April 2012

In den April sind wir gleich mal wieder mit einer Geburtstagsfeier gestartet (01.04.), Verena hatte eingeladen. Das war Palmsonntag und tatsächlich hatte der Palmhase (Tante Sieglinde) dann auch ein paar Naschereien für Jana versteckt. Die hatte sie sich auch verdient, immerhin hat sie brav für Verena ein Ständchen zum Geburtstag geträllert.

1 Woche später war dann schon endlich Ostern. Das heißt, es ging erst mal donnerstags abends mit dem Kläppern los. Jana war schon seit Tagen ganz aufgeregt und hat sich riesig darauf gefreut. Am ersten Abend hat sie den anstrengenden Weg fast schon ganz ohne Tragen geschafft und dabei fleißig mitgekläppert und auch “mitgegrölt”. In den nächsten Tagen hat sie dann eher ein bisschen geschwächelt und sich doch öfter mal noch ein Stück tragen lassen. Kein leichter Job für Mami oder Papi, sie bringt inzwischen doch ordentlich Gewicht auf die Waage. Samstags ging Jana dann auch mit zum Sammeln und hat sich am Ende über ihre Beute (Geld und Süßigkeiten) sehr gefreut. Bei der vorletzten Kläpper-Runde ging dann sogar noch die Kläpper entzwei, aber Janas Freunde hatten für sie direkt ein Hämmerchen auf Ersatz parat. Und nächstes Jahr gibt es dann eben eine neue!

An Karfreitag wurden dann mit Oma & Opa Eier gefärbt, mit tatkräftiger Unterstützung von Jana. Sonntags hat leider in diesem Jahr das Wetter nicht mitgespielt, deshalb musste der Osterhase alles im Wohnzimmer verstecken. Aber auch da hat unserer kleinen Hexe das Suchen viel Spaß gemacht. Vor allem das riesige Spielzelt mit unzähligen Bällen war der volle Bringer. Da musste sie sofort rein und Mama & Papa am besten gleich hinterher. Da war die Schaukel für große Mädchen eigentlich eher uninteressant. Auch Oma & Opa mussten mittags gleich das Bällebad mit ausprobieren, nachdem auch deren Geschenk (Kroko-Golf) ausprobiert worden war.

In den Tagen nach Ostern ging es uns dann leider nicht besonders gut, ein Magen-Darm-Virus hat uns erwischt. Mit Marco fing es an, dann hat es dienstags Jana erwischt. Die Süße konnte einem echt leid tun, ständig musste sie brechen und war völlig durch den Wind. Dann ging auch noch zwischendurch was in die Pampers, weil wir nicht schnell genug zur Toilette kamen, da hat sie sich zu allem auch noch geschämt. Und dann wollte sie ständig beim Saubermachen helfen… Da ging es ihr so mies und sie war trotzdem so süß! Aber nicht genug, dass es die beiden erwischt hatte, natürlich war ich zum Schluss auch noch an der Reihe und habe dann auch meinen Geburtstag mit trockenem Kuchen und Kamillentee feiern dürfen. Auch ein besonderes Erlebnis!

An Ostern hatten wir auch zum ersten Mal den Versuch gestartet, Jana tagsüber ohne Pampers laufen zu lassen. Das ging auch eine ganze Weile gut, bis sie irgendwann vor lauter Spielen nur noch getrunken und dann vergessen hat, rechtzeitig Bescheid zu geben. Nachdem sie dann wieder gesund war, haben wir es einfach mal wieder zu Hause probiert und inzwischen schlägt sie sich echt gut. Wir mussten keine Kleider mehr wechseln, in dieser Hinsicht ist sie offenbar auch sehr ehrgeizig.  Am 25.04.2012 waren wir auch zum ersten Mal ohne Pampers in die Krabbelgruppe, auch das klappte richtig gut. Teilweise wird sie sogar schon nachts wach und will dann auf Klo, da bin ich echt erstaunt.  Das macht mich wirklich stolz !!!

Außerdem hatte Jana jetzt im April endlich ihre erste richtige Festival-Erfahrung! Hexentanz stand auf dem Programm. Den ersten Tag hat Jana noch eine Auszeit bei Oma & Opa genommen, so dass Marco und ich alleine abrocken konnten. Aber sonntags war Jana mit, bestens ausgerüstet mit schwarzem Kopftuch und schwarzem “Tanzhexe”-Shirt. Leider gab es auf der Bühne einen Sturmschaden, so dass das ganze Programm umgestellt werden musste. So gab es nicht direkt Live-Mucke, aber um die Enttäuschung in Grenzen zu halten, durfte Jana dann erst mal auf die Trampolin-Anlage und ein Eis essen usw. Aber dann ging es endlich ab, “Schandmaul” lieve und Jana hielt es auch einige Songs lang tapfer ganz nahe an der Bühne durch, dank ihrer coolen Kopfhörer. Danach wollte sie lieber etwas weiter nach hinten, aber da tanzte sie dann mächtig einen ab. Sehr zur Freude vieler Festival-Besucher, die von der kleinen Tanzhexe restlos begeistert waren. Der Jana-Fanclub wird größer… Leider spielte am Ende das Wetter überhaupt nicht mehr mit, so dass wir nach dem ersten Auftritt den Heimweg angetreten haben. Aber Jana war begeistert, auch von dem anschließenden Wohnzimmer-Konzert mit der “Schandmaul”-DVD. Und sie freut sich schon auf nächstes Jahr, da will sie auch wieder tanzen…

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März 2012

Wir haben allen Grund, schon mal stolz zu sein. Jana hat es offenbar geschafft und geht inzwischen stolz auf`s Klo. Immer funktioniert es noch nicht, aber sie sagt jetzt in der Regel für “Kaka” Bescheid und auch schon ziemlich oft für Pipi. Natürlich werden wir auch hin und wieder veräppelt und es kommt gar nix, aber da müssen wir wohl durch. Weil das zum Monatsanfang jetzt auch eigentlich ganz gut geklappt hat, haben wir auch unser Versprechen eingelöst und Jana hat endlich das Elefanten-Schlummerlicht bekommen, mit dem sie ganz happy ist. Seither schläft sie abends dann auch ohne ihr bisheriges Nachtlicht, nur das kleine Lämpchen am Bauch vom Elefant macht ihr beim Einschlafen noch Licht, in der Nacht ist es dann weitgehend dunkel im Zimmer. Das steckt sie inzwischen nach einer kurzen Umstellungsphase auch ganz gut weg. Wir sind schon sehr stolz auf unsere Große!

