Dezember 2011

Und da ist er nun, der Dezember! Der fing schon mit der Bescherung zu Nikolaus für Jana richtig gut an. Wenn ich mir die Menge an Geschenken anschaue, muss ich mich ernsthaft fragen, ob sie wirklich so brav war das ganze Jahr über… Es gab eine Knet-Küche, Micky-Maus-Pulli, Tee-Service, Toaster, … Kurzum: eine ganze Menge! Jana wusste gar nicht mehr, wo sie dran war. Dazu wurden aber fleißig die einstudierten Nikolaus-Lieder hoch- und runter gesungen, die wurden ihr gar nicht langweilig.

Dann ging es in Riesenschritten auf Weihnachten los. Also hieß es, Wunschzettel schreiben für das Christkind. Aber Jana war ganz bescheiden: erst mal wollte sie nur einen gaaaanz großen Tannenbaum mit vielen Lichtern und bunten Kugeln. Erst als ich sie fragte, ob sie denn keine Geschenke haben will, kam dann der Wunsch nach einer Puppe und einer großen Küche und zuguterletzt: eine Kindergitarre. Den Tannenbaum durfte Jana dann mit ihrem Papa aussuchen und dann auch beim schmücken helfen, damit alles schön ist, wenn das Christkind zu uns kommt. Weihnachtslieder singend freute sie sich jetzt wirklich von Tag zu Tag mehr auf Weihnachten – und wenn ich ehrlich bin – ich auch. Dann war er da, der Heiligabend. Mittags waren wir zuerst auf dem Schaumberg, wo die Alphornbläser Weihnachtslieder gespielt haben (und Jana natürlich auch lautstark mitgesungen hat). Dann kam unser Weihnachts-Besuch: Oma Steffi, Opa Günter und Oswald. Und tatsächlich hat auch das Christkind dann vorbeigeschaut und die Geschenke gebracht, die wir auf den Wunschzettel geschrieben haben. Seither werden wir zu Hause non-stop bekocht und vor allem auch reichlich mit Kaffee aus Janas “Dolce Gusto” versorgt. Außerdem entwickelt sie sich mit ihrer “Baby Born”, der sie selbst den Namen “Bella” gegeben hat, zu einer richtig süßen Puppen-Mami. Die wird abends schön ins Bett gebracht (genauso wie Jana selbst), bekommt regelmäßig ihr Fläschchen. Jana liest ihr vor, erklärt ihr die Welt usw. Das ist echt total süß! Und wer weiß, vielleicht wächst bei uns auch eine ambitionierte Nachwuchs-Gittaristin heran. Mit ihrer Ukulele übt Jana jedenfalls schon fleißig, wenn es im Moment auch nur ein wahlloses “Geschrammel” ist, das ihr aber höllischen Spaß macht.

Wie ja alle inzwischen wissen, haben wir eine richtige Party-Maus, die sich dann nach Weihnachten natürlich auch auf Silvester und das Feuerwerk gefreut hat. Es gab eine ganz gemütliche Party: nur Mama, Papa und die Party-Maus. Aber es war richtig schön! Angefangen haben wir mit Raclette und wir können sagen, dass Jana jetzt ganz offiziell Raclette-Fan ist. Dann haben wir zu “Jana-Mucke” getanzt bis fast zum Umfallen, haben wieder ganz viel Kaffee gekocht und getrunken, bis endlich das Feuerwerk anfing. Jana wurde wieder mit ihren tollen, pink-farbenen Kopfhörern ausgestattet und so ging es raus auf die Straße. Sie war völlig begeistert und wusste gar nicht, wo sie überall hinschauen soll. Bei den Wunderkerzen und den Riesenwunderkerzen hat sie geholfen und sich später auch getraut, selbst und ganz alleine Knall-Erbsen zu werfen. Hätten wir ncoh mehr gehabt, hätte sie vermutlich noch Stunden ausgehalten…. Ganz süß war das “Proschd Neujoor” aus ihrem Mund! Gegen 1 Uhr morgens war es dann aber doch spät genug und der Akku unserer Party-Maus versagte seinen Dienst. Da ging es dann ab in die Heia! Mal sehen, was uns das neue Jahr so bringt…

Auch sonst ist Jana im Moment echt cool drauf. Was Marco und ich besonders witzig finden: Sie hat sich mittlerweile angewöhnt, zum “Kacka” machen in die Küche zu gehen, dabei will sie dann aber ungestört sein. Sie hält sich dann mit einer Hand am Küchenwagen fest, stellt einen Fuß auf den Türstopper am Boden und ddann hört man nur angestrengte Laute… Irgendwann kommt sie dann und sagt, dass sie fertig ist und bitte eine frische Hose haben will. Wäre eine gute Chance, ihr die Toilette schmackhaft zu machen, haben wir auch schon versucht, aber sie will irgendwie noch nicht so richtig. Einfach noch abwarten…

Es ist auch unglaublich, was sie alles so aus ihrer Umgebung aufschnappt, sich dann merken und es auf ihre Art auch verarbeiten kann. Da staune ich immer wieder! Vor allem ihre absolute Lieblings-Sendung “Micky-Maus-Wunderhaus” saugt sie förmlich in sich auf und haut uns dann alles um die Ohren, was sie dort so gesehen und gehört hat.

Auch sportlich ist Jana wirklich gut unterwegs. Das beweist sie jeden Montag mit großer Freude im Kinderturnen. Da Jenny die Gruppe ab 2012 nicht mehr weiter betreuen kann, wurde händeringend eine Nachfolgerin gesucht. Da sich niemand anderes gefunden hat, habe ich mich nun bereit erklärt. Bin mal gespannt, wie es wird. Ich freue mich schon richtig darauf! Aber Jana ist auch daheim ganz sportlich und hüpft eigentlich lieber durch die Gegend als zu Laufen. Sie klettert auch an allem Möglichen hoch, nicht immer zu unserer Freude… Aber bisher halten sich die Unfälle – Gott sei Dank – in Grenzen. Teu teu teu!!!

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November 2011

Das Jahresende naht, Winterzeit… Natürlich auch die beste Zeit, um sich Erkältungen einzufangen. Damit hat es uns diesen Monat alle 3 getroffen. Aber wir sind hart im Nehmen, das haut uns nicht um. Selbst Jana hat das alles gut weggesteckt, von uns vielleicht noch mit am Besten. Und auch unser guter Skoda ist jetzt im November immer noch krank, hoffentlich hat das bald ein Ende!

Zwischen den Kränkeleien blieb natürlich auch noch Zeit für ein paar Ausflüge usw. Anfang des Monats hatten wir auf Wunsch unserer Party-Maus eine Pasta-Party zu Hause gestartet, dann waren wir zum verkaufsoffenen Sonntag in St. Wendel, auf Einkaufstour bei Ikea oder auch zum Mondscheinmarkt in Völklingen und ähnliches.

Nicht zu vergessen, dass wir diesen Monat immer wieder fleißig St.Martin-Lieder geübt haben, was Jana großen Spaß gemacht hat. Sie singt wirklich schon richtig fleißig mit und ich bin total begeistert, wie schnell sie sich die Texte merken kann. Mit einer (von Mama) selbst gebastelten Laterne, der “Hexe Wackelzahn” (hat Jana selbst ausgesucht aus dem Bastelheft) sind wir dann auch fleißig im Martinsumzug mitmarschiert, aber leider ohne musikalische Begleitung, was aber Jana nicht vom Singen abgehalten hat. Am Ende gab es auch die obligatorische Rostwurst zu der Martinsbrezel und für die Großen warmen Glühwein… So hatte jeder was davon!

