeit. Von der Dekoration zu Hause, vor allem von den ganzen Lichtern, die Marco überall für Jana verteilt hat, ist sie ganz begeistert und bestaunt sie sehr oft mit einem lautstarken “ui”. Dann waren wir natürlich auf dem Marpinger Nikoaus-Markt, der in diesem Jahr wirklich schön war. Und sonntags haben wir uns alle zusammen in St. Wendel den Coca-Cola-Weihnachts-Truck angeschaut, weil Jana den in der Fernsehwerbung immer so toll findet. “In Echt” hat er sie nicht so besonders interessiert, aber das ganze Treiben drumherum, die ganzen Leute und so, fand sie extrem interessant und ist aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen.

Dann geht es jetzt mit Volldampf in die Weihnachtszeit! Wir sind schon sehr gespannt, wie Jana auf den Christbaum reagiert, wie lange sie ihn stehen lässt und wie aufmerksam sie in diesem Jahr Weihnachten insgesamt verfolgt. Ob sie schon richtig ihre Geschenke auspackt und dann auch gleich damit spielen möchte? Die Vorfreude bei Mama & Papa wächst allmählich…

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Noch ein Piekser

Am 25.10.2010 ist Jana gegen Masern, Mumps, Windpocken und Röteln geimpft worden, vor dieser Imfpung hatte ich ein bisschen Schiss, weil man ihr so viele Nebenwirkungen nachsagt. Aber Jana hat sie alles in allem gut weggesteckt, Nebenwirkungen haben wir auch dieses Mal nicht mitgenommen. Hoffentlich bleibt das noch lange so!

Ansonsten klappt das Laufen jetzt immer besser und das Gekrabbel wird zunehmend seltener. Einerseits finde ich das schade, weil sie damit jetzt ja schon wirklich eine richtig Große ist. Aber andererseits macht es mich auch total stolz, weil ich weiß, dass sie in ihrem Alter recht früh an ist mit dem Laufen und außerdem klappt das wirklich so toll, dass es eine echte Freude ist, ihr dabei zuzuschauen!

Das Laufen funktioniert also, jetzt müssen wir nur das Schlafen wieder üben. Das ist im Moment bei Jana nämlich ein echtes Problem, weil sie zur Zeit nur noch einschläft, wenn jemand bei ihr bleibt. Aber selbst dann kommt es nicht selten vor, dass wir fast bis zu 1 Stunde brauchen, bis sie zur Ruhe findet. Für Mama und Papa wirklich eine sehr angstrengende Phase, zumal Jana momentan auch nachts oft aufwacht und nicht gleich wieder von alleine einschläft. In der Beziehung wünscht man sich schon manchmal die Baby-Zeit zurück. Wenn der nächtliche Hunger gestillt war, hat sie damals ganz problemlos einfach weitergeschlummert….

Diese Woche waren wir dann übrigens noch auf der St. Wendeler Kirmes mit Jana, wo sie vom Karussell gar nicht mehr runter wollte. Wie das bei großen Mädchen so üblich ist, brauchen sie Mama und Papa nicht mehr zum Karussell fahren, das kann man dann auch schon alleine! Das war so super. Sie saß da ganz brav im Autochen oder was auch immer und hat uns immer angestrahlt, wenn sie an uns vorbeigefahren ist. Manchmal könnte man die süße Maus wirklich einfach nur Fressen! Ich bin so schrecklich stolz!!!

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Hurra, ich laufe !!!

Kaum zurück aus Friesheim hat Jana am 04.10.2010 bei ihrem Papa an der Hand zum ersten Mal ein paar Schritte an nur einer Hand zurückgelegt. Ein großer Fortschritt, auf den Papa Marco und ich furchtbar stolz sind. Natürlich wurde fleißig weiter geübt, weil es Jana auch offensichtlich Spaß machte – so haben wir jedenfalls das laute Quietschen gedeutet. Am 06.10.2010 hat Marco mich dann auf der Arbeit angerufen, da hatte Jana zum ersten Mal 2 kleine Schrittchen geschafft, ohne sich irgendwo oder an jemandem festzuhalten. Das wollte ich gar nicht glauben und war in dem Moment ein bisschen traurig, dass ich nicht dabei war. Aber als ich zu Hause war, hat sie mir natürlich auch gleich gezeigt, was sie kann. Sah am Anfang noch total wackelig und tapsig aus, richtig süß!!!

Gestern waren wir dann bei Oma Steffi und Opa Günter zu Besuch. Oma hat mit Jana auf dem Boden gespielt. Da ist Jana plötzlich aufgestanden und einfach mal so 5 – 6 Schritte frei gelaufen, als hätte sie das schon immer so gemacht. Marco und ich wären vor Stolz am liebsten geplatzt, bei mir war das jedenfalls so. Und Oma Steffi und Opa Günter waren auch total beeindruckt und überglücklich, dass sie diesen wichtigen Schritt in Janas Leben live miterleben konnten.

Heute hat Jana dann bei Aleksanders Geburtstag ihrer Godi und den Gästen dort gezeigt, was für ein großes Mädchen sie ist. Die haben auch nicht schlecht gestaunt. Jana übrigens auch nicht, denn auch für sie gab es noch Geburtstags-Geschenke von ihrer Godi: eine schöne bunte Kugelbahn, etwas zum Anziehen und von Aleksander noch ein schönes weiches Kuscheltier zum Schmusen.

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