Allerdings ist sie mitunter auch ziemlich schwierig, weil sie gerne mal rumzickt und eindeutig bei Mama und Papa ihre Grenzen austestet. Da kommen auch wieder vereinzelt Phasen, wo sie ganz bewusst die Hose voll zu machen scheint, anstatt auf´s Klo zu gehen und ähnliche Scherze. Das geht schon sehr an die Substanz.

Aber endlich ist das Frühjahr auch da und damit ist die Gartensaison eröffnet. Jana macht es riesigen Spaß, im Garten zu toben, im Sand zu spielen, Ball zu spielen, Blümchen zu pflücken, Schmetterlingen und ähnlichen Tieren nachzurennen oder Seifenblasen zu machen. Auch die Freude am Grillen hat sie nicht verloren. Wenn sie im Wetterbericht Sonne sieht, verlangt sie nach dem Grill – gut erzogen, nicht wahr? Auch ein Besuch auf dem Ostermarkt in St. Wendel durfte natürlich nicht fehlen. Und bei der Gelegenheit konnte Jana auch mal wieder eine Dampflokomotive aus der Nähe betrachten, die in St. Wendel halt gemacht hat. Ihr Opa war später ganz schön überrascht, als sie ihm am Telefon alles erzählte, was sie mittags über die Lok erfahren hatte, dass die ganz große Räder hat, viel Dampf macht und ganz viel Wasser braucht…

Jana ist inzwischen wirklich eine richtige Quasseltante geworden. Nicht nur im persönlichen Gespräch redet sie einen nieder, auch am Telefon quasselt sie munter drauf los. Vor allem kann man bei uns inzwischen nicht mehr telefonieren, ohne dass sie auch dran geht. Zu allem muss sie ihren Senf dazu geben.

Jetzt ist die Vorfreude groß auf Ostern und natürlich auf das “Kläppern”. Bin mal gespannt, wie gut sie in diesem Jahr die lange und schwierige Strecke schon packt!

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Februar 2012

Im Februar hat es uns erstmal zur Hausmesse der Fa. “Fröhlich & Walter” verschlagen. Jana war auch eigentlich ziemlich brav, hat sich für sie ja auch gelohnt. Neben Gummibärchen hatte sie an Ausbeute auch noch ihren ersten eigenen Kugelschreiber sowie einen Plüschhund der Fa. “Fellows”. Der Hund wurde übrigens auch gleich getauft: weil er ein Schild mit “Fellows” um hat, hat Jana sich auch für diesen Namen entschieden. Von der Aussprache her heißt er demnach allerdings eher “Fell aus”, aber der Name musste es einfach sein.

Bei der Messe hat Jana sich übrigens in ein Nacht- bzw. Schlummerlicht in Form des kleinen blauen Elefanten aus der “Sendung mit der Maus” verguckt, den wir bei der abschließenden Tombola trotz heftigem Daumen drücken nicht gewonnen haben. Weil sie aber allmählich anfängt, wie ein großes Mädchen auf´s Klo zu gehen, hatten wir ihr den Elefanten als Belohnung versprochen, wenn das (zumindest mit “Kaka” machen) auch ordentlich funktioniert. Anfangs gab es mal vereinzelte Erfolge, wo sie dann auch mal für Pipi Bescheid gesagt hat. Mit der Zeit wird es immer besser, aber es kostet schon Nerven. Zum Teil steht sie dann mit voller Hose vor uns und meint, sie hätte einfach nicht vorher Bescheid sagen wollen… Aber wir brauchen wohl noch etwas Geduld, auf dem richtigen Weg scheinen wir zu sein!

Für die Faasenacht durfte Jana sich in diesem Jahr ihr Kostüm schon selbst aussuchen. Sie wollte erst mal Prinzessin werden, war sich dann aber doch noch nicht so sicher und entschied sich letztlich für “Minnie Maus”. Glücklicherweise habe ich dann im Rofu Kinderland auch zu angemessenem Preis ein schönes Kostüm ergattern können. Und Jana war so stolz, sie sah so toll und richtig süß aus. Weil wir auch im Kinderturnen kostümiert turnen wollten, haben wir allerdings für dorthin noch ein Schmetterlings-Kostüm besorgt, in dem es sich doch besser turnen ließ. Auch das gefiel Jana gut und wird wohl noch öfter seinen Einsatz finden. Jana war voller Vorfreude für die Faasenacht und hat auch fleißig entsprechende Liedchen geträllert. “Alleh hopp” hat sie auch schnell gelernt und direkt damit verbunden, dass es sich lohnt, das bei den Umzügen laut zu rufen. Bei den Umzügen in Theley, St. Wendel und Marpingen hat sie dann auch fleißig Bonbons u.ä. gesammelt.

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Januar 2012

Nun ist es da, das neue Jahr. Gut gestartet waren wir ja, schön gemütlich zu Hause. Weil ich diesen Monat zum Zahnarzt musste, dachte ich, ich nehme Jana einfach mal mit. Im Vorfeld war sie auch ganz begeistert und hat jeden Tag gefragt, ob wir jetzt zum Zahnarzt gehen. Als wir dann aber dort waren, war das plötzlich nicht mehr so cool. Erst wollte sie schon gar nicht mit ins Zimmer gehen, mit etwas Überredungskunst hatte ich das doch geschafft. Aber den Mund wollte sie einfach nicht aufmachen, nicht mal dann, als der Doktor Geschenke (Tattoos) ausgepackt hatte. Na ja, versuchen wir es eben später mal wieder! Gott sei Dank ist das Zähne putzen bei uns nicht so dramatisch. Eher im Gegenteil, darauf freut Jana sich eigentlich immer.