Zum Ende des Monats schwankt die Stimmung jetzt in Weihnachts-Stimmung über. Jana kocht förmlich über vor Vorfreude auf Weihnachten! Es ist wirklich total schön, diese Vorfreude mitzuerleben und sie in der Vorweihnachtszeit zu begleiten. Sie singt auch die Weihnachtslieder mit der gleichen Begeisterung mit wie die Martins-Lieder und kann sich auch hier die Texte gut merken.  Auf dem Marpinger Nikolausmarkt wollte sie dem Nikolaus erst nicht trauen, aber mit Mama an der Hand hat sie sich dann doch hingetraut und von ihm einen Weckmann bekommen. Da war alles wieder gut. Auf dem Dirminger Weihnachtsmarkt hatte der Nikolaus sogar einen roten Mantel an, was Jana dann doch etwas sympathischer schien und außerdem hatte der sogar Schokolade dabei! Bonuspunkt für den Mann in Rot!

Ansonsten freuen Marco und ich uns jetzt – wie schon lange nicht mehr – mit Jana auf die Weihnachtsfeiertage. Janas Vorfreude wirkt wirklich ansteckend! Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt schon so früh so viele Weihnachtslieder geträllert habe…

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Oktober 2011

Jana spricht mittlerweile ganze Sätze… Unglaublich, wie schnell sich ein Kind entwickelt! Ich bin wirklich jeden Tag auf´s Neue erstaunt. Dabei verdreht sie auch die Wörter gar nicht mal mehr so oft und ich finde, dass sie auch für ihr kurzes Leben schon einen unglaublich großen Wortschatz hat. Natürlich hat sie auch schon mitgekriegt, dass es Wörter gibt, die man eigentlich nicht laut aussprechen soll (Sch….). Wenn sie jetzt aufschnappt, dass ein Erwachsener das Wort benutzt, macht sie sich einen Spaß daraus, diesen zu beschimpfen. “Sagt ma nit, Mist sage” kommt dann in der Regel aus einem breit grinsenden Gesicht…

Das Turnen macht Jana immer noch riesigen Spaß und ist fester Bestandteil unserer Wochenplanung geworden, so wird das wohl auch die nächste Zeit bleiben. Aber auch auf die Krabbelgruppe freut sie sich immer noch, wenn die Gruppe sich jetzt auch durch die Kindergartenkinder regelmäßig verändert und Jana dort inzwischen die Älteste ist.

Weil ich noch ein paar Tage Urlaub hatte, konnten wir den Monatsanfang auch noch für einige Unternehmungen nutzen: so waren wir mit Oma und Opa zum Moonlight-Shopping nach Neunkirchen, waren am Abend, als es dunkel war auf dem Mittelaltermarkt in Ottweiler und zum Abschluss meines Urlaubes auch noch im Tholeyer Schwimmbad. Riesigen Spaß hatte Jana in jedem Fall am “Tag der deutschen Einheit”, den wir zusammen am Bostalsee verbracht haben. Wir sind zuerst Tretboot gefahren, waren dort auf dem Spielplatz und zum Schluss hat Jana das dortige Trampolin mal wieder ausprobieren wollen. Die Mama musste natürlich mit hüpfen. Jana war richtig begeistert und hat sich total verausgabt, eigentlich wollte sie gar nicht mehr aufhören mit dem Gehüpfe. Später im Auto war sie dann auch stehend k.o. und hat schon geschlafen, als wir gerade vom Parkplatz weggefahren waren. War aber ein richtig schöner Tag!

Sonst hat Jana diesen Monat ihre Party-Gene entdeckt. Wo sie die nur her hat??? So kam es dazu, dass wir an einem Samstag spontan eine Pizza-Party machen mussten, auf dem Geburtstags-Brunch meiner Godi hat sie auch ihre Feier-Qualitäten bewiesen (und natürlich auch Futter-Qualitäten…) und zum guten Schluss hatte Jana dann – ohne Mama & Papa zu fragen – einfach mal Oma & Opa zur Halloween-Party eingeladen! Dazu war natürlich auch das Wohnzimmer dann passend dekoriert, sehr zur Freude von Jana (“Hui, noch eine Fledermaus…”). Wenn sie so weiter macht, wird das in nächster Zeit sicher noch sehr lustig….

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September 2011

Der September fing für uns eigentlich mies an, weil unser guter Skoda – wie Jana es ausdrücken würde – krank wurde. Dadurch waren wir zunächst mal dazu verdonnert, wieder viel zu Fuß zu gehen bzw. für Jana den Kinderwagen zu benutzen. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, hat uns allen das eigentlich ziemlich gut getan und auch Spaß gemacht, so lange das Wetter mitgespielt hat.

Am 10.09.2011 hatte Jana dann einen ganz besonderen Tag: sie durfte zum ersten Mal auswärts übernachten, nämlich bei Oma Steffi und Opa Günter. An dem Abend fand nämlich im Schützenhaus die ”Schützenhaus-Revival-Party” des Fördervereins statt, wo Marco und ich zum Dienst eingeteilt waren. Ich vermute mal, dass Mama und Papa aufgeregter waren als die kleine Maus. Am frühen Abend habe ich laufend auf mein Handy geschaut, ob sie vielleicht doch angerufen haben, weil Jana nach Mama oder Papa verlangt hat, als es später wurde und ruhig geblieben war, wurde es dann bei mir ein bisschen besser. Aber es war schon komisch, nach fast 2 Jahren die erste Nacht ohne die kleine Maus… Laut den Erzählungen von Oma und Opa hat es aber eigentlich ganz gut geklappt und Jana hat wohl nur ein Mal geweint, weil wir nicht da waren, was aber durch Singen und Streicheln wieder behoben werden konnte. Sie ist halt doch schon eine Große!

Und wie groß? Immerhin wurde sie jetzt ja schon 2 Jahre alt, wenn sie selbst auch felsenfest behauptet, sie wäre 3 geworden. Jana zählt nämlich richtig bis 10 mit dem kleinen Fehlerchen, dass sie die Zahl 2 einfach großzügig ignoriert. Schon vor dem eigentlichen Geburtstag kam ein großes Paket aus Friesheim mit vielen Geschenken. Damit es an ihrem Geburtstag nicht zu viel wird, hatten wir uns dazu entschieden, dass Jana schon einen Tag vorher mit dem Auspacken ein bisschen anfangen darf. In dem Paket hatte sich zum einen ein Besen-Set versteckt und Jana fing gleich nach dem Auspacken ganz begeistert damit an, das Wohnzimmer “e bissje sauber” zu machen. Nach und nach kamen dann auch die anderen Geschenke aus dem Riesen-Paket dran: Unterwäsche (Janas erste Garnitur, bisher hatte sie nur Bodys), das Spiel “Ententanz” (danach ist sie total verrückt, weil die Entchen so lustig quaken und so schön rund fahren) und eine Waschmaschine nebst Bügelbrett und Zubehör, damit sie der Mama noch mehr helfen kann!  Kein Wunder, dass sie von diesen Geschenken total begeistert war und ist. Den Geburtstag selbst haben wir dann auf den Tag ganz gemütlich verbracht. Über Nacht hatten Marco und ich das Wohnzimmer mit Luftschlagen und Herzluftballons schön dekoriert. Allein schon davon war Jana morgens total begeistert. Dann gab es ein tolles Frühstück mit Geburtstagskuchen, auf dem natürlich die 2 Kerzen nicht fehlen durften. Und zu unserem Erstaunen hat Jana es auch gut hingekriegt, die Kerzen gleich auszupusten. Über unser Geschenk, das “Mäuschen-Farbspiel” von Ravensburger, hat sie sich auch sehr gefreut, wie wir annehmen dürfen. Immerhin mussten wir es unzählige Male über den ganzen Morgen verteilt spielen und auch Oma und Opa mussten – als sie mittags zu Besuch kamen – gleich dran glauben. Von Oma und Opa gab es übrigens Geld, dazu noch Knet, Knetpresse sowie sonstiges Zubehör, weil Jana seit Doros Geburtstag leidenschaftlich gerne knetet. Das war dann auch gleichzeitig die Nachmittagsbeschäftigung von uns allen. Ein richtig toller 2. Geburtstag, an dem Jana auf uns sehr glücklich wirkte!

Weil sie ja jetzt, wie sie auch selbst immer sagt, ein “große Mädche” ist, sind wir dann am 19.09.2011 zum ersten Mal ins Kinderturnen gegangen. Die Kinder dort kannte Jana schon zu einem großen Teil aus den bisherigen Krabbelgruppen und so hatte sie auch nach einem ganz kurzen Zögern keine Probleme damit, mit den anderen durch die Turnhalle zu rasen. Auch die angesagten Übungen hat sie gut und offenbar mit großem Spaß mitgemacht und auch den Parcours, der später aufgebaut wurde, hat sie schon gut bewältigt. Es war so schön, ihr beim Turnen zuzuschauen, weil sie so viel gelacht hat. Ihre Augen haben richtig gestrahlt und sie war fast schon ein bisschen enttäuscht, als es vorbei war. Natürlich hat sie dann jeden Tag davon gesprochen und sich versprechen lassen, dass wir bald wieder zum Kinderturnen gehen.

Ab diesem Tag hatte ich dann auch übrigens Urlaub und pünktlich wurde auch das Wetter wirklich ausgesprochen schön, total sonnig und warm. Weil unser Auto ja “krank” ist und die Reparatur wohl auch teuer werden wird, haben wir uns dazu entschieden, in diesem Jahr nicht zu verreisen. Aber natürlich haben wir uns ein entsprechendes Programm überlegt. Mittwochs (21.) haben wir erst mal Janas Geburtstag mit leckeren Muffins in der Krabbelgruppe gefeiert, bevor wir nachmittags zum Wildpark auf dem Potzberg gefahren sind. Dort war Jana vor allem von der Flugshow begeistert, wo sie zum Abschluss dann auch Eulen streicheln durfte. Nur der hinterhältige Angriff eines Ponys hat ihr nicht gefallen: das hatte nämlich den Kopf genau in dem Moment gehoben, als Jana ihm über die Schnauze streicheln wollte, so dass das Pony sie “geschubst” hat. Das gab ganz schön Mecker für das arme Tier! Donnerstags (22.) sind wir dann nach Idar Oberstein gefahren, weil Jana doch Steine so sehr liebt. Dort waren wir in der Felsenkirche, wo wir natürlich auch Kerzen angezündet haben und später in der Edelstein-Erlebnis-Welt, wo alle Steine auch ausdrücklich angefasst werden durften. Das war natürlich prima. Zum Abschluss liefen wir dann auch noch durch die Fußgänger-Zone, wo Jana unbedingt Geschenke für Oma und Opa mitnehmen wollte und sich auch selbst noch was ausgesucht hatte (einen Teelichthalter aus Salzkristall und eine Halskette mit Edelsteinen). Freitags (23.) sind wir dann nach Kaiserslautern in den Zoo gefahren, der allerdings nicht wirklich schön und unterhaltsam war. Das hat man Jana auch deutlich angemerkt. Um dem Tag doch noch etwas Schönes mitzugeben, haben wir uns dann mal wieder für einen Mc Donalds-Besuch entschieden, den Jana toll fand (und auch ordentlich ihr Happy Meal weggeputzt hat). Sonntags (25.) haben wir dann mit Godi Natascha und ihrer Familie Janas Geburtstag gefeiert, da gab es ja wieder Geschenke: eine tolle “Hello Kitty”-Trinkflasche, “Hello Kitty”-Bücher und ein Angelspiel, das natürlich auch gleich ausprobiert werden musste. Außerdem hatte Jana ihren Spaß, weil sie an diesem Abend dann ja auch mit Aleksander einen Spielkameraden hatte, was auch ordentlich ausgenutzt wurde.

Montags danach, am 26.09. also, gab es dann mal ausnahmsweise Pflichtprogramm. Da stand nämlich für Jana die Vorsorgeuntersuchung U 7 auf dem Plan. Die verlief aber, wie ich mir schon dachte, völlig reibungslos. Das Bilderbuch hatte Jana sich ruck zuck mit Frau Dr. Saupe angeschaut und ihr direkt erklärt, welche Tiere sie dort jeweils gesehen hat und welche Laute diese Tiere machen. Auch das Ball spielen (Werfen und Schießen) war für Jana eine leichte Aufgabe, wie es auch das Malen später hätte sein sollen. Aber nicht einen Strich hat sie auf das Blatt gesetzt, da hätte ich echt weglaufen können, wo sie doch zu Hause fast den ganzen Tag am Malen ist. Aber das war auch nicht tragisch. Frau Dr. Saupe war mit der Entwicklung und auch dem allgemeinen Gesundheitszustand von Jana sehr zufrieden. Jana ist jetzt ???? cm groß, wiegt genau 12 kg und hat einen Kopfumfang von 48,5 cm.

Mittags ging es dann auch endlich wieder mit riesiger Begeisterung zum Kinderturnen, wo dieses Mal sogar die Oma als Zuschauer mit dabei war.

Dann ging auch das eigentliche Urlaubsprogramm ab dienstags (27.) wieder weiter mit einem Besuch im St. Wendeler Schwimmbad, damit unsere kleine Wasser-Ratte wieder auf ihre Kosten kam. Morgens hatten wir in Neunkirchen als Übergangslösung für unseren kaputten Skoda noch eine Rappelkiste in Neunkirchen gekauft, die wir dann mittwochs (28.) zugelassen und dann in Neunkirchen abgeholt hatten. Das haben wir noch mit einem Besuch auf einem dortgigen Spielplatz verbunden, was Jana offenbar auch gut gefallen hat. Donnerstags hatte ich die Idee, am Bostalsee ein bisschen Tretboot zu fahren, dort zu picknicken und auch dort den Spielplatz unsicher zu machen. Dazu hatten wir dann auch Oma Steffi und Opa Günter eingeladen, was Jana auch riesigen Spaß machte. Seither will sie ständig Picknick machen und Tretboot fahren. Einen Tag später (30.) haben wir uns dann in Hirzweiler die Schaukäserei angeschaut, sind dann nachmittags noch in den Neunkircher Zoo gefahren haben dann abends noch mit Oma und Opa, die uns den ganzen Tag begleitet hatten, bei uns zum Abschluss gegrillt.

Tja, und da ist also schon wieder ein Monat rum, aber mein Urlaub noch nicht ganz. Ein paar Tage bleiben noch, in denen ich das Mama sein mal zu 100 % auskosten darf…

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August 2011

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran: Jana ist jetzt eindeutig zu groß für ihren Baby-Spielplatz mit Mini-Baby-Rutsche in unserem Garten. Marco und ich haben uns nach einer großen Rutsche für unser Rutsche-verrücktes Kind umgesehen und haben zu einem günstigen Preis eine gebrauchte ergattern können. Schon beim Besichtigungstermin war sie – nach anfänglicher Scheu – doch ziemlich begeistert von der Rutsche für “g(r)oße Mädchen”. Und nach sehr kurzer zeit war sie aus unserem Garten auch gar nicht mehr wegzudenken. Jana liebt ihre Rutsche. Es ist unglaublich anzusehen, wie schnell sie doch sehr sicher wurde auf der Leiter und gerlernt hat, angstfrei ganz alleine dort hochzuklettern!