Ansonsten hatte Jana diesen Monat sozusagen ihre erste Verabredung zum Spielen. Weil ihr Papa einen Computer anschauen musste, waren wir mit zu Janas Freundin Mira eingeladen, die sie aus der Krabbelgruppe und aus dem Kinderturnen kennt. Das war vielleicht ein lustiges Treiben. Zu den beiden Mädels gesellte sich noch Marie dazu, die dort in der Nachbarschaft wohnt, auch im Kinderturnen ist und früher auch in der Krabbelgruppe war. Die 3 haben ganz schön für Action gesorgt – und laut war es stellenweise auch. Aber es hat offenbar allen Spaß gemacht und Jana wollte eigentlich gar nicht mehr nach Hause…

Außerdem stand für Jana dann auch mal wieder ein Frisörbesuch an. Ja, endlich wachsen die Haare!!! Nur dieses Mal wollte sie sich gar nicht auf den Kinderstuhl setzen, bei mir auf dem Schoss blieb sie dann – noch etwas protestierend – aber doch sitzen, so dass Petra ans Werk konnte. Als Jana dann oft genug gehört hat, dass sie jetzt ganz hübsch aussieht und auch noch Gummibärchen bekam, war alles wieder super!

Und zum Monatsende hat es uns dann wieder zur Familie Allmannsberger verschlagen. Ein wunderschönes Wochenende für uns alle. Für Jana natürlich doppelt schön, weil sie nicht nur nach langer Zeit ihre Freunde wiedergesehen hat, sondern weil es auch wieder Geschenke satt gab. Und was für welche !!! Lieblingsstücke sind sicherlich das Schaukel-Einhorn vom Patti, das zu Hause dann liebevoll auf den Namen “Paulinchen” getauft wurde und das Spielzelt, ein Erbstück von Dominik und Annika, das dann ab Frühjahr / Sommer wohl seinen neuen Platz in unserem Garten einnehmen wird.

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Dezember 2011

Und da ist er nun, der Dezember! Der fing schon mit der Bescherung zu Nikolaus für Jana richtig gut an. Wenn ich mir die Menge an Geschenken anschaue, muss ich mich ernsthaft fragen, ob sie wirklich so brav war das ganze Jahr über… Es gab eine Knet-Küche, Micky-Maus-Pulli, Tee-Service, Toaster, … Kurzum: eine ganze Menge! Jana wusste gar nicht mehr, wo sie dran war. Dazu wurden aber fleißig die einstudierten Nikolaus-Lieder hoch- und runter gesungen, die wurden ihr gar nicht langweilig.

Dann ging es in Riesenschritten auf Weihnachten los. Also hieß es, Wunschzettel schreiben für das Christkind. Aber Jana war ganz bescheiden: erst mal wollte sie nur einen gaaaanz großen Tannenbaum mit vielen Lichtern und bunten Kugeln. Erst als ich sie fragte, ob sie denn keine Geschenke haben will, kam dann der Wunsch nach einer Puppe und einer großen Küche und zuguterletzt: eine Kindergitarre. Den Tannenbaum durfte Jana dann mit ihrem Papa aussuchen und dann auch beim schmücken helfen, damit alles schön ist, wenn das Christkind zu uns kommt. Weihnachtslieder singend freute sie sich jetzt wirklich von Tag zu Tag mehr auf Weihnachten – und wenn ich ehrlich bin – ich auch. Dann war er da, der Heiligabend. Mittags waren wir zuerst auf dem Schaumberg, wo die Alphornbläser Weihnachtslieder gespielt haben (und Jana natürlich auch lautstark mitgesungen hat). Dann kam unser Weihnachts-Besuch: Oma Steffi, Opa Günter und Oswald. Und tatsächlich hat auch das Christkind dann vorbeigeschaut und die Geschenke gebracht, die wir auf den Wunschzettel geschrieben haben. Seither werden wir zu Hause non-stop bekocht und vor allem auch reichlich mit Kaffee aus Janas “Dolce Gusto” versorgt. Außerdem entwickelt sie sich mit ihrer “Baby Born”, der sie selbst den Namen “Bella” gegeben hat, zu einer richtig süßen Puppen-Mami. Die wird abends schön ins Bett gebracht (genauso wie Jana selbst), bekommt regelmäßig ihr Fläschchen. Jana liest ihr vor, erklärt ihr die Welt usw. Das ist echt total süß! Und wer weiß, vielleicht wächst bei uns auch eine ambitionierte Nachwuchs-Gittaristin heran. Mit ihrer Ukulele übt Jana jedenfalls schon fleißig, wenn es im Moment auch nur ein wahlloses “Geschrammel” ist, das ihr aber höllischen Spaß macht.

Wie ja alle inzwischen wissen, haben wir eine richtige Party-Maus, die sich dann nach Weihnachten natürlich auch auf Silvester und das Feuerwerk gefreut hat. Es gab eine ganz gemütliche Party: nur Mama, Papa und die Party-Maus. Aber es war richtig schön! Angefangen haben wir mit Raclette und wir können sagen, dass Jana jetzt ganz offiziell Raclette-Fan ist. Dann haben wir zu “Jana-Mucke” getanzt bis fast zum Umfallen, haben wieder ganz viel Kaffee gekocht und getrunken, bis endlich das Feuerwerk anfing. Jana wurde wieder mit ihren tollen, pink-farbenen Kopfhörern ausgestattet und so ging es raus auf die Straße. Sie war völlig begeistert und wusste gar nicht, wo sie überall hinschauen soll. Bei den Wunderkerzen und den Riesenwunderkerzen hat sie geholfen und sich später auch getraut, selbst und ganz alleine Knall-Erbsen zu werfen. Hätten wir noch mehr gehabt, hätte sie vermutlich noch Stunden ausgehalten…. Ganz süß war das “Proschd Neujoor” aus ihrem Mund! Gegen 1 Uhr morgens war es dann aber doch spät genug und der Akku unserer Party-Maus versagte seinen Dienst. Da ging es dann ab in die Heia! Mal sehen, was uns das neue Jahr so bringt…

Auch sonst ist Jana im Moment echt cool drauf. Was Marco und ich besonders witzig finden: Sie hat sich mittlerweile angewöhnt, zum “Kacka” machen in die Küche zu gehen, dabei will sie dann aber ungestört sein. Sie hält sich dann mit einer Hand am Küchenwagen fest, stellt einen Fuß auf den Türstopper am Boden und dann hört man nur angestrengte Laute… Irgendwann kommt sie dann und sagt, dass sie fertig ist und bitte eine frische Hose haben will. Wäre eine gute Chance, ihr die Toilette schmackhaft zu machen, haben wir auch schon versucht, aber sie will irgendwie noch nicht so richtig. Einfach noch abwarten…

Es ist auch unglaublich, was sie alles so aus ihrer Umgebung aufschnappt, sich dann merken und es auf ihre Art auch verarbeiten kann. Da staune ich immer wieder! Vor allem ihre absolute Lieblings-Sendung “Micky-Maus-Wunderhaus” saugt sie förmlich in sich auf und haut uns dann alles um die Ohren, was sie dort so gesehen und gehört hat.

Auch sportlich ist Jana wirklich gut unterwegs. Das beweist sie jeden Montag mit großer Freude im Kinderturnen. Da Jenny die Gruppe ab 2012 nicht mehr weiter betreuen kann, wurde händeringend eine Nachfolgerin gesucht. Da sich niemand anderes gefunden hat, habe ich mich nun bereit erklärt. Bin mal gespannt, wie es wird. Ich freue mich schon richtig darauf! Aber Jana ist auch daheim ganz sportlich und hüpft eigentlich lieber durch die Gegend als zu Laufen. Sie klettert auch an allem Möglichen hoch, nicht immer zu unserer Freude… Aber bisher halten sich die Unfälle – Gott sei Dank – in Grenzen. Teu teu teu!!!

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November 2011

Das Jahresende naht, Winterzeit… Natürlich auch die beste Zeit, um sich Erkältungen einzufangen. Damit hat es uns diesen Monat alle 3 getroffen. Aber wir sind hart im Nehmen, das haut uns nicht um. Selbst Jana hat das alles gut weggesteckt, von uns vielleicht noch mit am Besten. Und auch unser guter Skoda ist jetzt im November immer noch krank, hoffentlich hat das bald ein Ende!

Zwischen den Kränkeleien blieb natürlich auch noch Zeit für ein paar Ausflüge usw. Anfang des Monats hatten wir auf Wunsch unserer Party-Maus eine Pasta-Party zu Hause gestartet, dann waren wir zum verkaufsoffenen Sonntag in St. Wendel, auf Einkaufstour bei Ikea oder auch zum Mondscheinmarkt in Völklingen und ähnliches.

Nicht zu vergessen, dass wir diesen Monat immer wieder fleißig St.Martin-Lieder geübt haben, was Jana großen Spaß gemacht hat. Sie singt wirklich schon richtig fleißig mit und ich bin total begeistert, wie schnell sie sich die Texte merken kann. Mit einer (von Mama) selbst gebastelten Laterne, der “Hexe Wackelzahn” (hat Jana selbst ausgesucht aus dem Bastelheft) sind wir dann auch fleißig im Martinsumzug mitmarschiert, aber leider ohne musikalische Begleitung, was aber Jana nicht vom Singen abgehalten hat. Am Ende gab es auch die obligatorische Rostwurst zu der Martinsbrezel und für die Großen warmen Glühwein… So hatte jeder was davon!

Zum Ende des Monats schwankt die Stimmung jetzt in Weihnachts-Stimmung über. Jana kocht förmlich über vor Vorfreude auf Weihnachten! Es ist wirklich total schön, diese Vorfreude mitzuerleben und sie in der Vorweihnachtszeit zu begleiten. Sie singt auch die Weihnachtslieder mit der gleichen Begeisterung mit wie die Martins-Lieder und kann sich auch hier die Texte gut merken.  Auf dem Marpinger Nikolausmarkt wollte sie dem Nikolaus erst nicht trauen, aber mit Mama an der Hand hat sie sich dann doch hingetraut und von ihm einen Weckmann bekommen. Da war alles wieder gut. Auf dem Dirminger Weihnachtsmarkt hatte der Nikolaus sogar einen roten Mantel an, was Jana dann doch etwas sympathischer schien und außerdem hatte der sogar Schokolade dabei! Bonuspunkt für den Mann in Rot!

Ansonsten freuen Marco und ich uns jetzt – wie schon lange nicht mehr – mit Jana auf die Weihnachtsfeiertage. Janas Vorfreude wirkt wirklich ansteckend! Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt schon so früh so viele Weihnachtslieder geträllert habe…

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Oktober 2011

Jana spricht mittlerweile ganze Sätze… Unglaublich, wie schnell sich ein Kind entwickelt! Ich bin wirklich jeden Tag auf´s Neue erstaunt. Dabei verdreht sie auch die Wörter gar nicht mal mehr so oft und ich finde, dass sie auch für ihr kurzes Leben schon einen unglaublich großen Wortschatz hat. Natürlich hat sie auch schon mitgekriegt, dass es Wörter gibt, die man eigentlich nicht laut aussprechen soll (Sch….). Wenn sie jetzt aufschnappt, dass ein Erwachsener das Wort benutzt, macht sie sich einen Spaß daraus, diesen zu beschimpfen. “Sagt ma nit, Mist sage” kommt dann in der Regel aus einem breit grinsenden Gesicht…

Das Turnen macht Jana immer noch riesigen Spaß und ist fester Bestandteil unserer Wochenplanung geworden, so wird das wohl auch die nächste Zeit bleiben. Aber auch auf die Krabbelgruppe freut sie sich immer noch, wenn die Gruppe sich jetzt auch durch die Kindergartenkinder regelmäßig verändert und Jana dort inzwischen die Älteste ist.