Eigentlich wollten wir Jana dann auch Anfang August in St. Wendel mit dem Festival der Straßenzauberer begeistern. Anfangs hat das Wetter leider nicht mitgespielt und uns zu einem Besuch bei Mc Donalds verdonnert, den Jana aber auch einzigartig fand. Einen Tag später hatte sie dann doch noch auf dem Zaubererfestival  insbesondere mit Tobi van Deisner, dem Ballon-Künstler, großen Spaß.

In Vorbereitung auf den 50. Geburtstag von Tante “Dotee” hat sich unsere gesamte Familie diesen Monat dann auch einem Frisörbesuch gestellt. Ja, auch Janas Haarpracht war – aus meiner Sicht jedenfalls – in einem Zustand, dass sich ein Frisör auch mal durchaus darum kümmern kann. Viel hat Petra zwar nicht abgeschnitten, aber man hat es doch gesehen und für die “Trophäen-Sammlerin” (also mich) gab es immerhin eine Haarsträhne als Erinnerungsstück. Ich war auch ganz beeindruckt, wie brav Jana auf Petra gehört hat und dann auch ganz still auf dem Kinderstuhl sitzen geblieben ist. Nun gut, Petra hat getrickst und Jana schon zu Anfang Gummibärchen versprochen. Das klappt fast immer!!!

Für den 12.08.2011 hatten wir uns dann den Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz vorgenommen. Mit der Bahn sollte es dorthin gehen, ein großes Abenteuer für Jana. Eigentlich war sie auf dem Hinweg müde und sollte im Zug noch ein bisschen schlafen, aber die vielen Tunnel auf der Strecke waren viel interessanter und an Schlaf deshalb überhaupt nicht zu denken. Das Wetter war an diesem Tag zwar nicht so berauschend, aber das hat uns wenig gestört. Es war trotzdem ein wunderschöner Tag und auf dem Gelände gab es so viele schöne Blumen, lustige Sessel und ähnliches zu entdecken. Nicht zu vergessen auch die total coole Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, die fanden wir alle richtig toll.

Dann war ja auch schon wieder die berühmte “Määbinger Kerb”, auf die sich Jana schon riesig gefreut hatte, weil sie genau wusste, dass sie dann wieder Karussell fahren darf, was ihr großen Spaß macht. Natürlich hat sie das über die 4 Kirmestage auch ausgiebig getan und sich nur selten anmerken lassen, dass Feiern auch müde macht. Auch das “Enten angeln” hat Jana mit ihrem Opa Günter in diesem Jahr entdeckt und konnte gar nicht genug davon bekommen. Aber auch der Opa hatte dabei riesigen Spaß, was dazu geführt hat, dass er gleich nach der Kirmes ein Angelspiel aus Holz für Jana gebaut hat, damit sie nicht bis zur nächsten Kirmes warten muss. Auch auf das Abschlussfeuerwerk hatte Jana sich gefreut. Probehalber hatten wir kurz vorher schon mal ein Feuerwerk im Fernsehen angeschaut, das ihr ganz gut gefallen hatte. Damit sie vor der Knallerei nicht so sehr erschreckt, hatten wir uns mit ihren Kinder-Kopfhörern bewaffnet, die sie dann auch nach dem ersten Knall gleich angezogen hatte. Dann war die Freude über das Feuerwerk riesig und Jana weiß jetzt: “Feuerwerk net slimm” (Feuerwerk nicht schlimm)!

Am Wochenende später hatten wir dann aus traurigem Anlass (Beerdigung) kurzfristig Besuch von Alis bekommen. Während Doro, Christof, Marco und ich zur Kirche gingen, haben Patti Dominik und die absolute Lieblings-Cousine Annika zusammen auf Jana aufgepasst, was tadellos funktioniert hatte. Danach sind wir alle zusammen dann auch nach Friesheim aufgebrochen, weil wir nur einen Tag später schon den 50. Geburtstag von “Tante Dotee” gefeiert haben. Das war ein tolles Fest mit allerhand Unterhaltungsprogramm. Allerdings hatte Jana so ihre Schwierigkeiten damit, als ihr Onkel Christof mit Rock und Perücke seinen Auftritt hatte. Irgendwie hat ihr das Angst gemacht… Aber es war ein toller Abend mit vielen super-netten Leuten, die auch Jana, die sich natürlich von ihrer allerbesten Seite zeigte, gleich ins Herz geschlossen haben. Kein Wunder!!! Außerdem hat Jana – dank Angelika – an dem Tag auch ihre ersten Knet-Erfahrungen machen dürfen, was sie offenbar gar nicht mal so unflott fand.

Ansonsten kann ich abschließend vielleicht einfach noch festhalten, dass unsere Jana sich immer mehr zu einer richtigen Quasselstrippe entwickelt. Aber sie entwickelt sich wirklich prächtig. Auch Fremde, die nicht täglich mit ihr zu tun haben, verstehen eigentlich ganz gut, was sie sagt. Außerdem merkt sie sich viele Dinge, die unsereins eigentlich total unwichtig erscheinen. Oft kommt sie und sagt etwas, was wir ihr viele Tage vorher mal beiläufig erklärt hatten, das ist schon der Wahnsinn. Allerdings merkt man ihr jetzt auch immer öfter an, dass sie gerne mal ihre Grenzen uns gegenüber austesten will – und das geht ganz schön an die Nerven. Wenn man alles 10 mal sagen muss, sie einen dann angrinst und dann letztlich doch das tut, was sie will…. Aber da waren Mama und Papa früher sicher auch nicht anders ???

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Juli 2011

Im Juli waren wir mit Jana auf dem Marpinger Feuerwehrfest. Das war ja ein Muss, nachdem sie nur noch von Feuer, Qualm und Feuerwehr erzählt hat. Mit der kleinen Spritze durfte sie dort auch Feuer löschen, konnte viel mit Aleksander spielen und mit anderen Kindern, die dort rumliefen. Und natürlich gab es für Jana auch “Kinderbier” (Malzbier), das liebt sie inzwischen, seit sie mit Strohhalm trinken kann.

Eine Woche später war Weiherfest, eines der schönsten Feste im Dorf und für uns eigentlich auch Pflicht-Programm. Jana hat es dort sichtlich gut gefallen, da waren ja auch viele Leute, Wasser und Lichter. “Kinderbier” gab es auch und Rostwürstchen, Kuchen und andere Leckereien. Samstags war Tombola, da haben wir – als Papa Marco endlich Glücksfee gespielt hat – auch fleißig gewonnen. Samstags abends gab es Live-Musik, das war Janas großer Auftritt. Am liebsten hätte sie wohl die ganze Zeit direkt vor der Bühne einfach nur abgetanzt, das hat schon etwas Mühe gekostet, sie immer mal wieder dort wegzuholen. Als es dunkel war, haben wir 3 dann zusammen einen Spaziergang am Wasser entlang gemacht und dabei Fledermäuse gesehen, dazu die Lichter um den Weiher und Sterne! Jana war total fasziniert und hat auch lange ausgehalten…

Jana geht ja schrecklich gerne ins Wasser, aber ihr Baby-Schwimmreif schmeckt ihr inzwischen gar nicht mehr. Deshalb haben wir uns zum Kauf von sogenannten “Kraulquappen” (Schwimmärmchen) entschieden, und sind damit Mitte des Monats dann schwimmen gefahren. Erst war Jana sehr skeptisch und wollte nur bei ihrem Papa auf dem Arm bleiben. Irgendwann hat sie aber gemerkt, dass es doch ganz cool ist, wenn man alleine im Wasser rumschwimmen kann und dann war der Knoten echt geplatzt. Wasserspielzeug haben wir an dem Tag überhaupt nicht gebraucht. Aber gute 2 Stunden lang sind wir durch das Wasser gedüst mit einer quietsch-vergnügten kleinen Wasserratte! Jana hat dann auch das Rutschen für sich entdeckt und zwar auch die große Rutsche im Tholeyer Schwimmbad, die sie mit Papa Marco dann auch ausprobiert hat. Unten angekommen hörte man von ihr nur noch: “Noch rutsche!” Sie liebt Rutschen also nicht nur im Trockenen, sondern ganz offensichtlich auch im Wasser.