Weil ich noch ein paar Tage Urlaub hatte, konnten wir den Monatsanfang auch noch für einige Unternehmungen nutzen: so waren wir mit Oma und Opa zum Moonlight-Shopping nach Neunkirchen, waren am Abend, als es dunkel war auf dem Mittelaltermarkt in Ottweiler und zum Abschluss meines Urlaubes auch noch im Tholeyer Schwimmbad. Riesigen Spaß hatte Jana in jedem Fall am “Tag der deutschen Einheit”, den wir zusammen am Bostalsee verbracht haben. Wir sind zuerst Tretboot gefahren, waren dort auf dem Spielplatz und zum Schluss hat Jana das dortige Trampolin mal wieder ausprobieren wollen. Die Mama musste natürlich mit hüpfen. Jana war richtig begeistert und hat sich total verausgabt, eigentlich wollte sie gar nicht mehr aufhören mit dem Gehüpfe. Später im Auto war sie dann auch stehend k.o. und hat schon geschlafen, als wir gerade vom Parkplatz weggefahren waren. War aber ein richtig schöner Tag!

Sonst hat Jana diesen Monat ihre Party-Gene entdeckt. Wo sie die nur her hat??? So kam es dazu, dass wir an einem Samstag spontan eine Pizza-Party machen mussten, auf dem Geburtstags-Brunch meiner Godi hat sie auch ihre Feier-Qualitäten bewiesen (und natürlich auch Futter-Qualitäten…) und zum guten Schluss hatte Jana dann – ohne Mama & Papa zu fragen – einfach mal Oma & Opa zur Halloween-Party eingeladen! Dazu war natürlich auch das Wohnzimmer dann passend dekoriert, sehr zur Freude von Jana (“Hui, noch eine Fledermaus…”). Wenn sie so weiter macht, wird das in nächster Zeit sicher noch sehr lustig….

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September 2011

Der September fing für uns eigentlich mies an, weil unser guter Skoda – wie Jana es ausdrücken würde – krank wurde. Dadurch waren wir zunächst mal dazu verdonnert, wieder viel zu Fuß zu gehen bzw. für Jana den Kinderwagen zu benutzen. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, hat uns allen das eigentlich ziemlich gut getan und auch Spaß gemacht, so lange das Wetter mitgespielt hat.

Am 10.09.2011 hatte Jana dann einen ganz besonderen Tag: sie durfte zum ersten Mal auswärts übernachten, nämlich bei Oma Steffi und Opa Günter. An dem Abend fand nämlich im Schützenhaus die ”Schützenhaus-Revival-Party” des Fördervereins statt, wo Marco und ich zum Dienst eingeteilt waren. Ich vermute mal, dass Mama und Papa aufgeregter waren als die kleine Maus. Am frühen Abend habe ich laufend auf mein Handy geschaut, ob sie vielleicht doch angerufen haben, weil Jana nach Mama oder Papa verlangt hat, als es später wurde und ruhig geblieben war, wurde es dann bei mir ein bisschen besser. Aber es war schon komisch, nach fast 2 Jahren die erste Nacht ohne die kleine Maus… Laut den Erzählungen von Oma und Opa hat es aber eigentlich ganz gut geklappt und Jana hat wohl nur ein Mal geweint, weil wir nicht da waren, was aber durch Singen und Streicheln wieder behoben werden konnte. Sie ist halt doch schon eine Große!

Und wie groß? Immerhin wurde sie jetzt ja schon 2 Jahre alt, wenn sie selbst auch felsenfest behauptet, sie wäre 3 geworden. Jana zählt nämlich richtig bis 10 mit dem kleinen Fehlerchen, dass sie die Zahl 2 einfach großzügig ignoriert. Schon vor dem eigentlichen Geburtstag kam ein großes Paket aus Friesheim mit vielen Geschenken. Damit es an ihrem Geburtstag nicht zu viel wird, hatten wir uns dazu entschieden, dass Jana schon einen Tag vorher mit dem Auspacken ein bisschen anfangen darf. In dem Paket hatte sich zum einen ein Besen-Set versteckt und Jana fing gleich nach dem Auspacken ganz begeistert damit an, das Wohnzimmer “e bissje sauber” zu machen. Nach und nach kamen dann auch die anderen Geschenke aus dem Riesen-Paket dran: Unterwäsche (Janas erste Garnitur, bisher hatte sie nur Bodys), das Spiel “Ententanz” (danach ist sie total verrückt, weil die Entchen so lustig quaken und so schön rund fahren) und eine Waschmaschine nebst Bügelbrett und Zubehör, damit sie der Mama noch mehr helfen kann!  Kein Wunder, dass sie von diesen Geschenken total begeistert war und ist. Den Geburtstag selbst haben wir dann auf den Tag ganz gemütlich verbracht. Über Nacht hatten Marco und ich das Wohnzimmer mit Luftschlagen und Herzluftballons schön dekoriert. Allein schon davon war Jana morgens total begeistert. Dann gab es ein tolles Frühstück mit Geburtstagskuchen, auf dem natürlich die 2 Kerzen nicht fehlen durften. Und zu unserem Erstaunen hat Jana es auch gut hingekriegt, die Kerzen gleich auszupusten. Über unser Geschenk, das “Mäuschen-Farbspiel” von Ravensburger, hat sie sich auch sehr gefreut, wie wir annehmen dürfen. Immerhin mussten wir es unzählige Male über den ganzen Morgen verteilt spielen und auch Oma und Opa mussten – als sie mittags zu Besuch kamen – gleich dran glauben. Von Oma und Opa gab es übrigens Geld, dazu noch Knet, Knetpresse sowie sonstiges Zubehör, weil Jana seit Doros Geburtstag leidenschaftlich gerne knetet. Das war dann auch gleichzeitig die Nachmittagsbeschäftigung von uns allen. Ein richtig toller 2. Geburtstag, an dem Jana auf uns sehr glücklich wirkte!

Weil sie ja jetzt, wie sie auch selbst immer sagt, ein “große Mädche” ist, sind wir dann am 19.09.2011 zum ersten Mal ins Kinderturnen gegangen. Die Kinder dort kannte Jana schon zu einem großen Teil aus den bisherigen Krabbelgruppen und so hatte sie auch nach einem ganz kurzen Zögern keine Probleme damit, mit den anderen durch die Turnhalle zu rasen. Auch die angesagten Übungen hat sie gut und offenbar mit großem Spaß mitgemacht und auch den Parcours, der später aufgebaut wurde, hat sie schon gut bewältigt. Es war so schön, ihr beim Turnen zuzuschauen, weil sie so viel gelacht hat. Ihre Augen haben richtig gestrahlt und sie war fast schon ein bisschen enttäuscht, als es vorbei war. Natürlich hat sie dann jeden Tag davon gesprochen und sich versprechen lassen, dass wir bald wieder zum Kinderturnen gehen.

Ab diesem Tag hatte ich dann auch übrigens Urlaub und pünktlich wurde auch das Wetter wirklich ausgesprochen schön, total sonnig und warm. Weil unser Auto ja “krank” ist und die Reparatur wohl auch teuer werden wird, haben wir uns dazu entschieden, in diesem Jahr nicht zu verreisen. Aber natürlich haben wir uns ein entsprechendes Programm überlegt. Mittwochs (21.) haben wir erst mal Janas Geburtstag mit leckeren Muffins in der Krabbelgruppe gefeiert, bevor wir nachmittags zum Wildpark auf dem Potzberg gefahren sind. Dort war Jana vor allem von der Flugshow begeistert, wo sie zum Abschluss dann auch Eulen streicheln durfte. Nur der hinterhältige Angriff eines Ponys hat ihr nicht gefallen: das hatte nämlich den Kopf genau in dem Moment gehoben, als Jana ihm über die Schnauze streicheln wollte, so dass das Pony sie “geschubst” hat. Das gab ganz schön Mecker für das arme Tier! Donnerstags (22.) sind wir dann nach Idar Oberstein gefahren, weil Jana doch Steine so sehr liebt. Dort waren wir in der Felsenkirche, wo wir natürlich auch Kerzen angezündet haben und später in der Edelstein-Erlebnis-Welt, wo alle Steine auch ausdrücklich angefasst werden durften. Das war natürlich prima. Zum Abschluss liefen wir dann auch noch durch die Fußgänger-Zone, wo Jana unbedingt Geschenke für Oma und Opa mitnehmen wollte und sich auch selbst noch was ausgesucht hatte (einen Teelichthalter aus Salzkristall und eine Halskette mit Edelsteinen). Freitags (23.) sind wir dann nach Kaiserslautern in den Zoo gefahren, der allerdings nicht wirklich schön und unterhaltsam war. Das hat man Jana auch deutlich angemerkt. Um dem Tag doch noch etwas Schönes mitzugeben, haben wir uns dann mal wieder für einen Mc Donalds-Besuch entschieden, den Jana toll fand (und auch ordentlich ihr Happy Meal weggeputzt hat). Sonntags (25.) haben wir dann mit Godi Natascha und ihrer Familie Janas Geburtstag gefeiert, da gab es ja wieder Geschenke: eine tolle “Hello Kitty”-Trinkflasche, “Hello Kitty”-Bücher und ein Angelspiel, das natürlich auch gleich ausprobiert werden musste. Außerdem hatte Jana ihren Spaß, weil sie an diesem Abend dann ja auch mit Aleksander einen Spielkameraden hatte, was auch ordentlich ausgenutzt wurde.

Montags danach, am 26.09. also, gab es dann mal ausnahmsweise Pflichtprogramm. Da stand nämlich für Jana die Vorsorgeuntersuchung U 7 auf dem Plan. Die verlief aber, wie ich mir schon dachte, völlig reibungslos. Das Bilderbuch hatte Jana sich ruck zuck mit Frau Dr. Saupe angeschaut und ihr direkt erklärt, welche Tiere sie dort jeweils gesehen hat und welche Laute diese Tiere machen. Auch das Ball spielen (Werfen und Schießen) war für Jana eine leichte Aufgabe, wie es auch das Malen später hätte sein sollen. Aber nicht einen Strich hat sie auf das Blatt gesetzt, da hätte ich echt weglaufen können, wo sie doch zu Hause fast den ganzen Tag am Malen ist. Aber das war auch nicht tragisch. Frau Dr. Saupe war mit der Entwicklung und auch dem allgemeinen Gesundheitszustand von Jana sehr zufrieden. Jana ist jetzt ???? cm groß, wiegt genau 12 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

Mittags ging es dann auch endlich wieder mit riesiger Begeisterung zum Kinderturnen, wo dieses Mal sogar die Oma als Zuschauer mit dabei war.

Dann ging auch das eigentliche Urlaubsprogramm ab dienstags (27.) wieder weiter mit einem Besuch im St. Wendeler Schwimmbad, damit unsere kleine Wasser-Ratte wieder auf ihre Kosten kam. Morgens hatten wir in Neunkirchen als Übergangslösung für unseren kaputten Skoda noch eine Rappelkiste in Neunkirchen gekauft, die wir dann mittwochs (28.) zugelassen und dann in Neunkirchen abgeholt hatten. Das haben wir noch mit einem Besuch auf einem dortgigen Spielplatz verbunden, was Jana offenbar auch gut gefallen hat. Donnerstags hatte ich die Idee, am Bostalsee ein bisschen Tretboot zu fahren, dort zu picknicken und auch dort den Spielplatz unsicher zu machen. Dazu hatten wir dann auch Oma Steffi und Opa Günter eingeladen, was Jana auch riesigen Spaß machte. Seither will sie ständig Picknick machen und Tretboot fahren. Einen Tag später (30.) haben wir uns dann in Hirzweiler die Schaukäserei angeschaut, sind dann nachmittags noch in den Neunkircher Zoo gefahren haben dann abends noch mit Oma und Opa, die uns den ganzen Tag begleitet hatten, bei uns zum Abschluss gegrillt.