Auch den ersten Töpfchen-Erfolg können wir diesen Monat verbuchen. Nach dem Baden muss Jana beim Abtrocknen und Eincremen oft noch Pipi, das kündigt sie dann auch in der Regel in dem Moment an, wo es losgeht. So auch am 11.07., da hatte ich das Töpfchen auch in der Nähe stehen und wir haben es einfach mal probiert. Und tatsächlich hat es auf einmal gerappelt! Jana war total verdutzt, was da gerade passiert ist und ich habe mich natürlich riesig gefreut und sie gelobt. Da war sie völlig aus dem Häuschen. Seither hat sie sich auch öfter schon gemeldet, wenn sie Pipi muss und sagt auch “Töpfchen”, allerdings dauert es noch zu lange, bis sie dann ausgezogen ist und sitzt, da ist das Pipi meistens doch in der Pampers gelandet. Aber das wird schon, immerhin ist sie ja nicht mal 2 Jahre alt. Das hat wohl noch ein bisschen Zeit!

Diesen Monat hat Jana dann auch ihre erste Feuer-Show erlebt. Sie hat im Wochenspiegel das Bild zum Mittelaltermarkt in Nohfelden gesehen, da war ein Feuerspucker abgebildet. Von dem hat sie dann die ganze Zeit erzählt, so dass Marco und ich entschieden hatten, mit ihr abends dorthin zu fahren. Leider war das Wetter nicht besonders, aber der Markt war klasse. Jana war von den ganzen Ständen und auch von den Musik-Gruppen begeistert, hat die ganze Zeit rumgetobt und auch getanzt, so dass viele Marktbesucher sie regelrecht bewundert haben. Als es dann dunkel wurde und überall Lichter (Kerzen) angemacht wurden, kam sie aus dem Schwärmen kaum noch raus. Und der Feuerspucker war natürlich auch toll und hat bei Jana mächtig Eindruck hinterlassen.

Erwähnen muss ich vielleicht auch noch, dass Jana – in Vorbereitung auf den 50. Geburtstag ihrer Tante “Dotee” – Ende des Monats mit uns nach St. Wendel chinesisch essen war. Wir hatten uns für das Buffet entschieden und Jana durfte entsprechend mitessen. Ich kann nur sagen: alle Achtung !!!  Sie hat sich selbst ausgesucht, was sie auf den Teller haben will und sich dann fleißig über ihren jeweiligen Teller hergemacht. Da würde ich mal sagen, dass das chinesische Buffet am Geburtstag nächsten Monat ruhig kommen kann…

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Juni 2011

Anfang Juni war direkt Vatertag. Jana hat für ihren Papa ein Mousepad mit einem Bild von sich besorgt – o.k., die Mama hat ein bisschen geholfen… Zusammen mit Opa Günter und Oma Steffi sind wir nachmittags zum Slalom nach Theley gefahren und danach wurde bei Oma und Opa im Garten ausgiebig gegrillt.

Am 04.06.2011 waren wir in Saarbrücken bei der “Saarbrücker Zeitung”, die ihr 250-jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat. Dort gab es einen großen Kinderbereich, den Jana total toll fand. Dort konnte man Zeitungen selbst ausmalen, Glücksrad drehen, es gab einen Luftballonkünstler usw. Dann haben wir uns Briefmarken machen lassen mit einem Foto von Jana und mir, die man jetzt sogar richtig als Briefmarken benutzen kann. Klecks Klever, das Maskottchen der “SZ”, hat Jana besonders gut gefallen. Am Ende waren wir dann soweit, dass wir einen kleinen Klecks für sie gekauft haben. Als wir aus dem Shop rauskamen, kam uns dann der große “Klecks” entgegen. Dem hat Jana dann ganz stolz den Kleinen gezeigt und der große Klecks hat ihn dann richtig doll geknuddelt, das war wohl Janas Highlight des Tages. Jetzt ist “Klecks” einer von Janas besten Freunden geworden und darf sie auchzu dem einen oder anderen Ausflug begleiten.

Eine Woche später – am 10.06. – ging es zum Polterabend meiner Cousine Daniela und ihres Freundes Christof. Seit ein paar Tagen besteht Jana darauf, dass man ihre wenigen Haare zu einem “Bietzchen” (Mini-Zöpfchen) frisiert, so auch an diesem Abend. Das sorgte bei den Gästen allein schon für Begeisterung. Dann waren dort noch viele andere Kinder, mit denen Jana auch gleich Freundschaft geschlossen hat. Großen Spaß hatte sie, als sie unser mitgebrachtes Geschirr “kabbudd” (kaputt) machen durfte. Marco und ich kamen gar nicht zum Poltern, aber Jana hat sich dann auch noch am Geschirr meiner Godi bedient… Glücklicherweise hat sie aber doch kapiert, dass das Geschirr zu Hause später nicht mehr kaputt geworfen werden sollte. Wäre sonst eventuell ein teurer Spaß geworden!

Einen Tag später hatte dann Opa Günter Geburstag, den wir dort beim Frühstück ein bisschen gefeiert haben. Und dann mussten wir auch wieder nach Hause, weil wir Besuch aus Friesheim bekamen. Jana war total aufgeregt und hat schon Tage vorher nur noch die Namen der Friesheimer im Mund gehabt, die man mittlerweile auch richtig gut verstehen kann. Annika ging ja die ganze Zeit schon gut, Patt auch. Aber auch Dorothee gelingt ihr mittlerweile mit “Doro” oder “Dotee” ganz gut. Sogar Christof versucht sie jetzt, das hört sich aber im Moment noch sehr russisch an: “Kakof”. Geschenke gab es natürlich auch wieder für Jana: einen schönen Barbie-Trolley gefüllt mit Lebensmitteln für Janas Küche. Damit wurden wir alle dann auch umgehend von ihr bekocht. Die Zeit mit den Friesheimern hat Jana ausgiebig genutzt und genossen, war umgekehrt aber wohl genauso… Leider war das Wochenende aber doch mal wieder viel zu schnell vorbei und Jana ziemlich traurig, als die 4 auf einmal wieder weg waren. Besonders erwähnenswert ist, dass Jana seit dem Besuch der Friesheimer alleine isst. Natürlich braucht sie noch ein bisschen Hilfe, aber das klappt von Tag zu Tag auch deutlich besser. Die Gabel beherrscht sie jetzt schon ziemlich gut.