Tja, und da ist also schon wieder ein Monat rum, aber mein Urlaub noch nicht ganz. Ein paar Tage bleiben noch, in denen ich das Mama sein mal zu 100 % auskosten darf…

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August 2011

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran: Jana ist jetzt eindeutig zu groß für ihren Baby-Spielplatz mit Mini-Baby-Rutsche in unserem Garten. Marco und ich haben uns nach einer großen Rutsche für unser Rutsche-verrücktes Kind umgesehen und haben zu einem günstigen Preis eine gebrauchte ergattern können. Schon beim Besichtigungstermin war sie – nach anfänglicher Scheu – doch ziemlich begeistert von der Rutsche für “g(r)oße Mädchen”. Und nach sehr kurzer zeit war sie aus unserem Garten auch gar nicht mehr wegzudenken. Jana liebt ihre Rutsche. Es ist unglaublich anzusehen, wie schnell sie doch sehr sicher wurde auf der Leiter und gerlernt hat, angstfrei ganz alleine dort hochzuklettern!

Eigentlich wollten wir Jana dann auch Anfang August in St. Wendel mit dem Festival der Straßenzauberer begeistern. Anfangs hat das Wetter leider nicht mitgespielt und uns zu einem Besuch bei Mc Donalds verdonnert, den Jana aber auch einzigartig fand. Einen Tag später hatte sie dann doch noch auf dem Zaubererfestival  insbesondere mit Tobi van Deisner, dem Ballon-Künstler, großen Spaß.

In Vorbereitung auf den 50. Geburtstag von Tante “Dotee” hat sich unsere gesamte Familie diesen Monat dann auch einem Frisörbesuch gestellt. Ja, auch Janas Haarpracht war – aus meiner Sicht jedenfalls – in einem Zustand, dass sich ein Frisör auch mal durchaus darum kümmern kann. Viel hat Petra zwar nicht abgeschnitten, aber man hat es doch gesehen und für die “Trophäen-Sammlerin” (also mich) gab es immerhin eine Haarsträhne als Erinnerungsstück. Ich war auch ganz beeindruckt, wie brav Jana auf Petra gehört hat und dann auch ganz still auf dem Kinderstuhl sitzen geblieben ist. Nun gut, Petra hat getrickst und Jana schon zu Anfang Gummibärchen versprochen. Das klappt fast immer!!!

Für den 12.08.2011 hatten wir uns dann den Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz vorgenommen. Mit der Bahn sollte es dorthin gehen, ein großes Abenteuer für Jana. Eigentlich war sie auf dem Hinweg müde und sollte im Zug noch ein bisschen schlafen, aber die vielen Tunnel auf der Strecke waren viel interessanter und an Schlaf deshalb überhaupt nicht zu denken. Das Wetter war an diesem Tag zwar nicht so berauschend, aber das hat uns wenig gestört. Es war trotzdem ein wunderschöner Tag und auf dem Gelände gab es so viele schöne Blumen, lustige Sessel und ähnliches zu entdecken. Nicht zu vergessen auch die total coole Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, die fanden wir alle richtig toll.

Dann war ja auch schon wieder die berühmte “Määbinger Kerb”, auf die sich Jana schon riesig gefreut hatte, weil sie genau wusste, dass sie dann wieder Karussell fahren darf, was ihr großen Spaß macht. Natürlich hat sie das über die 4 Kirmestage auch ausgiebig getan und sich nur selten anmerken lassen, dass Feiern auch müde macht. Auch das “Enten angeln” hat Jana mit ihrem Opa Günter in diesem Jahr entdeckt und konnte gar nicht genug davon bekommen. Aber auch der Opa hatte dabei riesigen Spaß, was dazu geführt hat, dass er gleich nach der Kirmes ein Angelspiel aus Holz für Jana gebaut hat, damit sie nicht bis zur nächsten Kirmes warten muss. Auch auf das Abschlussfeuerwerk hatte Jana sich gefreut. Probehalber hatten wir kurz vorher schon mal ein Feuerwerk im Fernsehen angeschaut, das ihr ganz gut gefallen hatte. Damit sie vor der Knallerei nicht so sehr erschreckt, hatten wir uns mit ihren Kinder-Kopfhörern bewaffnet, die sie dann auch nach dem ersten Knall gleich angezogen hatte. Dann war die Freude über das Feuerwerk riesig und Jana weiß jetzt: “Feuerwerk net slimm” (Feuerwerk nicht schlimm)!

Am Wochenende später hatten wir dann aus traurigem Anlass (Beerdigung) kurzfristig Besuch von Alis bekommen. Während Doro, Christof, Marco und ich zur Kirche gingen, haben Patti Dominik und die absolute Lieblings-Cousine Annika zusammen auf Jana aufgepasst, was tadellos funktioniert hatte. Danach sind wir alle zusammen dann auch nach Friesheim aufgebrochen, weil wir nur einen Tag später schon den 50. Geburtstag von “Tante Dotee” gefeiert haben. Das war ein tolles Fest mit allerhand Unterhaltungsprogramm. Allerdings hatte Jana so ihre Schwierigkeiten damit, als ihr Onkel Christof mit Rock und Perücke seinen Auftritt hatte. Irgendwie hat ihr das Angst gemacht… Aber es war ein toller Abend mit vielen super-netten Leuten, die auch Jana, die sich natürlich von ihrer allerbesten Seite zeigte, gleich ins Herz geschlossen haben. Kein Wunder!!! Außerdem hat Jana – dank Angelika – an dem Tag auch ihre ersten Knet-Erfahrungen machen dürfen, was sie offenbar gar nicht mal so unflott fand.