An dem Wochenende war übrigens am Bostalsee Kinderfest, das wir zusammen mit Oma und Opa und den Friesheimern besucht haben. Dort gab es allerhand interessante Dinge, Luftballons, Karussell, Rutschbahnen, Musik, … Weil es Jana dort offenbar gut gefallen hat, haben wir auch den Pfingstmontag dann noch genutzt, um sie dort ein bisschen davon abzulenken, dass die Familie Allmannsberger nicht mehr zu Besuch ist. Teilweise hat das auch funktioniert. Aber Jana vermisst die 4 offenbar sehr. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht von Doro, Kakof, Annika und Patt spricht.

Am Wochenende danach hat es im Dorf gebrannt und wir saßen quasi vom Blick her in der 1. Reie. Jana war aufgeschreckt von der Sirene und hat dann auch den ganzen Qualm gesehen, die Feuerwehr gehört. Dann sah man später sogar noch Flammen aus dem Haus schlagen, das war für sie ein großes Erlebnis, das sie auch lange beschäftigt hat. Tagelang hat sie aus dem Fenster geschaut und dann immer wieder vom Feuer und vom Qualm erzählt.

Ende des Monats hatte Oma Steffi dann Urlaub und damit nachmittags auch viel Zeit, die sie gerne mit dem Enkchen verbringen wollte. Deshalb durfte Jana dann mittags alleine zu Oma Steffi und Opa Günter zu Besuch. Weil das Wetter mitgespielt hatte, durfte sie dort im Garten toben, der auch bestens ausgestattet ist mit Planschbecken und Sandkasten usw. Mama Carmen und Papa Marco durften abends dann auch noch in den Garten kommen, wo zum Abschluss des Tages gemütlich gegrillt wurde. An dem Tag hatten ganz eindeutig Groß (Oma und Opa) und Klein (Jana) Spaß, deshalb waren wir uns einig, dass es in die Wiederholung geht…

Ansonsten gibt es festzustellen, dass Jana seit Ende des Monats mit dem Strohhalm trinken kann. Beim Glücksrad der Fa. Hochwald im Globus hatten wir einen Trinkbecher mit dickem Strohhalm gewonnen, aus dem sie unbedingt trinken wollte. Ich habe ihr gezeigt wie es geht und sie hat es ohne Probleme direkt nachgemacht. Damit war der Knoten geplatzt und sie will kaum noch mit was anderem trinken. Strohhalm ist halt “cool”.

“Cool” ist sowieso nahezu alles bei Jana, was sie gut findet. Ist nämlich inzwischen eines ihrer Lieblingswörter, das ziemlich oft verwendet wird. Sie spricht inzwischen auch wie ein Wasserfall, eine richtige Quassel-Liese – und man versteht sie auch wirklich gut. Neue Wörter kommen eigentlich täglich dazu, sie spricht alles nach, was sie so hört. Neu gelernt hat sie “Gummibär”, das war die ganze Zeit nur Kauderwelsch, was da kam. Und zu Schokolade sagt sie inzwischen schon mal “Lade”. Stück für Stück wird es immer besser… Wir sind so stolz auf die süße kleine Schnecke!

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Mai 2011

In den Mai sind wir natürlich ganz traditionell mit einer Mai-Tour gestartet,  weil das Wetter auch wirklich hervorragend war. Mit unserem brandneuen Bollerwagen, der natürlich voll beladen war mit allem, was man auch zu einem reichlichen Picknick braucht, sind wir 3 dann von zu Hause aus schon vormittags gestartet. Wir hatten uns einen langen Weg vorgenommen über die Rheinstraße vorbei am Westernfest bis nach St. Wendel zum “Harschberger Hof”, wo an diesem Tag das Rapsblütenfest gefeiert wurde. Jana hatte richtig viel Spaß im Bollerwagen. Sie hat sich vermutlich köstlich darüber amüsiert, wie Mama und Papa geschwitzt und gestöhnt haben, als es zuerst immer nur bergauf ging. Aber sie ist auch immer wieder zwischendurch ein gutes Stück gelaufen und hat fleißig Steine gesammelt. Auf dem “Harschberger Hof” gab es dann für alle eine wohlverdiente Rostwurst und für Mama und Papa auch ein Bier. Jana konnte nicht genug vom Schweinestall haben und hat immer wieder laut “Wein” gerufen, aber die Schweine waren eher nicht aktiv. Dann ging es wieder zurück mit einem Abstecher zu Oma und Opa, unterwegs gab es noch einen Maibaum für Mutti & Tochter vom Vati und dann wurde zu Hause geruht…

Der Mai verwöhnt uns wirklich mit richtig tollem Wetter. Deshalb haben wir am 07.05.2011 auch zum ersten Mal für dieses Jahr Janas Planschbecken aufgestellt. Das war ein Spaß, als sie nackig durch den Garten laufen und sich immer wieder im Wasser suhlen konnte. Das beste war, dass man sich anschließend auch teilweise im Sandkasten panieren konnte… Der Tag war dann alles in allem so anstrengend, dass Jana beim Abendessen eingeschlafen ist. Das war uns echt schon lange nicht mehr passiert!

Zum Muttertag am 08.05.2011 habe ich dann von Jana und ihrem Papa eine wunderschöne Bromelie bekommen und was Süßes zum Naschen. Die Blume hat jetzt natürlich einen Ehrenplatz auf unserer Fensterbank, wo ich sie jeden Tag sehen und bewundern kann. Den Tag haben wir gemütlich in unserem Garten zugebracht, Oma & Opa waren zum Kaffee da und abends wurde zum Abschluss gegrillt. Jana liebt übrigens das “Gillen” (bedeutet: Grillen), Marco und ich haben sie schon erfolgreich infiziert. Wenn es nach ihrem Kopf ginge, würde sie auch schon zum Frühstück gegrillte Würstchen essen…

Mitte Mai stand dann nach langem Warten der Umzug von Janas Godi und Familie in das neue Haus an, bei dem wir 3 auch geholfen haben. Jana hatte richtig ihren Spaß, weil sie dort von Zimmer zu Zimmer flitzen und alles neu entdecken konnte. Außerdem gab es auch große Jungs dort, denen man unbedingt nachrennen wollte: mein Patenkind Aleksander und seinen Freund Gérome.

Rund um Marcos Geburtstag hatte ich ein paar Tage frei, die wir natürlich für herrliche Ausflüge genutzt haben. Zuerst waren wir im Wild- und Erlebnispark Daun, der uns im letzten Urlaub so begeistert hatte. Oma Steffi und Opa Günter sind auch mitgefahren. Jana war total hin und weg von den ganzen Tieren und hatte auch keine Spur von Angst. Sie hat Lamas, Esel und sogar kleine Wildschweine selbst gefüttert und gestreichelt. In der Affenschlucht hatte sie ihren Spaß mit den Affen, die zum Teil am Wegrand saßen. Vor allem von den Babys war sie begeistert, die waren gerade mal 3 Tage alt, winzig klein und so süß… Dann waren wir an Marcos Geburtstag in Luxemburg und haben dort den”Jardin du Papillon” in Grevenmacher besucht. Unzählige Schmetterlinge in allen Farben und Größen, das war echt wunderschön. Jana allerdings war am Anfang etwas mutlos, als die ersten Schmetterlinge auf sie zukamen. Da hatte sie sich erst mal an meine Beine gedrückt und sich versteckt. Waren eben keine Wildschweine… Auch Schwimmbadbesuch stand für unsere kleine Wasserratte noch auf dem Programm. Im Badeparadies Zweibrücken haben wir den herrlichen Kinderbereich ausgiebig über 3 Stunden getestet. Nach dem Rumtoben und vor allem den vielen Rutschpartien war Jana dann aber auch total am Ende und ist im Auto gleich eingeschlafen.

Insgesamt muss ich sagen, dass Jana sich im Moment rasend schnell entwickelt. Marco und ich haben das Gefühl, dass sie irgendwie täglich etwas Neues kann. Sie hüpft ohne Ende, aber ohne zu stürzen. Das wirkt schon sehr sicher. Auf der Treppe klappt es richtig gut, zumindest wenn Jana will. Manchmal muss man auch noch Baby spielen und auf allen Vieren hochkrabbeln, um Mama und Papa ein bisschen zu ärgern… Auf Janas Sprechgewohnheiten sind wir besonders stolz, weil sie für ihr Alter – wie alle sagen – doch schon sehr viel und auch sehr deutlich spricht. Leider ist ihr Sprachdrang aber manchmal auch kaum auszuhalten, weil sie quatscht und quatscht und quatscht…. Ein paar Wort-Highlights dieses Monats sollen natürlcih auch nicht vergessen werden:

  • “Nanal” ist Janas Wort für Schokolade, wenn sich auch niemand von uns erklären kann, wie sie darauf kommt.
  • Ihre nackigen Füße bezeichnet Jana im Moment als “Muckl-Füße”. Sie liebt nämlich das Pumuckl-Karussel im Globus St. Wendel und der hat nunmal nackige Füße…
  • Jana isst für ihr Leben gerne “Abdabdab”. Keine Idee, was sich dahinter versteckt? Na, Erdbeeren natürlich!!!
  • Und sie trinkt auch gerne “Mel-Mel”, dahinter verbirgt sich Actimel.

Janas liebste Beschäftigungen sind diesen Monat – sofern das Wetter mitspielt – im Garten toben mit dem Ball, ihrem Bobby-Car, im Bällebad oder auf der Rutsche. Nicht zu vergessen, dass sie ihren Sandkasten über alles liebt. Ansonsten schaut sie total gerne alle möglichen Bücher an und erzählt – zum Teil auch schon auswendig – was dort alles zu sehen ist. Das hat ihr geholfen, schon alle möglichen Tiere zu erkennen und richtig zu benennen. Auch Alltagsgegenstände wie Geschirr, Besteck, Lebensmittel usw. erkennt und benennt sie schon richtig toll. Sie wird wirklich richtig groß, mittlerweile kann man sich mit ihr auch schon in kurzen Gesprächen regelrecht unterhalten. Unglaublich, wie die Zeit vergeht…

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April 2011

Am 01.04.2011 gingen wir auf große Fahrt. Wir haben auf dem Weg nach Friesheim Zwischenstation in Bad Münstereifel gemacht und uns dort nach einem kleinen Stadtspaziergang im legendären “Café Heino” ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee gegönnt. Für Jana haben Heino und Hannelore dann zum Abschluss noch die “Biene Maja” gespielt (nicht persönlich, nur die Musikanlage mit den Puppen). War ziemlich laut und wir hatten spätestens ab dann auch die Aufmerksamkeit des ganzen Cafés…

Dann ging es aber weiter nach Friesheim, wo wir schon sehnsüchtig von Christof, Doro, Annika und Dominik erwartet wurden. Weil Jana auf der Fahrt viel geschlafen hatte, war sie auch richtig gut drauf und hat mal gezeigt, was sie seit dem letzten Treffen alles gelernt hat – und das war eine ganze Menge. Bei herrlichem Wetter konnte sie schon freitags den Garten erkunden. Samstags waren wir dann im Tierpark Hellenthal, wo es natürlich viel zu sehen gab. Später ging es dann wieder in den Allmannsbergerschen Garten, wo Jana von ihrem Patt und von Annika gelernt hat, wie sie selbst Seifenblasen machen kann. Das wurde dann auch zur Genüge gemacht … Beim Grillen hat Jana dann mal vorgeführt, was alles in den Bauch eines kleinen Mädchens passt, wenn es Leckeres zu Essen gibt. Am letzten Tag haben wir dann den Flohmarkt in Köln-Godorf besucht, da war Jana leider nicht ganz so gut drauf. Dort war jede Menge los und deshalb haben wir sie nicht so rumlaufen lassen, wie sie es gern wollte. Auf dem Rückweg nach Friesheim war das aber wieder vergessen, so dass Jana mit Annika und ihrem Patt noch schön in Annikas Zimmer spielen konnte und auch noch ein bisschen geknuddelt werden konnte, bevor wir leider nach einem super-schönen Wochenende die Heimreise wieder antreten mussten. Insgesamt kann man sagen, dass Jana sich über das Wochenende eigentlich von ihrer besten Seite gezeigt hat. Sie hat ordentlich gegessen, war ziemlich brav und war abends so erledigt, dass sie todmüde in ihrem Bettchen durchgeschlafen hat. Wirklich vorbildlich!

Dann kam ja schon Ostern. Der Osterhase hat sich schon mittwochs vor Ostern in der Krabbelgruppe die Ehre gegeben und die kleinen Racker mit “Weck-Hasen” und einem kleinen Beutelchen mit Süßigkeiten und einem Osterei verwöhnt. Kein Wunder, dass da die Stimmung richtig gut war.

Dann ging ab donnerstags ja das “Kleppern” los und wir wollten einfach mal sehen, ob Jana in diesem Jahr schon Lust darauf hat. Lust ist gar kein Ausdruck. sie war total begeistert von dem “Krach”, ein neues Wort auf ihrer Liste. Und auch die Kinder, die mit ihr da unterwegs waren, sind ihr in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen. Die ersten Namen kann sie auch schon nachsprechen…  Wo man uns gesehen hat, waren alle ganz fasziniert, dass ein Kind in dem Alter sich in dem Trubel und Lärm offenbar wohl fühlt. Natürlich wurde Janas Einsatz, wenn sie auch die meiste Zeit von mir getragen wurde, um mitzukommen, dann zum Schluss auch ordentlich mit Geld und Süßigkeiten belohnt!

An Karfreitag wurden dann traditionell bei Oma und Opa die Eier gefärbt, wobei Jana sich dieses Jahr dafür noch nicht so sehr interessiert hat. Aber als sie dann bunt waren, mussten wir auch gleich eins naschen. Samstags haben wir uns einen ganz gemütlichen Tag gemacht: bei herrlichem Wetter haben wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht, erst beim Frühstücken auf dem St. Wendeler Schlossplatz und dann nachher in unserem Garten. Sonntags morgens hat Jana dann fleißig im Garten die Geschenke vom Osterhasen gesucht und mit etwas Hilfe auch alles gefunden. Einen Sandkasten gab es, dazu Eimerchen und was man sonst so braucht und natürlich auch jede Menge Süßigkeiten, Häschen und Eier. Nach Friesheim brachte er einen Schubkarren und einiges zum Anziehen, zu Oma und Opa brachte er tolle neue Schuhe, ein T-Shirt und noch mehr Süßigkeiten… Hat sich wohl gelohnt für die kleine Maus!