Ansonsten kann ich abschließend vielleicht einfach noch festhalten, dass unsere Jana sich immer mehr zu einer richtigen Quasselstrippe entwickelt. Aber sie entwickelt sich wirklich prächtig. Auch Fremde, die nicht täglich mit ihr zu tun haben, verstehen eigentlich ganz gut, was sie sagt. Außerdem merkt sie sich viele Dinge, die unsereins eigentlich total unwichtig erscheinen. Oft kommt sie und sagt etwas, was wir ihr viele Tage vorher mal beiläufig erklärt hatten, das ist schon der Wahnsinn. Allerdings merkt man ihr jetzt auch immer öfter an, dass sie gerne mal ihre Grenzen uns gegenüber austesten will – und das geht ganz schön an die Nerven. Wenn man alles 10 mal sagen muss, sie einen dann angrinst und dann letztlich doch das tut, was sie will…. Aber da waren Mama und Papa früher sicher auch nicht anders ???

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Juli 2011

Im Juli waren wir mit Jana auf dem Marpinger Feuerwehrfest. Das war ja ein Muss, nachdem sie nur noch von Feuer, Qualm und Feuerwehr erzählt hat. Mit der kleinen Spritze durfte sie dort auch Feuer löschen, konnte viel mit Aleksander spielen und mit anderen Kindern, die dort rumliefen. Und natürlich gab es für Jana auch “Kinderbier” (Malzbier), das liebt sie inzwischen, seit sie mit Strohhalm trinken kann.

Eine Woche später war Weiherfest, eines der schönsten Feste im Dorf und für uns eigentlich auch Pflicht-Programm. Jana hat es dort sichtlich gut gefallen, da waren ja auch viele Leute, Wasser und Lichter. “Kinderbier” gab es auch und Rostwürstchen, Kuchen und andere Leckereien. Samstags war Tombola, da haben wir – als Papa Marco endlich Glücksfee gespielt hat – auch fleißig gewonnen. Samstags abends gab es Live-Musik, das war Janas großer Auftritt. Am liebsten hätte sie wohl die ganze Zeit direkt vor der Bühne einfach nur abgetanzt, das hat schon etwas Mühe gekostet, sie immer mal wieder dort wegzuholen. Als es dunkel war, haben wir 3 dann zusammen einen Spaziergang am Wasser entlang gemacht und dabei Fledermäuse gesehen, dazu die Lichter um den Weiher und Sterne! Jana war total fasziniert und hat auch lange ausgehalten…

Jana geht ja schrecklich gerne ins Wasser, aber ihr Baby-Schwimmreif schmeckt ihr inzwischen gar nicht mehr. Deshalb haben wir uns zum Kauf von sogenannten “Kraulquappen” (Schwimmärmchen) entschieden, und sind damit Mitte des Monats dann schwimmen gefahren. Erst war Jana sehr skeptisch und wollte nur bei ihrem Papa auf dem Arm bleiben. Irgendwann hat sie aber gemerkt, dass es doch ganz cool ist, wenn man alleine im Wasser rumschwimmen kann und dann war der Knoten echt geplatzt. Wasserspielzeug haben wir an dem Tag überhaupt nicht gebraucht. Aber gute 2 Stunden lang sind wir durch das Wasser gedüst mit einer quietsch-vergnügten kleinen Wasserratte! Jana hat dann auch das Rutschen für sich entdeckt und zwar auch die große Rutsche im Tholeyer Schwimmbad, die sie mit Papa Marco dann auch ausprobiert hat. Unten angekommen hörte man von ihr nur noch: “Noch rutsche!” Sie liebt Rutschen also nicht nur im Trockenen, sondern ganz offensichtlich auch im Wasser.

Auch den ersten Töpfchen-Erfolg können wir diesen Monat verbuchen. Nach dem Baden muss Jana beim Abtrocknen und Eincremen oft noch Pipi, das kündigt sie dann auch in der Regel in dem Moment an, wo es losgeht. So auch am 11.07., da hatte ich das Töpfchen auch in der Nähe stehen und wir haben es einfach mal probiert. Und tatsächlich hat es auf einmal gerappelt! Jana war total verdutzt, was da gerade passiert ist und ich habe mich natürlich riesig gefreut und sie gelobt. Da war sie völlig aus dem Häuschen. Seither hat sie sich auch öfter schon gemeldet, wenn sie Pipi muss und sagt auch “Töpfchen”, allerdings dauert es noch zu lange, bis sie dann ausgezogen ist und sitzt, da ist das Pipi meistens doch in der Pampers gelandet. Aber das wird schon, immerhin ist sie ja nicht mal 2 Jahre alt. Das hat wohl noch ein bisschen Zeit!

Diesen Monat hat Jana dann auch ihre erste Feuer-Show erlebt. Sie hat im Wochenspiegel das Bild zum Mittelaltermarkt in Nohfelden gesehen, da war ein Feuerspucker abgebildet. Von dem hat sie dann die ganze Zeit erzählt, so dass Marco und ich entschieden hatten, mit ihr abends dorthin zu fahren. Leider war das Wetter nicht besonders, aber der Markt war klasse. Jana war von den ganzen Ständen und auch von den Musik-Gruppen begeistert, hat die ganze Zeit rumgetobt und auch getanzt, so dass viele Marktbesucher sie regelrecht bewundert haben. Als es dann dunkel wurde und überall Lichter (Kerzen) angemacht wurden, kam sie aus dem Schwärmen kaum noch raus. Und der Feuerspucker war natürlich auch toll und hat bei Jana mächtig Eindruck hinterlassen.

Erwähnen muss ich vielleicht auch noch, dass Jana – in Vorbereitung auf den 50. Geburtstag ihrer Tante “Dotee” – Ende des Monats mit uns nach St. Wendel chinesisch essen war. Wir hatten uns für das Buffet entschieden und Jana durfte entsprechend mitessen. Ich kann nur sagen: alle Achtung !!!  Sie hat sich selbst ausgesucht, was sie auf den Teller haben will und sich dann fleißig über ihren jeweiligen Teller hergemacht. Da würde ich mal sagen, dass das chinesische Buffet am Geburtstag nächsten Monat ruhig kommen kann…

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