Der Garten ist jetzt bei entsprechendem Wetter Janas großer Spielplatz, den sie heiß und innig liebt. Am liebsten möchte sie gleich nach dem Aufstehen raus, um mit dem Ball zu spielen, zu rutschen, im Bällebad rumzutoben oder im Sandkasten Schweinerei zu veranstalten, vor allem wenn der Papa noch etwas Wasser im Garten an zugänglicher Stelle deponiert…

Dass vor allem der Sandkasten viel Spaß macht, merkt man daran, dass Jana das Wort “Sand” auch versucht, nachzusprechen. Im Moment hört es sich noch nach “Dand” an, aber wir wissen immerhin schon, was sie meint. Eigentlich versucht sie jetzt, alles nachzusprechen, manche Wörter nur ein einziges Mal, andere halten sich etwas länger und werden hartnäckiger geübt wie zum Beispiel: “tante” (bedeutet: tanzen, macht Jana für ihr Leben gern) und “Heke” (bedeutet: Hexe, wird sie oft von uns genannt…)

A propos: Hexe. Jana ist ja unsere kleine Tanzhexe, so nennen wir sie auch ziemlich oft. Deshalb sollte sie in diesem Jahr auch eigentlich am 30.04.2011 mit uns zum Hexentanzfestival an den Bostalsee. Natürlich hatten wir ihr ein extra T-Shirt (natürlich schwarz) machen lassen und haben extra einen Gehörschutz für Kinder besorgt, aber das Wetter war uns zu wechselhaft und bei Regen hätten wir wohl keinen Spaß gehabt, deshalb waren wir nur auf dem Mittelaltermarkt, auf dem Jana aber dann trotzdem zur Festival-Musik in ihrem schwarzen T-Shirt mächtig abgerockt hat. Da waren die Festival- und Markt-Besucher ziemlich begeistert und wir mächtig stolz. Oma Steffi und Opa Günter waren auch mit, sicher auch ein bisschen stolz, aber auch bestimmt ganz froh, dass Jana doch noch nicht auf dem Festival selbst unterwegs war… Dann eben bei nächster Gelegenheit, die Hexe kommt schon noch zu ihrem Spaß!

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März 2011

Da heißt es doch gleich: “Alleh hopp”, denn der März fängt quasi mit der Faasenacht an – und da haben wir in diesem Jahr so ziemlich alles mitgenommen, was geht. Janas Kostüm lag schon lange zu Hause und war auch schon vor geraumer Zeit einem Stiftung-Jana-Test unterzogen worden. Hat offenbar gut abgeschnitten, denn Jana fühlte sich als kleiner roter Teufel offenbar sichtlich wohl. Kein Wunder, der Patti ist ja auch Fan!

Mittwochs vor der Fastnacht haben wir mit Kinderfastnacht in der Krabbelgruppe angefangen. Das war vielleicht ein Spaß! Alle Kinder kamen in ihren Kostümen: Blümchen, Teufelchen, Bienchen, Piraten, alles da. Und für reichlich Verpflegung hatten die Mamis u. Papis auch gesorgt, so dass die kleinen “Faasebooze” immer schön am Knabbern waren. Natürlich wurde auch viel gespielt und die Mamis u. Papis hatten auch an sich gedacht – es gab auch etwas Sekt zum Anstoßen auf die tollen Tage. Auch die kleine Foto-Session durfte nicht fehlen und es wurden einige Fotos geschossen, wobei die Stimmung beim Gruppenfoto ein bisschen anstrengend war. Dazu hatten doch nicht alle Lust, da schlug auch langsam die Müdigkeit schon um sich. Letztendlich war es aber für Groß und Klein mit Sicherheit ein schöner Morgen, fanden Jana und ich jedenfalls.

Den ersten Umzug haben wir uns schon freitags in Theley angeschaut. Jana fand das voll lustig. Da war alles bunt, die meisten Leute sahen irgendwie komisch aus, es gab viel laute Musik, zu der man hüpfen konnte und dann haben die auch noch Bonbons geworfen und lauter lustige Sachen… Samstags haben wir zu Hause eine kleine Faschingsparty zu Hause veranstaltet, dazu war natürlich auch das Wohnzimmer schön dekoriert mit Luftschlangen und Luftballons. Weil das ziemlich toll war, ging es gleich sonntags nach St. Wendel auf den nächsten Umzug. Hier natürlich das gleiche Spiel und ein total begeisterter kleiner Jana-Teufel. Damit waren wir dann auch gut gerüstet für den Marpinger Rosenmontagsumzug, wobei Jana hier den Schluss – wie im letzten Jahr – verschlafen hat. Aber alles in allem scheinen wir einen sogenannten “Faasebooz” groß zu ziehen, wie man das hier so schön nennt. Und einigermaßen gelohnt hat es sich für Jana auch: eine große Menge Süßigkeiten der verschiedensten Art (natürlich wollen wir uns nicht mit der Großregion Köln messen, da haben wir keine Chance) und ein paar Spielsachen.

Ansonsten hat Jana im März wieder riesige Entwicklungssprünge gemacht, und das einfach mal so eben über Nacht. Das Sprechen klappt sozusagen täglich besser, wobei uns manche Dinge noch Rätsel aufgeben. Zum einen hat Jana noch viele – ja – Fantasieworte, die wir einfach noch nicht zuordnen können. Zum anderen gibt es Worte, die sie die ganze Zeit eigentlich richtig ausgesprochen hat, wie z.B. Bär. Jetzt plötzlich ist der Bär ein “Beich” und von uns weiß keiner, wie sie dazu kommt. Am häufigsten verwendet sie aber mit Abstand die Wörter: Mama, Papa, Oma, Opa, Nunu (Nudeln) und Eier. Auch “Hugo” hören wir ziemlich oft, weil Jana total auf unser Meerschweinchen steht.

Weil wir für Anfang April eine Einladung nach Friesheim hatten, auf die wir alle uns riesig gefreut haben, haben wir dann mit Jana fleißig die Namen geübt. “Patt” konnte sie ja schon lange, das hat sie dann auch ständig wiederholt und regelrecht perfektioniert. Natürlich hat sie ihn auch auf Fotos richtig erkannt. “Annika” war schon etwas kniffliger, aber irgendwie bringt Jana – fast mit einem Knoten in der Zunge – dann doch etwas zustande, dass sich ziemlich gut nach Annika anhört. “Dorothee” war Jana anfangs einfach zu schwer, deshalb haben wir es mit der Kurzform “Doro” versuchen wollen. Fiel ihr auch nicht ganz so leicht, aber ein “Oro” hat sie letztlich doch geschafft mit etwas Übung. Nur “Christof” fällt ihr sehr schwer. Wir sagen es ihr immer wieder vor, aber das ist ein Name, der ihr gar nicht über die Lippen will. Scheint sehr schwierig zu sein, aber wir üben weiter.

Weil Jana übrigens die ganze Zeit immer zeigt und sagt, wenn sie gerade “Pipi” oder “Kaka” macht, haben wir uns doch jetzt schon für den Kauf eines Töpfchens entschieden, auch wenn wir es noch ein bisschen früh finden. Natürlich ist es rosa bzw. pink und hat ein Minnie-Maus-Motiv. Jana fährt – seit sie im Fernsehen zufällig mal die Sendung “Micky-Maus-Wunderhaus” gesehen hat – total auf Micky Maus ab. Da war das Töpfchen natürlich auch sofort als Sitzgelegenheit akzeptiert. Schnell hat sie auch gemerkt, dass man es unter Umständen auch als Hut benutzen kann. “Ihr Geschäft” wollte sie bislang nicht dort machen, sagt uns aber weiter Bescheid, wenn die Pampers voll ist. Hat ja alles auch noch ein bisschen Zeit, sie wird ohnehin so schnell groß…

Beim Spazieren gehen will sie schon gar nicht mehr in den Kinderwagen, läuft am liebsten allein und schafft auch schon ziemlich weite Strecken. Jetzt fängt sie auch endlich an, mit unserer Hilfe mal richtig aus dem Becher zu trinken, nicht mehr nur aus den Trink-Lern-Bechern oder Flaschen. Vor allem wenn sie dabei Prost machen kann, macht ihr das offenbar richtig Spaß. Aber “Prost” heißt bei Jana nicht “Prost”, sondern “Skal” – Diner for one lässt grüßen…

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